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Haus & Wohnen

Schneeräumen: Wer steht in der Pflicht?

Schnee, das bedeutet: Schneemann bauen, Schlitten fahren, gedämpfte Geräusche, knirschende Schritte, Schneekristalle an den Fenstern. Aber auch: glatte Straßen, Matsch, gebrochene Beine, jede Menge Blechschäden. Wer ist eigentlich für freie Wege vor der eigenen Haustür verantwortlich?

Katja Brand; Fotos: iStock

Grundsätzlich obliegt die Pflicht zur Schneeräumung auf Gehwegen den Hausbesitzern oder Mietern. Doch wie ist eigentlich die gesetzliche Regelung bei öffentlichen Wegen und Straßen, bei denen gar kein privater Besitzer in Haftung genommen werden kann?

Jedes Jahr, wenn die weißen Flocken rieseln, beginnt der Sturm auf die Städte und Gemeinden. Gern fallen dann Sätze wie „die Gemeinde muss doch“ oder „die Gemeinde ist verpflichtet“. Grundsätzlich muss man sagen: Nein, die Gemeinde ist eigentlich nicht verpflichtet!

Streu- und Räumpflichten der Kommunen bestehen nur in den Grenzen des Zumutbaren. Wie, wo und in welcher Reihenfolge Straßen oder Weg gestreut oder geräumt werden, bleibt ihnen überlassen und richtet sich meistens nach Wichtigkeit der Verkehrswege, nach dem Verkehrsaufkommen etc. Man kann also trotz einer allgemeinen Räum- und Streupflicht auch von den Kommunen nicht erwarten, dass morgens, wenn man selbst zur Arbeit fahren möchte, die eigene Straße schon geräumt wurde.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich bei der Kommune erkundigen, welche Straßen bzw. Wege in der Prioritätenliste an welcher Stelle stehen. So kann man den Arbeitsweg entsprechend planen und riskiert bei einer Rutschpartie keinen Blechschaden und keinen ungeplanten Besuch in der Notaufnahme.
 

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