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E-Bike und Pedelec

Trends kommen und gehen, aber einer hält sich schon seit Jahren in der Fahrrad-Branche: E-Bikes und Pedelecs sind beliebt wie nie zuvor. Aus gutem Grund! Was aber unterscheidet ein E-Bike von einem Pedelec? Wir stellen Ihnen drei Elektro-Rad-Typen vor.

3. August 2017, Text: Miriam Fischer, Fotos: iStock

Schnell vorankommen – ohne Schweiß und übermäßige Kraftanstrengung. Was bis vor kurzem noch ein Traum war, sieht man mittlerweile überall auf der Straße. In einer schnelllebigen und hoch funktionalen Welt wie unserer ist es kein Wunder, dass auch das Fahrradfahren erleichtert wird. Die E-Bike-Branche hat Hochkonjunktur und mittlerweile tummeln sich unzählige Modelle auf dem Markt. Für einen ersten Überblick ist es vor allem wichtig, den Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike zu verstehen.

Pedelec

Der Begriff Pedelec kommt aus dem Englischen und ist die Kurzform von „Pedal Electric Cycle“. Das Pedelec unterstützt den Fahrer durch einen kleinen elektrischen Motor bis zu 250 Watt. Der Motor dient lediglich als Unterstützung des Fahrers, der in die Pedale tritt – und das auch „nur“ bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Hört der Fahrer auf zu treten, schaltet auch der Motor ab. Rechtlich gesehen wird das Pedelec wie ein Fahrrad behandelt. Man benötigt weder Führerschein noch Versicherungskennzeichen oder Zulassung.

S-Pedelec

S-Pedelecs, auch „Schweizer Klasse“ oder „S-Klasse“ genannt, sind schnelle Pedelecs. Sie zählen nicht mehr zu den Fahrrädern, sondern zu den Kleinkrafträdern. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den normalen Pedelecs, die Motorunterstützung läuft hier aber bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern. Für ein S-Pedelec wird eine Einzelzulassung oder eine Betriebserlaubnis benötigt, ein Versicherungszeichen ist ebenfalls Pflicht. Man muss mindestens 16 Jahre sein und den Führerschein der Klasse AM besitzen, um ein Pedelec der S-Klasse zu fahren. Eine Helmpflicht besteht ebenfalls. Allerdings ist (noch) nicht genau definiert, welcher Helm als geeignet gilt. Mit dem S-Pedelec ist man schnell unterwegs – jedoch nicht auf Fahrradwegen, die sind für das Fahrzeug tabu.

E-Bike

Der Begriff E-Bike wird im Volksmund pauschal für alle eklektisch angetriebenen Räder verwendet. Der große Unterschied zu den Pedelecs ist, dass E-Bikes auf Knopfdruck eigenständig fahren. Ein Treten des Fahrers ist nicht mehr notwendig, zumindest nicht bis zu 20 Stundenkilometern. Möchte man flotter unterwegs sein, muss man unterstützend treten. Bis zu einer Leistung von 500 Watt und einer Maximalgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern gelten E-Bikes als Kleinkrafträder. Wie auch beim S-Pedelec benötigt man eine Betriebserlaubnis, ein Versicherungskennzeichen und mindestens die Mofa-Prüfbescheinigung. Einen Helm tragen muss man nicht.  

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