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Expertentipps
Tierkrankenversicherung

Warum ist eine OP-Versicherung fürs Tier sinnvoll?

Mensch und Tier, das ist eine lange, innige Freundschaft. Auch deshalb hat sich in puncto Tiermedizin in den letzten hundert Jahren enorm viel getan – heute kann man sein Tier nicht nur operieren lassen, sondern dafür auch eine Versicherung abschließen. Lohnt das?

Autor: Christiane Gagel, Foto: iStock

OP-Versicherung für Tiere: Lohnt sich das?

Viele Erkrankungen, die vor zehn oder 20 Jahren das sichere Aus für das geliebte Haustier bedeutet hätten, kann man heute sehr gut behandeln. Eine Kniespiegelung oder eine Operation des Kreuzbandes sind heutzutage nicht mehr hochbezahlten Sportlern vorbehalten, sondern gehören auch in der Tiermedizin, beispielsweise bei großen Hunden, zum Standard.
Oft vergisst man über die Freude am vierbeinigen Mitbewohner, dass im Alltag Gefahren lauern. So sind beispielsweise Autounfälle Hauptursache für Knochenbrüche bei Hunden – bei Katzen sind es Stürze vom ungesicherten Balkon. Zur großen Erleichterung vieler Tierbesitzer hält die moderne Tiermedizin heute ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten bis hin zur Prothese bereit. Doch die Kosten dafür sind ebenfalls gestiegen – und anders als beim Menschen gibt es keine gesetzliche Versicherung, die man hierfür abschließen muss. Es zeigt sich jedoch immer wieder – man sollte es trotzdem tun.

Der monatliche Sparbetrag – machbar?

Bei der Frage: Den Hund mit einer OP-Versicherung schützen oder nicht, erhält man von Freunden oft den gut gemeinten Rat, doch einfach jeden Monat einen bestimmten Beitrag zur Seite zu legen. Quasi für schlechte Zeiten. Hand aufs Herz – das funktioniert meistens ein paar Monate, aber wenn kein Unglück eintritt, erscheint einem das Geld rasch anderweitig besser angelegt. Und wenn etwas passiert, reicht ein Sparbetrag von ein bis zwei Jahren in der Regel nicht für die gesamten Kosten aus.
Und so stehen nicht wenige Tierbesitzer vor dem Dilemma, dass sie alles Erdenkliche für ihren Liebling tun möchten, schließlich ist er ein Familienmitglied, aber die Kreuzband-OP (beim Hund) schon mal bis zu 2.500 Euro kostet. Dann verzweifelt der Tierhalter an der Frage, woher nehmen, wenn nicht stehlen, und der wohlverdiente Urlaub wird in die Tierklinik investiert. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt sind die "Nebenkosten" für einen stationären Aufenthalt. Oft ist es zudem nicht einmal ein Unfall, der die Operation notwendig macht. Durch Überzüchtung gibt es Rassen, die angeborene Herzfehler oder Gelenkfehlstellungen haben. Krebserkrankungen sind auch bei Tieren keine Seltenheit.

Die Tierkrankenversicherung – immer noch ein Nischenprodukt

Jeder ist gut beraten, schon bei der Anschaffung des Tieres die Realität im Kopf zu behalten und mit einer OP-Versicherung für Hund oder Katze vorzusorgen. Diese bietet eine Kostenerstattung für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen aufgrund eines chirurgischen Eingriffs inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung an und stellt somit den Basisschutz dar. Wer für alle Eventualitäten gerüstet sein möchte, sollte frühzeitig über eine generelle Tierkrankenversicherung nachdenken. Weitere Informationen rund ums Thema „Keine OP für die Katz'!“ finden Sie in unseren FAQs.
 

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