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Marine
Lateinamerika

Puerto Bahía, Kolumbien: Helvetia versichert einen ganzen Hafen

In den letzten drei Jahren entstand vor der Küste Kolumbiens einer der modernsten Hafenterminals für den internationalen Schiffstransport. Ein Prestige-Projekt für Südamerika – und für den Lead-Rückversicherer Helvetia Latin America.

11. Mai 2016, Text: Jan Söntgerath, Fotos: Puerto Bahía

Luftaufnahme der Hafenanlage Puerto Bahía, die sich auf einer 155 Hektaren verteilt. Das entspricht einer Fläche von 200 Fussballfeldern.
Der Hafen Puerto Bahia breitet sich aus auf einem Areal von 155 Hektaren – eine Fläche so gross wie 200 Fussballfelder.

Für Kolumbien bedeutet die Fertigstellung der Hafenanlage Puerto Bahía ein Meilenstein. Die Lokalität mit unmittelbarem Zugang zum Südpazifik und zum Panamakanal sichert die Anbindung an wichtige internationale Transportrouten für den Import und Export von Rohöl und fördert die Wettbewerbsfähigkeit des drittgrössten südamerikanischen Landes. Ein Projekt mit viel Prestige für alle Beteiligten; auch für die Versicherer.

Ein Vollzeit-Job

Lokale Versicherer zeichneten eine All-Risk-Versicherung für die Baustelle sowie die Bauherren- und Betriebsunterbruchversicherung mit einem Auftragsvolumen von über 400 Millionen US-Dollar. Helvetia Latin America hat mehr als einen Drittel dieser Risiken rückversichert. Ricardo García López, Leiter Helvetia Latin America, beriet zusammen mit seinem fünfköpfigen Team in Miami die Bauherrin Sociedad Portuaria Puerto Bahía und leitete die Verhandlungen mit allen beteiligten Parteien und den Investoren. «Zwei von uns waren fast ausschliesslich mit diesem Projekt beschäftigt», sagt Ricardo García López. Seit dem Baustart im Oktober 2012 prüften die Experten seines Teams die Risikosituation insgesamt vier Mal vor Ort.

Zangengeburt

Teilweise stand das ganze Unterfangen aber auf der Kippe. Denn dem Vertragsabschluss gingen äusserst zähe Verhandlungen mit den Investoren voran. Diese verlangten einen hundertprozentigen Kapitalschutz – ein Risiko, das Helvetia alleine nicht zu tragen bereit war. «Diese Verhandlungen kosteten viel Zeit und zehrten an den Nerven», erinnert sich Ricardo García López. Erst fünf Monate später als geplant und unter enormem Zeitdruck unterzeichneten alle Vertragsparteien die finale Version der Police. «Dank unserer Beharrlichkeit und Kompromissbereitschaft konnten wir den Vertrag schlussendlich erfolgreich abschliessen», sagt Ricardo García López stolz. Bis dahin mussten allerdings nicht weniger als 22 Änderungen an der ursprünglichen Deckungszusage vorgenommen werden.

Zum Glück schadenfrei

Zum Projekt gehörte ursprünglich auch der Bau einer 130 Kilometer langen Pipeline, die den Hafen mit Exportterminals und einer grossen Raffinerie im Landesinneren verbinden sollte. Der Baustart verschob sich jedoch während eineinhalb Jahren immer wieder. Zunächst weil man sich auch hier mit den Investoren bezüglich der Versicherungspolice uneinig war, später dann aufgrund der instabilen Ölpreise. 2015 zogen die Initianten diesen Teil des Projekts schliesslich ganz zurück. Zwar verlängerte sich im Fall von Puerto Bahía die anfänglich geplante Bauzeit von knapp zweieinhalb Jahren um mehr als ein Jahr. Seit März 2016 ist der Hafenterminal nun aber voll in Betrieb. Und das Schöne daran ist: Die gesamte Bauzeit verlief schadenfrei! Eine Erleichterung für das Helvetia Team in Miami, das sich nun wieder auf andere, nicht minder prestigeträchtige Projekte fokussieren kann.

Puerto Bahía

Der topmodernen Hafenanlage Puerto Bahía liegt auf der kolumbianischen Insel Barù in der natürlich geschützten Bucht von Cartagena, einem der grössten Handelsplätze Lateinamerikas. Er breitet sich aus auf einem Areal von 155 Hektaren – eine Fläche so gross wie 200 Fussballfelder oder wie beinahe das gesamte Fürstentum Monaco. Im Hafen integriert ist die Infrastruktur für die Betankung, Lagerung und Abfertigung von Rohöl und Petroleum. Der Bau bietet Speicherkapazitäten für 3,3 Millionen Barrels, also rund einem Zehntel der von der OPEC festgelegten täglichen Öl-Fördermenge.

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