Mich interessieren
?
Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
E-Car
Technik & Praxis

Mit dem E-Auto in den Urlaub fahren

Das Elektroauto ist die Mobilität der Zukunft. Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihren Verbrenner gegen ein E-Auto zu tauschen und so das Klima zu entlasten. Das sorgt dafür, dass das Netz aus Ladestationen in ganz Europa stetig ausgebaut wird.
Zu sehen ist ein E-Auto und eine Palme, um in den Urlaub zu fahren

 

 

Viele Menschen, die etwas Gutes für das Klima tun möchten, reisen bewusst nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub und sind bislang mit dem Verbrenner in die Berge oder ans Meer gefahren. Wer mit dem E-Auto in den Urlaub möchte, muss neben ausreichenden Lademöglichkeiten auch darauf achten, dass das Elektroauto umfassend geschützt ist. Mit der E-Auto-Versicherung von Helvetia sind Sie auch im Urlaub immer mobil – ganz egal ob Autopanne, leerer Akku oder platter Reifen.

Doch was muss man sonst noch beachten, wenn man mit einem E-Auto in den Urlaub fährt? Und welche Unterschiede gibt es zum Reisen mit einem Verbrenner?

Von der Routenplanung bis zum Heimweg. Wenn Sie mit dem E-Auto in den Urlaub fahren, gilt es einige Aspekte zu berücksichtigen. Welche dies sind, erfahren Sie in unserem Ratgeber. Auf unserer Produktseite erhalten Sie darüber hinaus wichtige Informationen zur Kfz-Versicherung Ihres Elektroautos.

Auszeichnung: Deutsches Institut für Servicequalität, Preisträger, Versicherungsprodukt des Jahres Helvetia eCar
"Versicherungsprodukt des Jahres"

Die Elektroauto Versicherung "Helvetia eCar" ist Preisträger: »Versicherungsprodukt des Jahres« (Oktober 2021)

Was denken Sie?

Die Reichweite eines E-Autos kann durch die Nutzung der Klimaanlage verringert werden.

 

Welche Probleme kann es geben, wenn man mit dem E-Auto in den Urlaub fährt?

Obwohl die Nutzung von E-Autos die letzten Jahre über immer beliebter geworden ist, ist vor allem das Verreisen an der ein oder anderen Stelle noch etwas komplizierter als mit dem Verbrenner. Aus diesem Grund muss die Vorbereitung für einen Urlaub mit dem Elektroauto etwas anders und mit mehr Vorlaufzeit angegangen werden als vorherige Urlaubsreisen mit dem Auto.

Ein wichtiger Punkt ist dabei die Prüfung der Verfügbarkeit von E-Auto Ladesäulen auf dem Urlaubsweg. Auch wenn es aktuell bereits weit über 20.000 Ladesäulen in Deutschland gibt,1 ist die Infrastruktur noch nicht so weit ausgebaut wie die Struktur an konventionellen Tankstellen. Außerdem dauert das Laden des Akkus länger als ein herkömmlicher Tankvorgang mit dem Verbrenner. Je nach Ladeleistung kann ein Ladevorgang mehrere Stunden beanspruchen.

Wenn man mit dem Elektroauto auf dem Weg in den Urlaub also an einem bestimmten Ladestopp halten möchte, kann es sein, dass alle vorhandenen Säulen noch für einen längeren Zeitraum besetzt sind. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass es an den Ladestationen kein einheitliches Bezahlsystem gibt. Bei einigen ist Zahlen nur per Ladekarte möglich, bei anderen nur mit einer bestimmten App. Auch die verschiedenen Arten von Steckern für E-Autos können für Probleme sorgen, wenn man als Fahrer an einer Ladesäule hält, die ausgerechnet den benötigten Steckertyp nicht unterstützt.

Besitzer von E-Autos sollten auf dem Weg in den Urlaub außerdem beachten, dass einige Anbieter von Ladestationen eine Gebühr berechnen, sollte man die Ladesäule nach der Ladezeit als Parkplatz nutzen. Diese Maßnahme soll dafür sorgen, dass für andere E-Auto-Nutzer kein Frust entsteht, wenn die gewünschte Ladestation über lange Zeit belegt ist. Generell sollte man genug Ladezeit einrechnen, wenn man mit einem Elektroauto in den Urlaub reist.

Klimafreundlich in den Urlaub fahren mit dem E-Auto. Doch auch mit dem Elektroauto ist man vor plötzlichen Pannen leider nicht sicher. Mit der Kfz Versicherung für E-Autos von Helvetia erhalten Sie sofortigen Versicherungsschutz und viele innovative Vorteile für Ihr Elektroauto.

Tipps für den Urlaub mit dem E-Auto

Eine gute Nachricht für Menschen, die mit dem E-Auto in den Urlaub möchten: Das Ladenetz ist mittlerweile in den meisten Ländern Europas gut ausgebaut. Vorreiter sind dabei die skandinavischen Länder und die Niederlande, weshalb diese Orte beliebte Ziele für E-Auto-Urlauber sind. Dennoch kann eine gute Vorausplanung von Vorteil sein. Denn vor allem im osteuropäischen Ausland ist das Ladenetz nicht so gut ausgebaut wie in Deutschland. Für viele Menschen ist es eine große Sorge, bei der Urlaubsfahrt mit dem Elektroauto mit leerer Batterie auf halber Strecke liegen zu bleiben. Insbesondere diejenigen, die zum ersten Mal mit einem Elektroauto in den Urlaub und somit vielleicht erstmals eine längere Strecke zurücklegen, machen sich darüber Gedanken.

Es gibt einige Tipps, mit denen im Urlaub mit dem Elektroauto nichts mehr schief gehen kann:

  • Gute Vorbereitung und Planung
  • Apps und interaktive Karten nutzen
  • Schnellladestationen nutzen
  • Pausen und Urlaubsziel zum Laden nutzen
  • Für den Notfall vorbereitet sein

Vorbereitung ist das A und O

Wichtige Komponenten für einen Urlaub mit Elektroauto sind abgebildet.

Auch mit einem Elektroauto kann man entspannt und einfach an sein Urlaubsziel gelangen. Das bedarf lediglich einer gewissen Planung.

Die Reiseroute sollte vorab geplant und Zwischenstopps fürs Laden sowie Puffer am besten bereits von zu Hause aus festgelegt werden. Dabei muss unbedingt die Reichweite des E-Autos beachtet werden. Informieren Sie sich daher unbedingt bei der Planung der Route, wie viele Kilometer Sie zurücklegen müssen und wie viele Kilometer die Reichweite Ihres Elektroautos beträgt. Es gilt miteinzubeziehen, dass der Betrieb der Klimaanlage, Dachboxen oder Fahrräder und schnelles Fahren eine Auswirkung auf die Reichweite haben können. So kann es vorkommen, dass die tatsächliche Reichweite bei einer Urlaubsfahrt mit dem Elektroauto um einiges kürzer ist als die vom Hersteller angegebene.

Sollte sich also die Reichweite während der Fahrt schneller verringern als geplant, dann gilt es lieber früher einen Zwischenstopp einzulegen, als unbedingt bis zur angepeilten Ladestation durchfahren zu wollen. Generell sollte der Batteriestand nicht unter 20 % fallen, so haben Sie jederzeit genug Puffer, um eine Ladestation aufzusuchen. Es wird empfohlen, bei der E-Auto-Routenplanung außerdem auch immer alternative Ladepunkte herauszusuchen, falls eine Ladesäule defekt sein sollte. So können Sie sicher sein, dass Sie auch mit dem E-Auto gut in den Urlaub kommen.

Apps und interaktive Karten nutzen

Wer keine eigene Wallbox hat, kennt im eigenen Wohnort und dessen Umgebung die Ladesäulen für E-Autos. Doch wie findet man die nächste Strom-Ladesäule für das Elektroauto im Urlaub?

Dabei können interaktive Websites und Apps für E-Autos behilflich sein. Sie finden Ladestationen und im Idealfall ist dort auch verzeichnet, von welchem Betreiber die Ladesäulen sind, wie die technische Ausstattung ist und welche Zahlungsoptionen angeboten werden. Die Bundesnetzagentur bietet beispielsweise ein Ladensäulenregister an, das ständig aktualisiert wird.  

Schnellladestationen nutzen

Da sich das Elektroauto an immer mehr Beliebtheit erfreut, gibt es mittlerweile auch an vielen Raststätten Ladestationen für Stromer.

Auf sogenannte Schnelladestationen, bei denen man bereits innerhalb von ca. 30 Minuten die Batterie wieder um bis zu 80 % aufladen kann, sind häufig vertreten. Befindet sich jedoch einmal keine Schnellladestation beim Zwischenstopp, müssen die Fahrer von E-Autos mehr Zeit zum „Tanken“ einplanen als bei einem Verbrenner. Da nicht überall eine hohe Ladeleistung erzielt werden kann, sollten auf einer längeren Urlaubsfahrt mit dem Elektroauto sicherheitshalber mehrere Stunden zum Laden eingeplant werden.

Wenn man mit dem E-Auto in den Urlaub fährt, kann es sich oft auch lohnen, für das Bezahlen eine landeseigene Ladekarte zu besorgen, mit der im besten Fall mehr kompatible Ladestationen angefahren werden können. Denn bei fremden Ladesäulenbetreibern können – ähnlich wie beim Mobilfunknetz – Roaminggebühren anfallen.

In Pausen und am Urlaubsziel

Wer bereits mit dem Auto in den Urlaub gefahren ist, der weiß, dass es als Fahrer wichtig ist, von Zeit zu Zeit eine Pause an einer Raststätte einzulegen. Diese Pausen können aktiv für das Laden genutzt werden. Aber auch am Urlaubsziel kann man die Zeit des Ladens sinnvoll nutzen, beispielsweise mit einer Besichtigungstour oder dem Besuch eines idyllischen Cafés.

Viele Hotels bieten mittlerweile Ladesäulen für die Fahrzeuge ihrer Gäste an. Am besten sollte man sich vorab darüber beim Hotel informieren. Sollte es diese Möglichkeit nicht geben, gilt es die Augen aufzuhalten: Auch Restaurants, Museen, Shoppingcenter etc. bieten oft Ladestationen für den Aufenthalt an. Ein eigenes Ladekabel im Fahrzeug kann dazu beitragen, dass man nicht immer auf die Kabel an den Stationen (mit möglicherweise nicht kompatiblen Steckern) zurückgreifen muss. Für ausländische Steckdosen werden dabei ggf. Adapter benötigt. So sind Sie besonders flexibel und können fast alle Lademöglichkeiten nutzen.

Für den Notfall vorbereitet sein

Sollte es auf dem Weg in den Urlaub mit dem E-Auto wider Erwarten einmal zu einem Notfall kommen, gibt es auch mobile Ladestationen fürs Reisegepäck. Mit diesen ist es möglich, das Elektroauto auch an normalen Steckdosen für die nächsten Etappen zu wappnen.

Wenn unterwegs doch mal die Batterie leer gefahren ist oder man eine Panne hat, sollte man die Rufnummern des Notfall-Service des Autoherstellers vorab recherchieren – diese helfen in der Regel auch im Ausland. Im Falle einer Panne kann man wie beim Verbrenner die Pannenhilfe oder die nächstgelegene Werkstatt kontaktieren, denn als Laie sollte man auf keinen Fall im Urlaub selbst ein defektes E-Auto reparieren.

Reisen im Winter

Abgebildet ist ein E-Auto neben Schneeflocken, was den Urlaub mit dem E-Auto im Winter symbolisiert.

Wer im Winter mit einem E-Auto Urlaub macht oder an einen Ort reist, an dem es kälter ist, sollte bedenken, dass sich Temperaturen auch auf die Batterieleistung des Elektroautos auswirken können. Wer von einem kalten Ort die Heimreise antreten möchte, sollte außerdem bedenken, dass der Ladevorgang länger dauern kann, wenn die Batterie kalt ist.

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, mit dem Elektroauto in den Urlaub zu fahren. Mit der Kfz-Versicherung Helvetia eCar erhalten Sie sofortigen Versicherungsschutz und viele innovative Vorteile für Ihr Elektroauto.

Fazit: Entspannt mit dem E-Auto in den Urlaub fahren

Abgebildet ist ein E-Auto an einer Ladesäule neben einer Palme und einem Liegestuhl.

Wer gerne mit dem Auto verreist, der kann auch mit dem E-Auto in den Urlaub fahren. Solange man etwas Zeit in die richtige Planung bezüglich Route und Ladestationen investiert, kann kaum etwas schief gehen. Aufgrund des guten Ladenetzes ist es mittlerweile kein Problem mehr, auch längere Strecken bei der Urlaubsfahrt mit dem Elektroauto zurückzulegen. Mit einer guten Planung und nützlichen Apps sind Berichte über „gestrandete“ Urlauber ohne Lademöglichkeit schon lange Geschichte. Dem entspannten Urlaub mit dem E-Auto steht nichts mehr im Wege.

Weitere häufig gestellte Fragen zum Thema mit dem E-Auto in den Urlaub

1https://de.statista.com/statistik/daten/studie/460234/umfrage/ladestationen-fuer-elektroautos-in-deutschland-monatlich/
2https://de.statista.com/statistik/daten/studie/785426/umfrage/anzahl-der-ladestationen-fuer-elektrofahrzeuge-in-laendern-europas/

   

Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung