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Urlaub mit dem Hund – 5 Tipps für die Reise mit dem Vierbeiner

Hunde möchten immer gern dabei sein und sind im Normalfall unkomplizierte Reisebegleiter. Worauf sollten Sie aber unbedingt aufpassen, wenn Sie Ihren Urlaub mit dem Hund planen?

Text: Christiane Gagel, Fotos: iStock

Urlaub mit Hund
Auch Hunde möchten mal Urlaub machen.

 

1. Hundefreundliche Urlaubsziele: Wo macht man am liebsten „Hundeurlaub“?

In Deutschland zählen Ostsee und Nordsee zu den beliebtesten Reisedestinationen für einen Urlaub mit dem Hund. Die meisten Strände bieten hier umzäunte Abschnitte, an denen Hunde ohne Leine herumtollen können. Die Verkehrsanbindung und das Angebot an Ferienunterkünften sind so gut, dass sich die Strecke sogar für einen spontanen Kurzurlaub lohnt.

Im europäischen Ausland sind Hunde in vielen Urlaubsregionen als Reisebegleiter gern gesehen; an den Küsten gibt es sogar spezielle Hundestrände. Hier macht eine Anreise mit dem eigenen Auto Sinn. Sie ist komfortabel und man kann so viele vertraute Dinge von zuhause mitnehmen, wie man möchte. Die Schweiz ist sogar Nummer Eins der hundefreundlichsten Reiseländer weltweit. Und dabei geht es nicht nur um das reine Mitbringen des Hundes – einige Hotels haben sich sogar auf Hundeurlaub spezialisiert. Sie bieten Wellness-Urlaub für Herrchen und Frauchen bei gleichzeitiger „Bespaßung“ des Hundes inklusive Hundetrainer und Animationsprogramm für Vierbeiner und Mensch. Aber auch Pauschalreisen mit Hund ans Meer gehören heute zum Standard-Programm vieler Anbieter. Dänemark, Holland und Frankreich bieten im Bereich Hundestände alles, was das Herz begehrt.  

2. Hundefreundliche Hotels und Ferienwohnungen: Stellen Sie sicher, dass der Hund mit darf

Eine Urlaubsreise mit Hund kann man heute problemlos planen. Das Angebot an hundefreundlichen Unterkünften in schönen Urlaubsregionen, die mit dem Auto erreichbar sind, hat in den letzten Jahren stetig zugekommen. Klären Sie unbedingt vor der Buchung, ob Sie Ihren Hund ins Hotel oder die Ferienwohnung mitbringen dürfen. Immer mehr Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätze stellen sich auf tierische Besucher ein. Sie sollten sich das Mitbringen des Hundes in die Ferienwohnung in jedem Fall schriftlich bestätigen lassen und vor allem sicherstellen, dass ein gebuchtes Ferienhaus einen umzäunten Garten hat.  

3. Hundebox für das Auto: Ihren Hund beim Transport richtig sichern

Bei jeder Fahrt mit Hund gilt: Die Hunde-Transportbox ist ein Muss! Bei einem Unfall mit nur 40 km/h fliegt das Tier unkontrolliert im Fahrzeug umher. Im schlimmsten Fall knallen Ihnen 1.600 kg (das ist das ungefähre Körpergewicht einer ausgewachsenen Giraffe) gegen den Kopf. Aber schon ein kleiner Hund kann ohne Sicherung im Auto viel Schaden anrichten, bspw. indem er während der Fahrt im Auto herumklettert oder unter die Pedale im Fußraum gerät. Löst das einen Unfall aus, kann das zu Problemen bei der Versicherung führen. Denn der Hund gilt dann als „nicht ausreichend gesicherte Ladung“. Der vierbeinige Freund fühlt sich in der Hundebox oder dem Fußraum der Rückbank auch am wohlsten und ist im Fall der Fälle sicher.

4. Reisegepäck fürs Haustier: Das sollten Sie in die Ferien mit dem Hund mitnehmen

Hunde sind Gewohnheitstiere. Damit Ihnen ein längerer Aufenthalt außerhalb der gewohnten Umgebung nicht auf den Magen schlägt, empfiehlt es sich zumindest einen kleinen Vorrat des gewohnten Futters mit zu nehmen. Ist man länger im Auto unterwegs, sollten Trinknapf und eine Wasserflasche auf keinen Fall fehlen. Damit die erste Nacht in fremder Umgebung nicht zu unruhig wird, ist es sinnvoll die gewohnte Schlafdecke mitzunehmen. Ein nice-to-have sind die Hundebürste und das Spielzeug. Unverzichtbar sind jedoch: Leine, Halsband, Maulkorb, Kotbeutel, Mittel gegen Flöhe und Zecken, Pinzette und Zeckenzange. Gerade eine Leine sollte auf alle Fälle mit dabei sein, denn in manchen Gegenden gilt: Leinenpflicht! Außerhalb umzäunter Gelände ist ein Freilauf für den Vierbeiner dann nicht möglich.

Checkliste Reisegepäck:

  • Futter und Wasser
  • Schlafdecke oder Hundebett
  • Hundespielzeug
  • Pflegezubehör wie z.B. Hundebürste
  • Leine, Halsband, Maulkorb & Kotbeutel
  • Erste-Hilfe-Set: Mittel gegen Flöhe und Zecken, Pinzette und Zeckenzange

5. Einreisebestimmungen: Einheitliche Regelung in der EU

Seit 2004 müssen Hunde (und Katzen) beim Grenzübertritt innerhalb der EU den EU-Heimtierausweis mit sich führen und außerdem mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Die strengen Bedingungen sollen das Einschleppen und Verbreiten von Tollwut verhindern. Den Heimtierausweis, früher bekannt als Tollwutimpfausweis, stellt der Tierarzt aus. Neben Angaben zu Vierbeiner und Besitzer muss das Dokument den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das Tier über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt. Am besten, Sie informieren sich rechtzeitig vor Reiseantritt direkt bei der Botschaft oder dem Konsulat Ihres Ziellandes über die Einreisebedingungen des jeweiligen Gastlandes. Gerade bei Fernreisen kann die Vorbereitung etwas umfangreicher ausfallen oder es sind sogar Quarantänebestimmungen einzuhalten.

Denken Sie außerdem daran, sich bereits vor der Reise nach einem Tierarzt am Urlaubsort zu erkundigen. Tierheime und Tierärzte sind EU-weit mit elektronischen Chip-Lesegeräten ausgestattet. Wenn Ihr Hund gechippt ist und – ganz wichtig – bei einem Zentralregister wie TASSO registriert, dann finden Sie ihn auch wieder, falls er in der fremden Umgebung abhandenkommt.

Last but not least: Schließen Sie eine Hundehaftpflichtversicherung ab oder falls Sie Sorge um die Tiergesundheit haben, finden Sie hier mehr Informationen zum Thema Hundekrankenversicherung.

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