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Hunde
Haltung

Ohrenreinigung beim Hund – die richtige Ohrenpflege macht’s

Die Ohren sind die bedeutendsten Sinnorgane jedes Vierbeiners. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, sie jederzeit gesund zu halten und sowohl dem Tier als auch Herrchen und Frauchen ein unbeschwertes Zusammenleben zu ermöglichen.
Ohrenpflege für Hunde

Wer sich selbst an die Ohrenreinigung des Hundes herantraut, statt zum Tierarzt zu gehen, kann hiermit ein engeres Verhältnis zu seinem Hund schaffen und Vertrauen aufbauen.

Allerdings sollte die Priorität der Reinigung des Ohrkanals stets auf einer gesunden, professionellen Pflege liegen. Einem Hund die Ohren zu säubern kann stressig für beide Parteien werden und sollte daher stets mit ausreichend Ruhe und Zeit angegangen werden. Scheuen Sie sich nicht, den Gehörgang Ihres Hundes zu reinigen, aber gehen Sie dies erst zu einem Zeitpunkt an, zu dem Sie genügend Vorkenntnisse gesammelt haben, um mit den empfindlichen Ohren nichts falsch zu machen. Die Ohrenpflege sollte eine gemeinsame Routine für Hund und Halter sein und für den Vierbeiner auf keinen Fall zu einer Stresssituation führen. 

Wie das Ohrreinigen beim Hund richtig funktioniert und wie Sie Parasiten, wie beispielsweise Milben, fernhalten können, lösen wir in unserem Ratgeber auf. Schützen Sie die Gesundheit Ihres Hundes und sammeln Sie wichtige Infos zur vollumfänglichen Pflege. Auch der Besuch beim Tierarzt kann Ihnen hier das nötige Wissen geben. Besprechen Sie Sorgen und Ängste und lassen Sie sich die Ohrreinigung im Zweifelsfall einfach zeigen. Für Behandlungskosten im Rahmen von Ohrenerkrankungen bieten wir Ihnen außerdem auch eine vollumfängliche Hundekrankenversicherung an.

In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie die Ohrenreinigung Ihres Hundes meistern, auf unserer Produktseite erhalten Sie alle Informationen über eine mögliche Kostenübernahme für eine Behandlung Ihres Tiers.

Was denken Sie?

Müssen Sie Ihrem Hund die Ohren wirklich reinigen? – Was denken Sie?“

Wie bildet sich der Schmutz in den Ohren?

Das Toben und Spielen von Hunden bringt so einige Aufregung mit sich, die auch die Hygiene der Hundeohren beeinflussen kann. Prinzipiell sollte allerdings klar sein, dass sich Ohrenschmalz bei Hunden ebenso natürlich bildet wie beim Menschen und auch hier als natürlicher Schutzmechanismus dient. Somit st er nicht als Schmutz anzusehen.

Generelle Verunreinigungen können allerdings sehr vielschichtige Ursprünge haben. So können bei Hunden beispielsweise oft Fremdkörper in die Ohren eindringen, wenn sie im Wald oder auf dem freien Feld unterwegs sind. Ein bedeutender Teil der Ohrenpflege ist es daher, nach jedem Spaziergang das Fell und vor allem den Bereich von Kopf und Ohren Ihres Vierbeiners auf Fremdkörper und Parasiten zu überprüfen.

Gerade bei Hunden mit langem Fell fallen manche Hinweise erst zu spät auf, was Erkrankungen wie einen Milbenbefall hervorbringen aber gleichzeitig durch eine einfache Kontrolle vermieden werden kann. Entdeckt man Dreck, so gilt es, diesen vorsichtig und fachgerecht zu entfernen.

Hunde reagieren sehr unterschiedlich auf Störungen ihrer Ohren. So können neben Verunreinigungen auch gesundheitliche Probleme durch spezifische Erkrankungen, altersbedingt oder durch rassebedingte Empfindlichkeit entstehen. Auch Unverträglichkeiten können zu Reaktionen am oder im Hundeohr führen.

Ist es wirklich nötig, die Hundeohren zu reinigen?

Ja, die Ohrenreinigung beim Hund sollte in jedem Hundehaushalt ernst genommen werden. Die Häufigkeit und Intensität der Pflege hängen allerdings sowohl von der Empfindlichkeit des Hundes als auch von weiteren Faktoren ab. So wird beispielsweise bei einem Pudel die Ohrenpflege auf Grund des dichten Fells erschwert, während die Ohrenpflege bei französischen Bulldoggen von den Hautfalten beeinflusst werden kann. 

Selbstverständlich sollte es zur Routine werden, Hundeohren ganz natürlich zu reinigen. In freilebenden Rudeln sind natürliche Rituale zur Reinigung der Ohren zu beobachten. Die Reinigung beugt gleichzeitig einer Besiedlung mit Bakterien vor und schützt den Hund beispielsweise davor, durch massive Erkrankungen des Innenohrs seine Orientierung zu verlieren.

Die Nutzung der Hundeohren als Sinnesorgan trägt einen großen Teil zur Lebensqualität des Vierbeiners bei und sollte daher stets bestmöglich unterstützt werden. Auch die passive und aktive Kommunikation steuern viele Hunde über ihre Ohren. So lässt sich bei vielen Tieren beispielsweise die Stimmung an den Ohren erkennen. Sie gehören zum Sprachapparat des Hundes und verdienen daher eine regelmäßige Pflege.

Hundeohren säubern und pflegen – so geht’s richtig 

Die Grafik zeigt einen Hund mit traurigem Gesicht. Mit einer Lupe wird sein Ohr betrachtet, das einige Verunreinigungen zeigt. Rechts neben ihm ist ein Tuch zu sehen.

Möchte man die Hundeohren richtig säubern, so gibt es einige Aspekte, die hierbei bedacht werden sollten. Durch die richtige Herangehensweise an die Pflege wird nicht nur Verletzungen vorgebeugt, sondern auch zu einer engen Bindung zwischen Mensch und Tier beigetragen. Eine angemessene Vorbereitung erleichtert die Prozedur sowie das Lösen von Schmutz und Parasiten. Möchten Sie als Besitzer zusätzlich das Ohrenschmalz bei Ihrem Hund entfernen, so sprechen Sie dies am besten mit Ihrem Tierarzt ab. Eine natürliche Auskleidung mit Ohrenschmalz ist prinzipiell gesund und hilft gerade Schlappohren die Gehörgänge gegen eine massive Besiedlung mit Bakterien zu schützen.

Aufbau eines Hundeohrs 

Das Hundeohr teilt sich in verschiedene Bereiche auf, die mehr oder weniger empfindlich auf Berührung oder auf gewisse Ohrerkrankungen reagieren können. Während Außen Ohr, Mittelohr und Innenohr die grundsätzliche Aufteilung markieren, lässt sich schnell feststellen, dass der Bereich des Innenohrs auf Grund des Sitzes von Gehörgang, Ohr Kanal und Trommelfell den empfindlicheren Teil der Hundeohren darstellt. Gerade in der Ohrmuschel kann sich recht schnell Ohrenschmalz ansammeln, was eine Verletzung in dem Bereich schnell heilen, teilweise aber eben auch verdecken kann. 

Aus diesem Grund ist es wichtig, die verschiedenen Bereiche der Ohren zu kontrollieren und gegebenenfalls auch auf kleine Hilfsmittel, wie beispielsweise eine Ohrspülung für Ihren Hund, zurückzugreifen. Auf keinen Fall dürfen Mittel- und Innenohr unsachgemäß mechanisch irritiert werden. Hier ist es in jedem Fall besser, sich auf veterinärmedizinische Kompetenz zu verlassen.

Das benötigen Sie zur Ohrenreinigung

Die Ohrenreinigung bei Ihrem Hund bedarf möglicherweise einiger Hilfsmitteln, welche die Prozedur für beide Parteien deutlich angenehmer gestalten können. Die richtige Verwendung von Ohrspülung und Co. hängt hierbei nicht nur von den Utensilien selbst, sondern nicht zuletzt auch vom Verhalten Ihres Hundes ab. Um Anwendungsfehler zu vermeiden, sollten Sie sich daher immer genau die Produktbeschreibung durchlesen und vorsichtig mit einer Reinigung beginnen.

Zur Reinigung an sich werden häufig diverse Flüssigkeiten verwendet, die entweder auf einem Tuch aufgetragen oder frei im Ohr angewendet werden können. Hin und wieder kann es guttun, die Hundeohren innen einfach vorsichtig mit sauberem Wasser abzureiben. Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre und achten Sie darauf, dass Ihr Tier nicht zu gestresst ist. Im Zweifelsfall schadet es nicht, eine kleine Pause einzulegen.

Gegenstände wie Wattestäbchen sind für die Ohren des Vierbeiners eher ungeeignet. Wattestäbchen sind recht fest und spitz, weshalb sie zu Verletzungen am Trommelfell führen können und daher vermieden werden sollten. Zusätzlich zu Ohrreinigern und Ohrspülungen, die man beim Tierarzt oder im Fachhandel erwerben kann, gibt es jedoch auch geeignete Hausmittel, mit denen sich die Hundeohren unkompliziert reinigen und pflegen lassen.

Hundeohren reinigen mit Hausmitteln

Um einem Hund die Ohren zu reinigen, können Hausmittel prinzipiell problemlos eingebunden werden. Die Verträglichkeit sollte vorab geprüft werden, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Zusätzlich schadet es nicht, zunächst nur mit einigen wenigen Tropfen zu reinigen, um die Empfindlichkeit des Hundes gegenüber dem Hausmittel einschätzen zu können. Eine gute Behandlung mit Hausmitteln wirkt je nach Mittel desinfizierend und kann so neben Dreck auch Parasiten wie Milben lösen. 

Beliebt sind bei der Verwendung vor allem diverse Öle. Gerade mit Kokosöl lassen sich Hundeohren hervorragend sanft reinigen. Kokosöl ist im Regelfall mild auf der Haut und zudem auch günstig. Es lässt sich gut in die Pflege Ihres Hundes miteinbinden, kann aber auch durch andere ätherische Öle ersetzt werden. Die Verträglichkeit von ätherischen Ölen hängt stark vom Tier ab, kann aber auch mit Allergien gegen einen oder mehrere Stoffe im Öl zusammenhängen. Verträgt Ihr Hund ein Öl augenscheinlich nicht, so sollten Sie bei der Routine-Reinigung wieder auf Wasser und Tuch zurückgreifen. 

Beruhigend für die Haut wirken aber auch andere natürliche Flüssigkeiten, die beispielsweise mit Kamille versetzt sind. Kamille beugt Entzündungen vor und wird häufig gut vertragen. Hundeohren mit Hausmitteln zu reinigen ist also durchaus problemlos möglich – auch hier gilt allerdings: Sollten Unverträglichkeiten auftreten, schadet der Weg zum Tierarzt nicht. Gebrauchsfertige Ohrreiniger können vom Tierarzt bezogen werden.

Warum Sie Wert auf die Ohrenpflege Ihres Hundes legen sollten

Die Grafik zeigt einen Hund mit zerkratztem Ohr. Neben ihm sein Besitzer. Von ihm aus geht eine Gedankenblase, in dem ein Tierarzt-Symbol zu sehen ist.

Die meisten Hundeohren, vor allem aber Schlappohren, bieten auf Grund ihres oft warmen, feuchten Milieus eine gute Niststation für Bakterien und unterschiedliche Parasiten. Vernachlässigt man Ohrenpflege und Ohrreinigung beim Hund, so kann es hier schnell zu unentdeckten Befällen oder sogar zu weiterführenden Entzündungen kommen, die teilweise infektiös werden und nicht vom natürlichen Ohrenschmalz abgewendet werden können. Oft zeigen Hunde schon nach dem Spaziergang erste Hinweise auf einen Störfaktor im Bereich der Ohren. Diese sollten dann vorsichtig überprüft und gegebenenfalls sofort mit pflegenden Tropfen oder etwas warmen Wasser vorsorglich behandelt werden.

Entzündungen und Parasiten vorbeugen

Gerade entzündliche Ohrkrankheiten sind nicht zu unterschätzen. Bei ausbleibender Behandlung können sie bleibende Schäden am Körper des Hundes hinterlassen, die mit einer Ohrreinigung vermieden werden können. Neben Entzündungen auf der Oberfläche kann es zusätzlich zu weniger offensichtlichen und tieferen Gehörgangsentzündungen kommen. Diese können sowohl von Bakterien als auch von Fremdkörpern hervorgerufen werden und können ohne Behandlung chronisch werden. Auch Parasiten wie Ohrmilben bei Hunden dienen als Ursprung diverser Entzündungen der Hundeohren, lassen sich aber bei regelmäßiger Pflege recht schnell erkennen. Wer die Ohrenreinigung beim Hund vernachlässigt, muss früher mit einem Befall von kleinen Tieren wie Milben rechnen als ein Hundehalter mit routinierter Reinigung.

Erkennen lassen sich erste Anzeichen für Ohrerkrankungen meist dennoch recht eindeutig. Viele Hunde zeigen ähnliche Verhaltensweisen, wenn es zu Störungen der Ohren kommt. Häufig werden hierbei ein Kratzen der Ohren oder ein Schütteln des Kopfes beobachtet. Aber auch Berührungsangst, schiefe Kopfhaltung, Geruchsabweichungen oder ein generell unruhiges Verhalten Ihres Tiers weisen auf unübliche Umstände hin.

Wie Menschen auch haben Hunde ein unterschiedliches Empfinden und können daher anders reagieren als beschrieben. Ist es bereits zu einer Entzündung gekommen und treten Schmerzen auf, so jaulen manche Vierbeiner auch. Schon bei den ersten Anzeichen sollte der Weg zum Tierarzt erfolgen. 

Saubere Hundeohren für einen ausgelassenen Alltag 

Sind die Hundeohren sauber und frei von Flüssigkeiten, so kann Ihr Vierbeiner unbeschwert durch den Tag gehen. Gepflegte Ohren unterstützen einen uneingeschränkten Orientierungssinn und vermeiden Schmerzen durch Ohrkrankheiten. Auch das Verhältnis von Halter und Hund wird durch die Pflege gestärkt. Sie haben die Chance ein enges Vertrauen aufzubauen, das durch eine schnelle Behandlung im Falle einer Entzündung am Ohr weiter aufgebessert werden kann und Ihrem Tier zeigt, dass die Reinigung gleichzeitig auch Hilfe bedeutet. Behandelt und pflegt man also regelmäßig, so lässt sich eine stetige Gesundheit Ihres Hundes einfacher gewährleisten und nachhaltig verbessern. Die Ohren beim Hund konsequent zu säubern, kann zudem auch sein Sozialverhalten stützen. Als Teil des Sprachapparates nutzt der Hund seine Ohren zur Kommunikation. Ist die Bewegung oder Funktion eingeschränkt, wird die soziale Interaktion somit erschwert. 

Ohrenpflege für Hunde nachhaltig gestalten

Um die richtige Reinigung und Pflege in das Leben von Mensch und Tier zu integrieren, gilt es, Geduld zu haben und Erfahrung zu sammeln. Die Ohrenpflege für Hunde funktioniert am besten dann, wenn sie nachhaltig und regelmäßig betrieben wird und Ihr Vierbeiner bereits weiß, wie diese abläuft. Beginnen Sie daher am besten schon im Welpenalter mit der Eingewöhnung und sorgen Sie für eine angenehme Ohrenpflege als Routine – mit Hausmitteln oder kommerziellen Ohrreinigern lässt sich ein leichter Einstieg schaffen, der die Reinigung erleichtern kann. Das Belohnen nach der Reinigung sollte ein fester Bestandteil der Routine sein. Bekommt der Hund ein Leckerchen, so ist die Prozedur schnell vergessen und der Hund nimmt die Reinigung als etwas positives wahr.

Entdecken Sie als Hundehalter den Schmutz im und am Hundeohr recht frühzeitig, so lässt sich dieser zudem problemlos entfernen. Auch der Entstehung von Bakterien wird mit präventiver Pflege vorgebeugt. Spätestens zum Zeitpunkt, an dem Ihr Tier auffälliges Verhalten zeigt, lohnt es sich, dem Hund wieder die Ohren sauber zu machen. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie mit Behandlung und Prävention bereits vorsichtig umgehen, um Vertrauen und Gesundheit Ihres Hundes konstant zu halten. 

Ohren säubern beim Hund – geben Sie Ohrkrankheiten keine Chance 

Die Grafik zeigt Hundehalter und Hund zusammen bei der praktischen Prüfung.

Auch wenn die Ohrenreinigung bei Ihrem Hund zunächst etwas schwierig erscheint, so lohnt sie sich doch garantiert. Die richtige Pflege-Routine bietet Ihnen die Chance, Verunreinigungen und groben Schmutz schnellstmöglich selbst entfernen zu können. Dies wiederum ermöglicht eine Vorbeugung von Entzündungen und weiteren Ohrkrankheiten, die Bakterien anlocken können, und spart so häufig auch einen Besuch beim Tierarzt. 

Hält man einen Hund, so sollte die Ohrenpflege ein fester Bestandteil des Zusammenlebens sein, der Vertrauen und Gesundheit stärkt. Vorsichtiges Reinigen von Ohrmuschel und dem Ansatz des Gehörgangs lässt sich problemlos ohne Schmerzen durchführen und macht Ohren säubern beim Hund zu einer positiven Erfahrung für Mensch und Vierbeiner. 

Gerade im höheren Alter des Hundes kann es trotz routinierter Pflege hin und wieder zu Erkrankungen kommen, die Ohren und generelle Immunabwehr des Seniors beeinflussen. Schnelles Handeln ist erforderlich, um Parasiten fern zu halten, vor Infektionen zu schützen und um Schmerzen keine Chance zu geben. Der Gang zum Tierarzt sollte hier nie gemieden werden – gegebenenfalls kann dieser die Ohren vom Hund mit entsprechenden Utensilien reinigen oder eben eine angemessene Behandlung beginnen. Helvetia bietet Ihnen an dieser Stelle Unterstützung in Form einer umfangreichen Tierkrankenversicherung an. Wir greifen Ihnen für die Kosten beim Tierarzt unter die Arme und unterstützen Sie gern dabei, die Gesundheit Ihres Hundes in jedem Alter zu fördern.

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