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Helvetia erhöht Gewinn sowie Geschäftsvolumen und setzt Strategie helvetia 20.20 erfolgreich um

29.08.2019
Das Wichtigste zum Halbjahresabschluss 2019 im Überblick:
  • Helvetia verzeichnet im ersten Halbjahr 2019 eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung: Gewinn und Geschäftsvolumen steigen, Combined Ratio im Nicht-Leben- und Neugeschäftsmarge im Lebengeschäft entwickeln sich strategiekonform.
  • Das IFRS-Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 29.4 Prozent auf CHF 289.7 Mio., begünstigt durch eine deutlich stärkere Performance auf den Kapitalanlagen, starke technische Ergebnisse insbesondere in der Lebensversicherung sowie einen einmaligen positiven Steuereffekt.
  • Beim Geschäftsvolumen erzielte Helvetia ein erfreuliches Wachstum von 3.3 Prozent in Originalwährung, im Wesentlichen getrieben durch das Nicht-Lebengeschäft (+6.4 Prozent) in Europa und Specialty Markets.
  • Im Lebengeschäft weist Helvetia bei allen versicherungstechnischen Gewinnquellen klare Verbesserungen aus. Das Neugeschäft entwickelte sich ebenfalls sehr positiv und zeigt eine Erhöhung der Neugeschäftsmarge auf 3.1 Prozent.
  • Im Nicht-Lebengeschäft unterstreicht die ausgezeichnete Combined Ratio von 92.5 Prozent die unverändert gute Qualität des Portfolios. Eine deutliche Verbesserung erzielte dabei das Segment Europa.
  • Die Umsetzung der Strategie helvetia 20.20 verläuft erfolgreich. Unter anderem baute Helvetia den B2B2C-Kanal weiter aus und stärkt so das Kerngeschäft, erschliesst mit dem führenden Schweizer Online-Versicherer Smile neue Geschäftsmodelle in der mobilen Welt und fördert mit dem eigenen Venture Fund gezielt Innovationen.
 
«Helvetia kann auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2019 zurückblicken: Dank Rückenwind an den Kapitalmärkten, starken versicherungstechnischen Resultaten und einem einmaligen positiven Steuereffekt stieg das Ergebnis deutlich an. Erfreulich ist auch das Wachstum, das vom attraktiven Nicht-Lebengeschäft getrieben wird. Dabei legen wir weiterhin Wert auf eine gute Qualität unseres Kundenportfolios», sagt Philipp Gmür, CEO der Helvetia Gruppe, zum Halbjahresabschluss 2019.
 
Deutliche Ergebnissteigerung dank Anlageergebnissen, guten technischen Ergebnissen und einmaligem Steuereffekt
Das IFRS-Ergebnis nach Steuern lag mit CHF 289.7 Mio. im ersten Halbjahr 2019 deutlich über dem IFRS-Periodenergebnis von CHF 223.9 Mio. in 2018. Treiber des guten Ergebnisses waren starke Anlageresultate infolge der vorteilhaften Entwicklung der Aktienmärkte. Die versicherungstechnische Entwicklung – insbesondere im Lebengeschäft – trug ebenfalls zur Gewinnsteigerung bei. Schliesslich profitierte Helvetia von einem einmaligen positiven Steuereffekt in der Höhe von CHF 63.3 Mio. Dieser resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion latenter Steuerrückstellungen im Zuge der eidgenössischen Steuerreform und damit verbundener kantonaler Steuervorlagen in der Schweiz.
 
Nicht-Leben: Ausgezeichnete Combined Ratio
Im ersten Halbjahr 2019 erzielte Helvetia im Nicht-Lebengeschäft ein IFRS-Ergebnis nach Steuern von CHF 198.6 Mio., was einem Anstieg von 35.3 Prozent entspricht (IFRS- Ergebnis nach Steuern Halbjahr 2018: CHF 146.8 Mio.). Hauptgrund für die Ergebnisverbesserung waren deutlich stärkere Anlageergebnisse aufgrund der vorteilhaften Performance der Aktienmärkte. Zudem profitierte auch das Nicht-Lebengeschäft von den Effekten der Steuerreform in der Schweiz. Schliesslich erzielte Helvetia ein leicht höheres versicherungstechnisches Resultat dank guter Entwicklung des Basisschadenverlaufs und einer geringeren Belastung durch Grossschäden aus Naturereignissen. Die Netto Combined Ratio auf Konzernebene verbesserte sich leicht auf 92.5 Prozent (Halbjahr 2018: 92.7 Prozent). Der Schadensatz sank aufgrund des bereits beschriebenen guten Schadenverlaufs um 0.6 Prozentpunkte. Der Kostensatz stieg trotz einer Verbesserung des Verwaltungskostensatzes um 0.5 Prozentpunkte aufgrund höherer Akquisitionskosten in der Schweiz und in Europa. Eine deutliche Verbesserung der Combined Ratio erzielte das Segment Europa: Die Netto Combined Ratio sank im ersten Halbjahr 2019 auf 94.5 Prozent (Halbjahr 2018: 95.7 Prozent). Alle Markteinheiten wiesen Combined Ratios unter 100 Prozent aus und arbeiteten profitabel.
 
Bessere Marge im Lebengeschäft
Im Lebengeschäft verbuchte Helvetia im abgelaufenen Halbjahr einen Anstieg des IFRS-Ergebnisses nach Steuern von 39.6 Prozent auf CHF 108.9 Mio. (IFRS-Ergebnis nach Steuern Halbjahr 2018: CHF 78.0 Mio.). Grund dafür waren eine Steigerung der Marge nach Kosten dank der Verbesserung aller Gewinnquellen sowie markant höhere Gewinne aus Kapitalanlagen infolge der guten Aktienmarktentwicklung. Gleichzeitig verzeichnete Helvetia einen deutlichen Anstieg der Aufwendungen für Überschussbeteiligungen, da Kunden an den höheren Kapitalgewinnen, der besseren Marge nach Kosten sowie dem Ergebnisbeitrag aus Steuersenkungen in der Schweiz partizipieren. Auch das Neugeschäft entwickelte sich erfreulich: Die Neugeschäftsmarge stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 1.8 Prozentpunkte und lag bei 3.1 Prozent (Halbjahr 2018: 1.4 Prozent). Treiber der Verbesserung war das Schweizer Kollektiv-Lebengeschäft. Zum einen wirkten sich Modelländerungen, die zu einem geringeren Kapitalbedarf führten, positiv aus. Zum anderen verbesserte sich der Geschäftsmix im Schweizer Kollektiv-Leben aufgrund des grösseren Neugeschäftswachstums bei profitableren kapitaleffizienten Versicherungslösungen.
 
Im Geschäftsbereich Übrige Tätigkeiten belief sich das IFRS-Ergebnis nach Steuern im ersten Halbjahr 2019 auf CHF -17.8 Mio. (Halbjahr 2018: CHF -0.9 Mio.). Zur Ergebnisentwicklung trugen Konsolidierungseffekte der diesem Segment zugeordneten Fonds, ein leicht tieferes technisches Ergebnis der gruppeninternen Rückversicherung, hauptsächlich aufgrund der Beteiligung an einzelnen Grossschäden im Segment Europa, sowie höhere Kosten infolge von Projekten bei.
 
Erneut erfreuliches Wachstum des Geschäftsvolumens
Das Geschäftsvolumen betrug CHF 5 965.7 Mio. (Halbjahr 2018: CHF 5 832.8 Mio.), was einer währungsbereinigten Steigerung von 3.3 Prozent entspricht. Mit einem Zuwachs von 6.4 Prozent in Originalwährung war das Nicht-Lebengeschäft der Hauptwachstumstreiber. Helvetia konnte hier insbesondere im Sachversicherungsgeschäft in allen drei Segmenten Schweiz, Europa und Specialty Markets sowie in den Sparten Engineering und Aktive Rückversicherung zulegen. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in Europa und bei Specialty Markets, die im Nicht-Leben im Vorjahresvergleich 5.9 Prozent bzw. 17.5 Prozent mehr Prämien verbuchen konnten. Auch in der Lebensversicherung verzeichnete Helvetia ein gegenüber dem Vorjahr höheres Geschäftsvolumen (+0.6 Prozent in Originalwährung). Hierzu trugen Steigerungen bei den kapitalschonenden, anlagegebundenen Produkten im Einzel-Leben in der Schweiz und in Deutschland bei. Die Sparte Kollektiv-Leben in der Schweiz wies ein Wachstum von +2.7 Prozent aus. Hervorzuheben ist hierbei die erfreuliche Entwicklung des Neugeschäfts mit kapitaleffizienten Versicherungslösungen (Swisscanto und BVG Invest). So stiegen die Gesamtprämien von Swisscanto im Vergleich zum Halbjahr 2018 um 48.6 Prozent. Der wichtigste Grund für das Wachstum ist der Rückzug eines Mitbewerbers aus der Vollversicherung.
 
Aktien und verzinsliche Wertpapiere treiben Anlageperformance
Die laufenden Anlageerträge in der Höhe von CHF 511.4 Mio. übertrafen das Vorjahresniveau von CHF 505.8 Mio. aufgrund von höheren Dividendeneinnahmen leicht. Annualisiert konnte die direkte Rendite auf 2.1 Prozent gehalten werden. Dank der positiven Entwicklung der Aktienmärkte erzielte Helvetia Gewinne auf den Kapitalanlagen in der Höhe von CHF 144.4 Mio. Das erfolgswirksame Anlageergebnis betrug CHF 655.8 Mio. Helvetia erzielte damit eine gewinnwirksame Rendite von 1.4 Prozent bei einer Anlageperformance von 4.2 Prozent (beide Zahlen nicht annualisiert). Wesentlich beigetragen zur Gesamtperformance haben Aktien (18.3 Prozent) und verzinsliche Wertpapiere (4.9 Prozent).
 
Kapitalausstattung und Solvenz weiterhin solide
Helvetia verfügt über eine weiterhin solide Kapitalposition. Die SST-Quote lag per 1. Januar 2019 bei 222 Prozent. Das Eigenkapital erhöhte sich von CHF 5 097.1 Mio. per Ende 2018 auf CHF 5 565.6 Mio. Der Anstieg resultierte neben dem guten IFRS-Ergebnis hauptsächlich aus höheren im Eigenkapital erfassten nicht-realisierten Gewinnen und Verlusten infolge des erneut gesunkenen Zinsniveaus. Die annualisierte Eigenkapitalrendite betrug 10.3 Prozent (Halbjahr 2018: 8.3 Prozent).
 
Strategie helvetia 20.20 stärkt erfolgreich das Kerngeschäft
Die Umsetzung der Strategie helvetia 20.20, mit der das Kerngeschäft gestärkt, neue Geschäftsmodelle erschlossen und gezielt Innovationen genutzt werden sollen, verläuft weiterhin erfolgreich. Ein Beispiel für die Stärkung des Kerngeschäfts ist der Ausbau des B2B2C-Geschäftsmodells. Das B2B2C-Geschäft trägt zur Expansion der Vertriebskapazitäten bei. Es ermöglicht Kunden, direkt am Verkaufspunkt eine Versicherung für das erworbene Produkt abzuschliessen und trägt so dem Bedürfnis Rechnung, spezielle Gegenstände einzeln zu versichern. Helvetia verfolgt diesen Vertriebsansatz unter anderem für Elektro- und Elektronikartikel sowie im Fahrzeugbereich. Vor diesem Hintergrund hat Helvetia per 1. Juli die Helvetic Warranty GmbH übernommen. Diese agiert als Schnittstelle zwischen Distributionspartner und Versicherungsträger und erbringt umfassende Dienstleistungen vom Vertrieb bis zur Schadenerledigung. Dabei verfügt Helvetic Warranty über ein grosses Know-how in der effizienten Schadenabwicklung.
 
Smile erschliesst neue Geschäftsmodelle in der mobilen Welt
Mit Smile, dem führenden Schweizer Online-Versicherer, erschliesst Helvetia neue Geschäftsmodelle in der mobilen Welt. Smile will den Kunden ein einmaliges digitales Kundenerlebnis bieten und setzt dafür als erster Schweizer Anbieter gezielt auf «mobile first». Dafür hat Smile per Anfang Juli den eigenen Markenauftritt komplett überarbeitet und differenziert sich damit noch stärker vom klassischen Versicherungsmarkt. Das Kundenerlebnis wird zukünftig stärker datengetrieben sein, ähnlich wie bei grossen Online-Händlern. Darüber hinaus wird Smile im September eine App lancieren, die zukünftig Dreh- und Angelpunkt für das eigene Angebot wird und über die den Kunden Zusatzleistungen angeboten werden können. «Mit Smile erreichen wir ein wachsendes, komplementäres Kundensegment, das sich gewohnt ist, flexibel Dienstleistungen direkt auf dem Smartphone zu nutzen», erklärt Philipp Gmür die Strategie hinter Smile.
 
Helvetia Venture Fund investiert in italienische MyPass
Innovationen erschliesst Helvetia unter anderem mit Beteiligungen des eigenen Venture Funds an Start-ups. Dieser Tage hat sich der Venture Fund am italienischen Start-up MyPass beteiligt. Das Unternehmen entwickelt mobile Apps, die für alle Beteiligten den komfortablen Kauf und die Verwaltung von Tickets, Parkkarten, Skipässen und Ähnlichem ermöglichen. Helvetia arbeitet seit März mit MyPass zusammen und bietet Ski-Versicherungen über diese Plattform an. Geplant ist, weitere Versicherungslösungen, zum Beispiel im Reisebereich, zukünftig über die MyPass-Apps zu vertreiben.
 
Helvetia setzt auf die Förderung von Nachwuchskräften
Ein zentraler Faktor bei der Umsetzung der Strategie helvetia 20.20 sind die eigenen Mitarbeitenden. Helvetia setzt dabei nicht nur auf die Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeitenden, sondern auch auf die Ausbildung von Nachwuchskräften. So sind 2019 rund 200 Nachwuchskräfte für Helvetia tätig. Der Grossteil davon sind Lernende (150 Personen). Helvetia legt dabei grossen Wert darauf, den Nachwuchskräften den nötigen Freiraum für eine optimale Entwicklung zu bieten. So führen Lernende ein Kunden-Service-Center und sind für Fragen der Führung oder der Teamorganisation verantwortlich. Mit dem Service Center für Nachwuchskräfte bricht Helvetia gezielt alte Konventionen auf und unterstreicht die eigene Attraktivität als Arbeitgeberin.
 
Philipp Gmür blickt zufrieden auf die Entwicklung im ersten Halbjahr zurück: «Die Umsetzung der Strategie helvetia 20.20 schreitet mit grossen Schritten voran. Damit schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden, Aktionäre, aber auch für unsere Mitarbeitenden, wie die jüngsten Initiativen aus dem Nachwuchsbereich zeigen.»
 
 
Schauen Sie das Video-Interview mit CEO Philipp Gmür:

 
 
Wesentliche Kennzahlen

 
 
Anmerkungen
  • Heute findet um 9.00 Uhr eine Medienkonferenz in deutscher Sprache statt. Um 11.00 Uhr folgt eine Analysten-Konferenz mit Conference Call in englischer Sprache. Die Einwahlnummern für die Analysten-Konferenz lauten: +41 (0) 58 310 50 00 (Europa), +44 (0) 207 107 06 13 (UK), +1 (1) 631 570 56 13 (USA).
  • Der Conference Call (englisch) kann im Internet unter www.helvetia.com mitverfolgt werden (Audio). Ab ca. 16.30 Uhr steht unter www.helvetia.com ein Replay zur Verfügung.
  • Der Aktionärsbrief inklusive Halbjahresbericht sowie der Foliensatz zur Medien- und Analystenkonferenz sind ab sofort im Internet unter www.helvetia.com/halbjahresabschluss abrufbar.

Kontaktinformationen
Analysten
Susanne Tengler
Leiterin Investor Relations
 
 
Telefon: +41 58 280 57 79
investor.relations@helvetia.ch
Medien
Jonas Grossniklaus
Senior Manager
Corporate Communications & PR
 
Telefon: +41 58 280 50 33
media.relations@helvetia.ch
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