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Alpiner Schutzwald­preis 2017

Am 2. Februar 2018 hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Alpenländischer Forstvereine zum zwölften Mal den Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia verliehen.

22 Projekte und Ideen aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz wurden eingereicht. Die international besetzte Jury ehrte folgende Projekte mit dem ersten Preis:

Kategorie «Schulprojekte»

Die Volksschule Imst Unterstadt aus Tirol, Österreich, überzeugte mit ihrem Projekt «Der Wald schützt, nützt und bildet». Es vermittelt den Volksschülern während ihrer vierjährigen Grundschulzeit fundiertes Wissen über die Bedeutung des Ökosystems Wald.

Kategorie «Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften»

Das Tiroler Projekt «Naturschutz im Bergwald» ist ein Gemeinschaftsprojekt des Naturparks Karwendel und des Forstbetriebs Oberinntal der Österreichischen Bundesforste AG. Es setzt Ergebnisse aus vogelkundlicher Erhebungen im Naturpark Karwendel in forstliche Massnahmen um.

Kategorie «Erfolgsprojekte»

Das Aufforstungsprojekt «Buech» wurde bereits vor rund 60 Jahren ins Leben gerufen. Dank Pflegemassnahmen kombiniert mit Verbauungen schützt der Wald heute das Dorf Amden vollumfänglich.

Der «Sonderpreis» der Jury

Die Salinenwirtschaft und die Jagd sind die wichtigsten Gründe dafür, dass die Baumbestände in dem von Fichten dominierten bayerischen Alpennationalpark Berchtesgaden oft von Schälschäden betroffen sind. Am Beispiel des Steinbergs, oberhalb der Gemeinde Ramsau, zeigte sich, dass mit einer gezielten Jagd, ergänzt durch eine künstliche Verjüngung von Buche und Tanne in Femelstellungen, die Fichtenbestände erfolgreich zu Mischwäldern erweitert werden können.

Professor Ulrich Ammer wird dritter Schutzwaldpate

Dieses Jahr wurde Ulrich Ammer aus Eichendorf, Deutschland, für seine Verdienste zugunsten des Schutzwalds geehrt. Ulrich Ammer setzte sich jahrzehntelang für die konstruktive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Interessensgruppen am Wald ein. Er wies nach, dass die Bewirtschaftung von Wäldern die Artenvielfalt erhalten oder sogar steigern kann. Durch seine wissenschaftlichen Analysen zur Waldentwicklung bewies Ulrich Ammer frühzeitig die Notwendigkeit der Schutzwaldsanierung, um die Schutzfunktionen der Bergwälder zu erhalten.

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