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Altersvorsorge in Zeiten der Corona-Krise

Wir wissen, dass Sie aktuell einige Fragen und vielleicht auch Sorgen haben. Wir sind auch in diesen Zeiten für Sie da ‒ und haben hier die meist gestellten Fragen sowie die Antworten zum Thema Altersvorsorge gesammelt.

Was bedeutet die Corona-Krise für meine regelmäßigen Beiträge in eine Fondspolice?

Wie Krisen aus der Vergangenheit gezeigt haben, ist ein heftiger Rückgang an der Börse ein günstiger Zeitpunkt zum Investieren. Denn die Beiträge profitieren vom so genannten Cost-Average-Effekt. Der Sparer kauft mit seinen Beiträgen in den nächsten Monaten günstig ein und profitiert damit stark von einem späteren Aufschwung.

dax-historisch-simuliert
Historischer DAX®-Verlauf mit Finanzkrise vs. simulierter DAX®-Verlauf ohne Finanzkrise (Quelle: eigene Berechnungen, monatlicher Sparplan in den DAX® vom 29.02.2000 bis 31.12.2007, gleiche Anfangs- und Endwerte in beiden Berechnungen, ohne Berücksichtigung von Kosten und Steuern)

Sollte ich jetzt mit Sparen für meine Fondspolice aufhören?

Insbesondere in Krisen und bei Risiken für das Einkommen ist die Versuchung groß, Sparverträge zu pausieren oder gar aufzulösen. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn sonst die Versorgung der lebensnotwendigen Grundbedürfnisse gefährdet ist. Im Normalfall sollte bei einer guten Finanzplanung und Haushaltsführung dafür aber immer eine Rücklage von 2 bis 3 Nettogehältern bereitstehen. Die Weiterführung des Sparplans bietet somit eher Gelegenheit, durch günstige Börsenkurse die Grundlage für eine attraktive Wertentwicklung der Altersvorsorge oder des Vermögens zu legen. Denn diese Ziele ändern sich auch durch eine Krise nicht.

Welche Möglichkeiten habe ich, um kurzfristige Zahlungsschwierigkeiten zu überbrücken?

Durch die Maßnahmen der Regierung können viele Unternehmen Gehälter nicht mehr oder nicht pünktlich zahlen. Helvetia bietet deshalb flexible Lösungen für Kunden mit Sparverträgen an. So können selbst bei relativ neu abgeschlossenen Verträgen die Beiträge für 6 Monate gestundet werden. Teilweise ist sogar noch eine längere Beitragsaussetzung möglich.

Sprechen Sie mit Ihrem Berater über die für Sie passende Lösung, denn nachdem die Krise überwunden ist, sollte das Ziel Altersvorsorge und Vermögensaufbau wieder eine höhere Priorität bekommen.

Ist die Krise eine Chance? Kann ich z. B. eine Zuzahlung machen, um die günstigen Einstiegskurse zu nutzen?

Viele Experten bezeichnen die aktuellen Rückgänge an der Börse als einzigartige Chance. Prägend ist auch der Satz »Der Gewinn liegt im günstigen Einkauf!«. Eine Zuzahlung in einen bestehenden Vertrag kann also sehr sinnvoll sein, da zudem immer mehr Banken Gebühren oder negative Zinsen für Sparguthaben einführen.

Eine Zuzahlung ist sehr einfach und komfortabel i. d. R. zu jedem Monatsersten möglich. Um die Entscheidung zum Investitionszeitpunkt noch flexibler zu gestalten, kann die Zuzahlung je nach Tarif auch erst in das Sicherungsguthaben fließen, um dann kurzfristig (innerhalb von 2 Börsentagen) umzuschichten.

Wie kann ich den besten Zeitpunkt für eine Investition in den Aktienmarkt finden?

Nach einem Kursrückgang von 30 oder 40 % bei den Aktienindizes herrscht natürlich Verunsicherung. Kann der Markt noch weiter fallen? Doch diese Frage lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten.

Deshalb ist die Umwandlung von Einmalzahlungen bzw. Zuzahlungen in einen Sparplan eine entspannte Lösung (bei Helvetia: Cost-Average-Option). Sollte der Markt fallen, kauft man weiter günstig mit dem Cost-Average-Effekt, geht es bald aufwärts, ist man langfristig investiert. Änderungen oder die »schlagartige« Umschichtung bleiben trotzdem möglich.

Die folgende Grafik illustriert die Cost-Average-Option für eine Zuzahlung:

cost-average-option-fuer-eine-zuzahlung

Was sollte ich tun, wenn meine Fondspolice bald abläuft?

Hatte die Police ein so genanntes Ablaufmanagement bzw. eine Ablaufsteuerung, wurde in den letzen Monaten ein Teil der risikoreicheren Anlage in schwankungsarme Anlagen übertragen. Deshalb sollten die Auswirkungen der Krise nur begrenzte Auswirkungen auf die Ablaufrendite haben.

Gab es kein Ablaufmanagement, sollten Sie über eine Verlängerung der Laufzeit nachdenken. Gute Policen sehen gar keinen festen Endtermin vor oder laufen sogar lebenslang. Benötigen Sie nur einen Teil des Geldes jetzt sofort, kann das restliche Kapital nach dem Ende der Krise wieder wachsen.

Ist es sinnvoll, jetzt meinen Vertrag zu kündigen?

Bezieht man sich auf Krisen aus der Vergangenheit, war eine Vertragskündigung in der Krise immer die schlechteste Option. Denn kurz- bis mittelfristig haben sich die Märkte bisher immer erholt, wie die folgende Tabelle aufzeigt. Benötigen Sie das Geld also nicht unbedingt, sollten Sie Ihren Vertrag weiterführen.

Krisen & DAX (Quelle: Finanzen.net)
Jahr Krise Jahreshoch Jahrestief Jahreshoch Folgejahr
1997 Asienkrise 4.438 2.859 6.171
1998 Russlandkrise 6.171 3.896 6.858
2000 Dot.com-Blase 8.069 6.210 6.788
2001 09/11 6.788 3.792 5.453
2008 Lehmann-Pleite 8.045 4.127 6.010
2011 Fukushima 7.527 5.072 7.672

Wie kann ich vorhandenes Guthaben vor weiteren Kursrückgängen schützen?

Über das Helvetia Sicherungsguthaben können Sie Ihr Kapital stets vor direkten Kurschwankungen schützen. Der dauerhafte Verbleib in dieser Anlage ist jedoch nicht sinnvoll. Vor Beginn der Auszahlungsphase kann es abhängig von der geplanten Höhe der Entnahmen oder einer vorgesehenen lebenslangen Verrentung sinnvoll sein, Guthaben abzusichern. In allen anderen Fällen ist eine baldige Rückkehr in den Markt per Umschichtung oder Cost-Average-Option die einzige Lösung, wenn ein Kaufkrafterhalt angestrebt wird. 

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