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Hunde
Haltung

Sachkunde­nachweis Hund: Sind Sie fit in Hunde Sachkunde?

Sie müssen einer Behörde einen Befähigungsnachweis über das Halten von Hunden vorlegen und fragen sich nun, wie Sie Ihre Kenntnisse nachweisen können?
Sachkundenachweis für den Hund in Form einer Bescheinigung und Hund, mit dem die Sachkundeprüfung abgelegt wurde.

Mit dem Sachkundenachweis für Hundehalter – Doch wo bekomme ich einen Sachkundenachweis für Hunde? Wie bereite ich mich und meinen Hund am besten auf die Sachkundeprüfung vor? Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die Sachkunde Prüfung für Hundehalter erhalten Sie bei uns im Ratgeber. Mit unseren Testfragen können Sie auch gleich Ihr Wissen testen, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, wie sachkundig Sie bereits sind. Informieren Sie sich jetzt darüber, was bei der Sachkundeprüfung auf Sie und Ihren vierbeinigen Begleiter zukommt!

Dieser Ratgeber-Artikel bietet allgemeine Informationen zum Thema »Sachkundenachweis«. Nähere Produktinformationen finden Sie auf der Produktseite Hundekrankenversicherung.

Wissen Sie’s?

Die Sachkundeprüfung für Hunde besteht nur aus einem theoretischen Teil.

Was ist ein Sachkundenachweis für den Hund?

Der Sachkundenachweis für Hunde ist ein Befähigungsnachweis, den Hundehalter nach einer bestandenen Sachkundeprüfung erhalten. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. In der Theorie werden dem Tierhalter grundsätzliche Fragen zur Hunde-Sachkunde gestellt, die Praxis soll zeigen, dass Hund und Besitzer ein eingespieltes Team sind und der Halter den Hund in jeder Situation richtig einschätzen und vorausschauend handeln kann. Je nach Landeshundegesetz ist die Haltung eines Hundes oder die Haltung bestimmter Rassen nur nach bestandener Sachkundeprüfung erlaubt.  

Ist der Sachkundenachweis für Hunde Pflicht?

In Deutschland gibt es kein bundeseinheitliches Gesetz für die Sachkunde Prüfung für Hundehalter. Jedes Bundesland hat ein eigenes Hundegesetz, in dem der Sachkundenachweis für Hunde genau definiert und die Rahmenbedingungen, der Aufbau und der Ablauf, der Fragenkatalog sowie die Kosten für das Ablegen der Sachkunde-Prüfung für Hundehalter festgehalten sind.

Der Sachkundenachweis ist in Deutschland momentan in jedem Bundesland für Listenhunde verpflichtend. In Nordrhein-Westfalen muss darüber hinaus auch für sogenannte 20/40 Hunde ein Sachkundenachweis zur Haltungsberechtigung der Tiere vorgewiesen werden können. Im Landeshundegesetz von NRW werden 20/40 Hunde als Hunde definiert, die mindestens 20 kg schwer und 40 cm hoch sind. In Niedersachsen müssen alle zukünftige Hundebesitzer die theoretische Sachkundeprüfung bereits ablegen, bevor sie sich ihren ersten Hund anschaffen. Die praktische Prüfung zusammen mit dem Hund kann dann ein Jahr später absolviert werden.

Wo kann die Sachkundeprüfung für Hunde abgelegt werden?

Als Hundebesitzer können Sie die Sachkundeprüfung für Hunde in der Regel bei Tierärzten, zertifizierten Hundetrainern und anerkannten Sachverständigen ablegen. Bei der Landestierärztekammer Ihres Bundeslands können Sie alle registrierten Abnahmestellen für die Prüfung zur Erlangung des Sachkundenachweises für Hunde in Erfahrung bringen.
 

Welche Anforderungen müssen Hund und Halter erfüllen?

Um an der Sachkundeprüfung teilnehmen zu können, muss der Hundehalter ein bestimmtes Alter erreicht haben. Je nach Bundesland liegt die Altersgrenze bei 16 beziehungsweise 18 Jahren. Für den Hund muss ein Versicherungsschutz durch eine Haftpflichtversicherung bestehen, darüber hinaus muss das Tier ausreichend geimpft und zur Identifikation gechipt sein. Hunde, die den 12. Lebensmonat vollendet haben, werden zur Prüfung für den Sachkundenachweis für Hundehalter zugelassen.

So ist die Prüfung für Hundehalter aufgebaut

Sachkundenachweis Hund Prüfung

Die Sachkundeprüfung für Hund und Hundehalter besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die Theorie muss vom Halter absolviert und bestanden werden, bevor der praktische Teil gemeinsam mit dem Hund angetreten werden kann. Bitte beachten Sie, dass unsere Tipps nur als Orientierungshilfe für die Tests dienen sollen und die Sachkundeprüfung für Hunde je nach Bundesland und Abnahmestelle unterschiedlich aufgebaut sein kann.

Sachkundenachweis für Hunde theoretischer Teil

Für die Theorie der Hunde-Sachkunde-Prüfung sollten Sie etwa eine Stunde einplanen. Legen Sie die Prüfung beispielsweise in Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen ab, werden Ihnen in Form eines Fragebogens ca. 35 Fragen zu Hunden, deren Haltung, Erziehung, Verhalten und vielen weiteren Themen gestellt. Sie fragen sich nun sicherlich, wie viele Fehler Sie haben dürfen, um die Prüfung zu bestehen und die Sachkundebescheinigung zu erhalten. Dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und kann nicht pauschal beantwortet werden. Wenn Sie die jeweilige Mindestanzahl der Fragen richtig beantwortet haben, sind Sie stolzer Besitzer eines Sachkundenachweises für Hunde, der ein Leben lang gültig ist. Eine nicht bestandene Prüfung können Sie beliebig oft wiederholen. Wichtig ist dabei, dass die Theorie vor der Praxis absolviert wird. Im Extremfall kann es jedoch vorkommen, dass der Hund beschlagnahmt wird. Informieren Sie sich hierzu in dem entsprechenden Landeshundegesetz Ihres Bundeslandes.
 

Sachkundenachweis für Hunde praktischer Teil

Nachdem Sie die theoretische Sachkundeprüfung erfolgreich abgelegt haben, können Sie gemeinsam mit Ihrem Hund den praktischen Teil der Prüfung antreten. Wie lange die Prüfung dauert, hängt davon ab, wie gut Ihr Hund mitarbeitet. In der Regel sollten Sie etwa zwei Stunden einplanen, während denen ein Prüfer das Verhalten Ihres Hundes und Ihre Reaktionen in typischen Alltagssituationen kritisch beobachtet und bewertet. Die Hunde-Sachkunde-Prüfung findet draußen statt, am ehesten bietet sich ein Spaziergang auf einer belebten Strecke an, um die Reaktion des Hundes auf Einwirkungen wie große Menschenmassen, andere Hunde, Fahrradfahrer und Autos beobachten zu können. Wichtig für Sie als Besitzer ist es, dass Sie Ihren Hund in jeder Situation genau einschätzen können und vorausschauend handeln, um Gefahren vorzubeugen. Wie Ihr Hund an der Leine bei Fuß geht und auf Ihre Kommandos hört, sagt viel über die Hundeerziehung aus und wird ebenfalls von den Prüfern zur Kenntnis genommen.

Sachkunde für Hundehalter – Auf diese Fragen können Sie sich in der theoretischen Prüfung einstellen

In der Theorieprüfung werden Hunde Sachkunde Grundlagen zu den folgenden Themenfeldern abgefragt:

  • Lerntheorie, Erziehung und Ausbildung
  • Haltung und Pflege
  • Gesundheit, Ernährung und Fortpflanzung
  • Sozialverhalten und Kommunikation
  • Angst und Aggression
  • Rassenkenntnisse
  • Hunde und Recht

Online finden Sie viele Fragenkataloge, mit denen Sie sich auf die Sachkundeprüfung vorbereiten können. Die Stadt Köln beispielsweise bietet Hundehaltern eine Fragensammlung aus 116 Fragen an, von denen ca. 35 in der Prüfung abgefragt werden.

Hätten Sie’s gewusst?

Sind Sie bereits gut genug auf die theoretische Sachkundeprüfung vorbereitet? Wir haben Ihnen exemplarisch ein paar Sachkundefragen zusammengestellt, die in ähnlicher Form in der Sachkundeprüfung für Hunde abgefragt werden könnten. Bitte beachten Sie dabei, dass jedes Bundesland laut Hundegesetz einen eigenen Fragenkatalog erarbeiten kann. Die Testfragen sind nicht verbindlich. Testen Sie jetzt Ihr Wissen mit unserem Fragebogen! Pro Frage gibt es nur eine richtige Antwort.

1.    Von welchem Tier stammt der Hund ab?
a)    Fuchs
b)    Hyäne
c)    Wolf
d)    Luchs

2.    Bis zu welchem Alter bezeichnet man Hunde als „Welpen“?
a)    Bis sie feste Nahrung zu sich nehmen können.
b)    Bis zum Abschluss des 12. Lebensmonats.
c)    Bis sie geschlechtsreif sind.
d)    Bis zum Abschluss des 4. Lebensmonats.

3.    Sind alle Hunde gleich oder gibt es Unterschiede zwischen den Rassen?
a)    Nur anhand der Größe von Hunden kann man ihnen Eigenschaften wie zutraulich, kinderfreundlich, gefährlich usw. zuweisen. Mit der Hunderasse hat das nichts zu tun.
b)    Je nach Rasse weisen Hunde unterschiedliche Veranlagungen auf.
c)    Alle Hunde sind gleich.
d)    Verschiedene Hunderassen unterscheiden sich nur durch ihr Aussehen.

4.    Was bedeutet es, wenn ein Hund einem anderen den Kopf auf den Rücken legt?
a)    Er macht eine Imponiergeste.
b)    Er unterwirft sich.
c)    Er macht eine Spielaufforderung.
d)    Er ist traurig.

5.    Was hat für Hunde die größte Bedeutung im Hinblick auf die Rangfolge?
a)    Aufmerksamkeit fordern zu können, z.B. in Form von gemeinsamem Spielen, Futter und Zuwendung.
b)    Mehrmals täglich Gassi gehen zu können.
c)    Einen gemütlichen Liegeplatz zu haben.
d)    Mehrmals täglich Futter zu bekommen.

6.    Wie häufig und wie lange sollte man mit dem Hund Kommandos üben?
a)    Einmal am Tag drei Stunden.
b)    So häufig wie möglich. Für maximale Konzentrationsfähigkeit allerdings immer nur kurz.
c)    Für den Hund ist es wichtig, dass täglich immer zur gleichen Zeit geübt wird. Wie lange, ist abhängig vom Trainingsstand des Hundes.
d)    Mehr als zwei Übungen beim Spaziergang überfordern den Hund.

So können Sie sich mit Ihrem Hund auf die praktische Prüfung vorbereiten

Damit Sie die praktische Sachkundeprüfung mit Ihrem Hund mit Bravour meistern, sollten Sie jede Gelegenheit nutzen, um zu üben und sich vorzubereiten. Achten Sie beim Gassi gehen darauf, ob der Hund auf Kommando hört, bei Fuß geht, nicht an der Leine zieht und dass er auf Passanten und andere Hunde weder aggressiv noch aufdringlich reagiert. Außerdem sollte Ihr Haustier den nötigen Respekt, aber keine Angst vor dem Verkehr haben.

Benötigen Sie Hilfe bei der Hundeerziehung, ist eine Welpenschule beziehungsweise Hundeschule die richtige Anlaufstelle. Hundetrainer und Ausbilder können Sie bei der Ausbildung Ihres Hundes unterstützen. Sobald Sie sich ausreichend vorbereitet fühlen, können Sie die Prüfung für den Sachkundenachweis für den Hund ablegen.
 

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Mit dem Sachkundenachweis für Hunde sind Kosten verbunden, die variieren können, je nachdem in welchem Bundesland und bei welcher Abnahmestelle Sie die Sachkundeprüfung ablegen. Die beiden Teilprüfungen werden jeweils ab 40 Euro angeboten, sodass Sie mindestens 80 Euro für beide Tests einplanen sollten. Bei der Landestierärztekammer können Sie sich über die genauen Kosten informieren.

Sachkundenachweis und Hundeführerschein

Der Hundeführerschein besteht genau wie der Sachkundenachweis für Hunde aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung, wobei die Prüfung für den Hundeführerschein erfahrungsgemäß anspruchsvoller ist als die Sachkunde Prüfung für Hundehalter.

Bei der Sachkundeprüfung wird in erster Linie die Sachkunde des Hundehalters auf die Probe gestellt, der Fokus liegt hier auf der theoretischen Prüfung. Es bietet sich, auch im Interesse des Hundehalters, natürlich an, die Praxis mit dem eigenen Hund zu absolvieren. Um den Sachkundenachweis für Hunde zu bekommen, ist dies allerdings nicht zwingend notwendig. Die Prüfung kann auch mit einem anderen, eventuell bereits besser trainierten Hund angetreten werden.

Die Hundeführerscheinprüfung hingegen müssen Sie mit Ihrem eigenen Hund ablegen, denn der Fokus liegt auf dem praktischen Teil, in dem Sie gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner beweisen müssen, dass Sie wissen, wie Sie sich im Alltag als auch in Gefahrensituationen zu verhalten haben. Ihr Hund darf keine Gefahr für andere darstellen.

In manchen Fällen wird ein bestandener Hundeführerschein als Sachkundenachweis anerkannt. Müssen Sie eine Sachkundebescheinigung vorlegen und haben die Hundeführerscheinprüfung bereits erfolgreich absolviert, informieren Sie sich am besten bei der zuständigen Behörde, ob ein zusätzlicher Hunde Sachkundenachweis zwingend erforderlich ist oder ob der Hundeführerschein als Nachweis genügt.  

Unser Fazit: So bestehen Sie die Prüfung und erhalten Ihren Sachkundenachweis für Hunde

Nach bestandener Sachkundenachweis Prüfung für den Hund tragen Halter und Hund einen Doktorandenhut

Wie Sie im Ratgeber erfahren haben, ist das Ablegen einer Sachkunde Prüfung für Hundehalter je nach geltendem Landeshundegesetz Pflicht oder zumindest für bestimmte als gefährlich eingestufte Hunde Pflicht. Der Sachkundenachweis für Listenhunde ist immer verpflichtend. Mit entsprechender Vorbereitung auf die Sachkundefragen in der Theorieprüfung und souveränem Auftreten gemeinsam mit Ihrem Hund während der praktischen Prüfung, werden Sie den Befähigungsnachweis ohne Probleme erhalten.

Unbeschwert mit dem Hund durchs Leben gehen.
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