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Schadenfälle
Haus & Wohnen

Elementarversicherung: Starkregen flutet Keller

Während an einem Ort die Sonne scheint, kann an einem anderen die Welt untergehen. Ein Helvetia-Kunde musste das am eigenen Leib erfahren. Oder besser: am eigenen Haus. Denn ausgerechnet, als er Urlaub machte, füllte sich der heimische Keller mit Wasser. Viel Wasser.
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Starkregen: Ein Keller füllt sich in Sekunden

Im Stadtgebiet von Münster gab es an diesem Julitag sintflutartige Regenfälle. Von 300 Litern pro Quadratmeter Regenwasser innerhalb weniger Stunden war die örtliche Kanalisation natürlich schnell überfordert. Also staute sich das Wasser an den Wänden des frei stehenden Einfamilienhauses und lief schließlich durch die Lichtschächte in die Kellerräume. Innerhalb kürzester Zeit stand der gesamte, als Wohnraum ausgebaute Keller etwa einen Meter hoch unter Wasser. Gästezimmer, Waschküche, Werkzeugraum, Vorratsraum, Heizungsanlage und eine eingebaute Sauna – ca. 110 Quadratmeter versanken in den Fluten. Der Hausbesitzer wusste von alldem nichts. Zumindest bis er durch Verwandte telefonisch informiert wurde. In der Zwischenzeit hatte ein aufmerksamer Nachbar zum Glück schon erste Hilfe geleistet und damit begonnen, das Wasser aus dem Keller zu pumpen. Eine sehr willkommene Unterstützung, denn die Feuerwehr war an diesem Tag verständlicherweise mehr als ausgelastet.

Starkregenphänomen

Starkregen - Extremwetter nehmen zu

Sintflutartige Regenfälle, die plötzlich und lokal begrenzt auftreten, werden als "Starkregen" bezeichnet. Bei den jüngsten Ereignissen fielen innerhalb kürzester Zeit bis zu 300 Liter Regen pro Quadratmeter. Eine derartig große Menge Wasser können die meisten Kanalisationen nicht auf einmal aufnehmen. Die Flächenversiegelung oder wochenlange Dürreperioden haben die Böden ausgetrocknet. Der Regen überschwemmt Straßen.

Schnelle Hilfe: Kellertrocknung hat Priorität

Nachdem der Elementarschaden gemeldet wurde, wurde als Erstes eine Spezialfirma mit der Trocknung des Kellers beauftragt. Gleichzeitig wurde kurzfristig eine Besichtigung zur Feststellung des Schadenumfangs angesetzt und für die übrigen Wiederherstellungsmaßnahmen eine weitere Firma mit einer umfangreichen Sanierung beauftragt. Allerdings entschied sich der Hausbesitzer, die einzelnen Reparaturmaßnahmen lieber an einzelne, ihm bekannte Handwerkerfirmen zu vergeben. Die jeweiligen Rechnungen reichte er zur Prüfung einem beauftragten Gebäudesachverständigen ein.

Sanierung beendet - Handwerker bezahlt

Dieser prüfte nicht nur die Rechnungen, sondern auch vor Ort den Fortschritt der Schadenbehebung. Waren die Sanierungsmaßnahmen entsprechend umgesetzt, erhielt der Kunde Vorauszahlungen, um die jeweils fälligen Handwerkerrechnungen begleichen zu können. Und da gab es einige. Allein zum Trocknen des Kellers mussten Fliesen, Verputz, Türen und Gipskartonwände entfernt und das Mauerwerk zur Schimmelvermeidung mit Wasserperoxid behandelt werden. Noch während der Sanierungsarbeiten wurde vereinbart die Installation von externen Rückstauklappen und einem Aluminiumschott an der Kellereingangstür zur Prävention vorzunehmen. Damit sollte vermieden werden, dass bei zukünftigem Starkregen das Wasser aus der Kanalisation ins Haus zurückfließen oder Oberflächenwasser in den Keller eindringen kann.

Diese zusätzlichen Sicherungssysteme übernahm der Kunde selbst. Die starkregenbedingten Schäden allerdings waren glücklicherweise durch eine Elementarversicherung abgesichert. So konnte auch der entstandene Hausratschaden im hohen fünfstelligen Bereich geregelt werden.  

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