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Usability-Testessen: Pizza und Bier für mehr Nutzer­freund­lich­keit

Wenn Produktentwickler auf echte Nutzer treffen, nennt sich das Usability-Testessen. Helvetia Deutschland war im August 2017 Gastgeber dieser im Rhein-Main-Gebiet etablierten Veranstaltungsreihe. In sechs schnellen Testing-Runden erhalten Produkte wie Websites oder Apps ehrliches, spontanes und direktes Feedback – Networking und Verpflegung inklusive.

Text: Katharina Franz, Fotos: Helvetia

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Helvetia legte an diesem Abend den Fokus auf den eigenen Onlinerechner für die Auto-Versicherung, doch es wurden auch viele andere Produkte getestet.

Usability für Kundenzufriedenheit

Beim Usability-Testessen treffen Unternehmen aller Art auf freiwillige Testpersonen. Diese Art der schnellen und einfachen Nutzertests wird im Rahmen des »Testessens« in vielen Städten deutschlandweit durchgeführt, um die User Experience und Nutzerfreundlichkeit von Produkten zu verbessern. Auch Helvetia Deutschland besucht solche Events regelmäßig, um die eigenen Online-Produkte zu überprüfen und »nah am Kunden zu entwickeln«. Firmen erhalten so Einblicke »from outside the box« mit dem Ziel, die eigenen Produkte zu optimieren – im besten Fall bis zum nächsten Testessen, bei dem das Spiel von vorn losgeht. Bekanntere Teststationen waren an diesem Abend Firmen wie Lufthansa, die R+V Versicherungen und der Versicherungsmanager Clark. Daneben waren auch junge Unternehmen beteiligt. So testete bspw. ein Weinanbieter aus Darmstadt die User Journey von der Suchmaschine bis in seinen Onlineshop.

Feedback zur User Experience

Um das bestehende Testing-Netzwerk nutzen zu können und um etwas an die Community zurück zu geben, bewarb sich Helvetia als Gastgeber des Usability-Testessens. So kamen am 24. August rund 60 Menschen – Usability-Experten wie Laien – in den Räumen von Helvetia in Frankfurt zusammen. Dort platzierten sich Vertreter unterschiedlichster Firmen an den sogenannten Teststationen und bauten dort ihr Testobjekte auf. Zu Beginn der Veranstaltung wurde erst der Ablauf des Abends erklärt, sodass an den Teststationen wie auch bei den Testern klar wurde, worauf zu achten ist. Im Anschluss verteilten sich die Tester an die Stationen und der Produkttest ging los. Viel Zeit stand pro Station nicht zur Verfügung – maximal 12 Minuten dauerte eine Testrunde. Die Unternehmensvertreter notierten sich während der 6 Runden die Reaktionen und Aussagen der Tester.

Usability eines Onlinerechners

Das Team von Helvetia hatte sich für diesen Abend die Optimierung des Tarifrechners zur Kfz-Versicherung VIVA als Ziel gesetzt. So sollten Nutzer einerseits Rückmeldung geben, ob die Anordnung der Fragen im Rechner für sie einen Unterschied machen und so beispielsweise den Abschluss wahrscheinlicher machen. Wie sich herausstellte, sorgte schon eine kleine Umstellung bei der Anordnung dafür, das Zusammenhänge besser verstanden wurden und das Formular leichter und schneller ausgefüllt werden konnte. Damit erhöhte sich letzten Endes die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden online abschließen – und somit auch die Conversionrate.

Das zweite »Testobjekt« des Helvetia Teams war ein Überarbeitungvorschlag der Fahrzeugauswahl im Kfz-Rechner. Man ging schon mit der Prämisse in den Test, dass hier Optimierungspotenzial besteht und wollte den Prozess der Fahrzeugauswahl für den Nutzer erleichtern. EIn extra hierfür ausgearbeiteter Vorschlag wurde dem Nutzer als Alternative präsentiert. Im Test zeigte sich, dass die neue Methode es dem Nutzer deutlich erleichterte, sein eigenes, zu versicherndes Fahrzeug auszuwählen. Das führte dazu, dass die neue Methode bei der Weiterentwicklung des Rechners zum Einsatz kam.

Fazit

Helvetia erhielt an diesem Abend wertvolle Rückmeldungen zu den getesteten Features. Einige Erwartungen hatten sich bewahrheitet, andere wurden widerlegt. Grundsätzlich kam der aktuelle Entwicklungsstand bei den Testern gut an. Aber – wie so oft im Leben – gibt es meist Luft nach oben und das Optimierungspotenzial ist unendlich. Deswegen wird dieses Usability-Testessen mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein.

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