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Hunde
Haltung

Welpe oder Junghund – was ist die richtige Wahl?

Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch, sich einen Vierbeiner zuzulegen – die wichtigste Entscheidung ist dabei gerade für Hundeanfänger, ob Welpe oder erwachsener Hund eher zum eigenen Leben passt. Beim frühesten Abgabetermin durch den verantwortungsvollen Züchter sollte der Welpe ein Mindestalter von 8 Wochen haben.
Auf der Grafik ist ein Hundebesitzer zu sehen, der eine Entscheidung zwischen einem Welpen oder einem ausgewachsenen Hund trifft.

Je nach Lebensmonat, Phase der Entwicklung und Erfahrungen zeigen die Tiere ein unterschiedliches Verhalten gegenüber ihrem Besitzer und stellen diesen auch vor unterschiedliche Herausforderungen. Eine große Verantwortung liegt bei Ihnen, dem Tier gerecht zu werden und gleichzeitig sicherzustellen, dass Ihr neuer Hausgenosse über viele Jahre gut zu Ihrem Leben und Umfeld passt.

Für beide Varianten – Welpe oder Junghund – gibt es einige Vor- und Nachteile, die man vor der Anschaffung bedenken sollte. Die Entscheidung, welche Hunderasse am besten zu Ihnen und Ihrer Familie passt, kann am Ende deutlich schwieriger sein, als man zu Beginn denken mag.

Wir zeigen Ihnen in diesem Ratgeber, welche Überlegungen Sie vorab durchführen sollten, und geben Ihnen Informationen an die Hand, die Ihnen bei der Entscheidung zwischen Welpe oder erwachsenem Hund behilflich sein können.

Ob ein Welpe oder ein erwachsener Hund eher die richtige Wahl für Sie ist, erfahren Sie im Folgenden. Auf unseren Produktseiten erhalten Sie darüber hinaus wichtige Informationen zur Haftpflicht- und Krankenversicherung für Ihren Hund.

Was glauben Sie?

Kann die Anschaffung eines Welpen auch Nachteile mit sich bringen?

Wie lange ist die Welpenzeit eines Hundes?

Das genaue Ende der Welpenzeit hängt von der Rasse und dem individuellen Verhalten des heranwachsenden Hundes ab. Sie endet jedoch für gewöhnlich nach der 16. bis 18. Lebenswoche. Erste Indizien dafür sind die geistige Entwicklung und der Zahnwechsel. Dabei ist das Ende der Welpenzeit nicht mit dem Einsetzen der Pubertät oder der Geschlechtsreife zu verwechseln.

Um einen Welpen von einem Junghund unterscheiden zu können, muss man zuerst einmal wissen, wie lang ein Welpe als solcher gilt. Das ist insbesondere daher wichtig, da die Welpenzeit für die Entwicklung des Hundes sehr prägend ist. Durch den Umgang mit anderen Tieren und Menschen wird in dieser nur wenige Monate dauernden Phase das zukünftige Verhalten des Vierbeiners stark beeinflusst. Für Züchter und Besitzer ist das genaue Wissen um die Welpenzeit wichtig, um ideal auf die spezifischen Bedürfnisse des anwachsenden Hundes eingehen zu können und seine Entwicklung hin zu einem ausgeglichenen Charakter in diesen Lebenswochen optimal zu fördern.

Übrigens: Größere Hunderassen entwickeln sich für gewöhnlich, sowohl geistig als auch körperlich, langsamer – auch die Welpenzeit kann sich hier also etwas länger hinziehen!

Ist ein Welpe oder erwachsener Hund für Anfänger besser?

Ob ein Welpe oder ein heranwachsener oder erwachsener Hund für Anfänger die bessere Wahl ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Einen Hund oder eine Hündin im eigenen Heim aufzunehmen ist keine spaßige Nebenbeschäftigung, sondern eine verantwortungsvolle Aufgabe. Das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners hängt genauso, wie dessen zukünftige Entwicklung, entscheidend von Ihnen ab – Ihrer Fürsorge, Ihrem Verhalten, Ihrer Sachkenntnis, Ihrer Geduld und Ihrem Einfühlungsvermögen.

Gerade wenn Sie vorher noch keine Erfahrungen mit anderen Tieren, speziell Hunden, machen konnten, kann der Kauf eines Junghundes bzw. erwachsenen Hundes ratsam sein. Diese sind im Gegensatz zu Welpen schon eher sozialisiert, kennen Grundregeln und brauchen für gewöhnlich weniger intensive Aufmerksamkeit. Außerdem können Sie so im Tierheim, beim Vorbesitzer oder Züchter ausreichend Informationen über den Hund, seinen Charakter und seine Besonderheiten erfahren und werden nach dem Kauf weniger überrascht. Welpen dagegen fordern gerade in den Sozialisierungs- und Prägungsphasen in den ersten Wochen nach Beziehen des neuen Heims sehr viel Zeit und Liebe, das exakte Futter und ein vorhandenes Knowhow über den Umgang mit dem Tier, der Tierpflege und der Tiergesundheit. Bringen Sie also die grundlegenden Basics im Aufziehen eines Hundes mit und haben auch die notwendige Energie und Leidenschaft im Gepäck, dann spricht natürlich nichts gegen einen kleinen Welpen als neuen, vierbeinigen Freund!

Vor- und Nachteile eines Welpen

Sich einen Welpen zuzulegen bedeutet auf der einen Seite zwar viel Arbeit und Verantwortung, auf der anderen Seite aber auch die Möglichkeit das Verhaltens des Tieres mit positiv prägen zu können. Aber welche Vor- und Nachteile bringen Welpen außerdem noch mit sich?

Vorteile

Die Erziehung und Prägung gerade in den ersten Wochen und Monaten liegt in Ihrer Hand – das Verhalten lässt sich so eher beeinflussen


Welpen haben bei optimaler Aufzucht noch keine negativen Erfahrungen gemacht, wodurch sich auch noch keine ungewöhnlichen Verhaltensweisen gebildet haben können


Vom ersten Lebensmonat an lässt sich eine intensive und vertraute Bindung aufbauen


Welpen können sich leichter an Ihren eigenen Lebensstil anpassen


Man sieht den Hund von Beginn an aufwachsen, er ist zu jeder Phase Teil Ihres Lebens und Ihrer Familie

Nachteile

Welpen sind ein Überraschungspaket, da sich ihr Charakter bei der Anschaffung noch nicht deutlich offenbart


Größerer Zeitaufwand und sehr viel Geduld – Grundkommandos, erwünschtes Benehmen und das Verhalten gegenüber anderen Hunden müssen noch beigebracht werden


Welpen sind häufig noch nicht stubenrein. Um zu vermeiden, dass der Hund in den ersten Monaten in die Wohnung macht, kann es erforderlich sein, dass Sie unter Umständen nachts mehrmals raus müssen


Welpen müssen mehrmals am Tag gefüttert werden und können durchaus beim Futter sehr wählerisch sein


Das Kümmern um einen Welpen kann ein Vollzeitjob sein, denn sie können nur bedingt allein gelassen werden


Die Belastbarkeit von Welpen ist noch sehr gering: laute Geräusche in der Wohnung, lange Ausflüge, Autofahrten oder Reisen sollten vermieden werden

Hundehaftpflicht­versicherung
Gerade Welpen spielen viel und können dabei alles in ihrem Umfeld vergessen. So kann schnell mal beim Toben etwas kaputt gehen. Die Hundehaftpflichtversicherung von Helvetia schützt Sie und Ihren Hund vor den Schadensersatzansprüchen Dritter.
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Vor- und Nachteile eines Junghundes

Grafik zeigt eine Person, die sich einen bereits ausgebildeten Junghund angeschafft hat.

Wenn Sie zum ersten Mal darüber nachdenken, sich einen Rüden oder eine Hündin zuzulegen, könnte es eine gute Idee sein, in einem der vielen Tierheime vorbeizuschauen. Welche Vorteile und Nachteile der Kauf eines Junghundes oder komplett erwachsenen Hundes vom Tierheim mit sich bringen können, sehen Sie im Folgenden.

Vorteile

Für gewöhnlich ist weniger Aufmerksamkeit und Zeit für das initiale Training notwendig als bei einem Welpen


In dem Alter beherrscht der Hund meist Grundregeln, Kommandos, das angeleinte Gehen und das Verhalten gegenüber anderen Hunden und Menschen


Erwachsene Hunde sind überwiegend stubenrein


Gerade, wenn es das Tierheim gut dokumentiert hat, haben Sie von Anfang an Kenntnisse über Verhalten und Eigenschaften des Vierbeiners


Junghunde sind in der Regel schon selbstständiger und können auch mal eine Weile allein bleiben


Meist sind ausgewachsene Hunde belastbarer und ausgeglichener – ein Vorteil sowohl für einen Haushalt mit Kindern als auch für Senioren


Ganz wichtig natürlich: Sie bieten dem Hund eine Alternative zum Leben im Tierheim

Nachteile

Erwachsene Hunde sind etwas schwerer erziehbar und vielleicht eher stur im Lernen


Gerade Hunde, die im Tierheim gelandet sind, können schon viel erlebt und möglicherweise auch schlechte Erfahrungen gemacht haben – „Macken“ könnten sich etabliert haben


Hat der Junghund eine negative Vorgeschichte, sind viel Fürsorge und Zuspruch notwendig


Eine intensive Bindung zu einem schon ausgereiften Hund aufzubauen, kann deutlich schwieriger sein


Mit steigendem Alter nehmen meist auch Erkrankungen und Einschränkungen zu


Der Hund kommt vielleicht nicht mit dem neuen Umfeld zurecht: Stress, ungewöhnliches Verhalten und das „Vergessen“ der Stubenreinheit könnten die Folgen sein

Welpe oder ausgewachsener Hund – Tipps für die Anschaffung

Viele Faktoren entscheiden sowohl bei der Frage, ob ein Hund angeschafft werden soll, als auch bei der Wahl des Alters und der Rasse des Hundes. Ob ein Welpe oder ein Junghund für Sie die bessere Wahl ist, hängt nicht nur vom Aussehen und dem Charakter des Vierbeiners ab, sondern auch von Ihrer eigenen Persönlichkeit, Ihrem Lebensstil, der finanziellen Situation und dem persönlichen Umfeld. Wichtig ist, dass Sie sich schon vor der Anschaffung des Hundes ausreichend Gedanken gemacht haben, ob ein junger Welpe oder ein ausgewachsener Hund eher Teil Ihres Lebens werden soll! Gekauft ist er schnell, aber die Gewissheit nach ein paar Monaten, dass es vielleicht die falsche Wahl war, hat schwerwiegendere Folgen. Welche Fragen Sie sich vor der Anschaffung des Hundes stellen sollten und welche Tipps Ihnen beim Zusammenleben mit Welpe oder Junghund helfen könnten, sehen Sie im Folgenden.

Gedanken vor der Anschaffung

Vor dem Kauf eines Hundes ehrlich zu sich selbst zu sein und Ihre persönliche Situation und Eignung kritisch zu hinterfragen, kann Ihnen helfen, Ihre Entscheidung nicht nach wenigen Wochen zu bereuen. Dazu gehören unter anderem:

Zusammenleben mit Welpe oder erwachsenem Hund

Haben Sie sich dafür entschieden, einen Welpen als neues Familienmitglied zu begrüßen, helfen folgende Verhaltenshinweise für ein gutes Zusammenleben und eine liebevolle Bindung zu ihm:

Richten Sie Ihre Wohnung welpenfreundlich ein und verschaffen Sie sich genug Zeit
Gerade in der Sozialisierungsphase sollte der Welpe in Kontakt mit verschiedenen Menschen, Tieren und Alltagssituationen kommen, um sich daran zu gewöhnen
Versuchen Sie für den Welpen eine Balance zwischen Ruhe- und Lernphasen zu finden
Versuchen Sie Fehlverhalten und Unsicherheit mittels verständlichem Handeln, viel Aufmerksamkeit und positiver Konditionierung zu verhindern
Bleiben Sie beim Vermitteln von Regeln und gewünschten Verhaltensweisen konsequent und lassen sich nicht von den großen Augen der Fellnasen breitschlagen
Um Krankheiten vorzubeugen, sorgen Sie für ausreichend Bewegung, ausgewogenes Futter und regelmäßige Check-Ups beim Tierarzt

Sie haben sich für einen erwachsenen Hund an Ihrer Seite entschieden? Dann versuchen Sie, folgende Tipps zu beachten, um dem Hund ein möglichst schönes Hundeleben zu ermöglichen:

Auch ein Junghund braucht viel Aufmerksamkeit und Zuwendung, sorgen Sie für eine abwechslungs­reiche Beschäftigung
Gerade Rassen mit einem hohen Energielevel brauchen viel Auslauf – z. B. Gassigehen, gemeinsames Joggen oder Begleitung beim Fahrradfahren
Zerbrechliches im Haushalt sollte gut vor temperamentvollen Hunden geschützt werden
Wenn der Hund im neuen Umfeld verunsichert ist, geben Sie ihm genug Zeit und seien Sie nachsichtig, wenn ein bestimmtes Verhalten nicht sofort abrufbar ist
Verhält sich Ihr Hund ungewohnt, gehen Sie auf Ursachenforschung: Erkrankung, Verletzung, Neid oder Langeweile könnten die Ursachen sein

Welpe oder älterer Hund – welche Hundeversicherungen sind nützlich?

Grafik zeigt eine Person, die sich einen bereits ausgebildeten Junghund angeschafft hat.

Genauso wie beim Menschen kann es über die Jahre auch bei einem Hund passieren, dass dieser erkrankt oder sich schwerwiegender verletzt und eine Operation notwendig wird. Auch kann der Vierbeiner schnell mal einen Schaden anrichten, für den Sie als Hundehalter im Zweifel haften müssen. Das Risiko hoher finanzieller Folgen kann aber zum Glück mit einem sinnvollen Versicherungspaket verhindert werden. Sorgen Sie daher rechtzeitig dafür, eine für Ihren Hund passende Hundeversicherung auszuwählen und abzuschließen.

Egal ob Welpe oder Junghund – wenn Sie sich einmal für einen vierbeinigen Freund entschieden haben, wollen Sie sicher, dass es ihm auch gut geht. Sollte das mal nicht der Fall sein, hilft Ihnen die Helvetia Hundekrankenversicherung dabei, Ihrem Hund eine umfangreiche Untersuchung oder Behandlung zu ermöglichen.

Fazit: Diese Tipps helfen Ihnen bei der Entscheidung

Die Grafik zeigt eine Checkliste für die Entscheidung zwischen einem Welpen oder einem Junghund.

Wie so oft im Leben steht am Ende der Frage Welpe oder Junghund auch ein großes „es kommt darauf an“. Am wichtigsten ist, dass Sie sich genug Zeit nehmen, die Entscheidung zu fällen. Denn diese wird Ihr Leben und das Ihrer Familie in den nächsten Jahren prägen. Denken Sie sich bei der Entscheidungsfindung einmal in das gemeinsame Leben mit einem potenziellen Vierbeiner – ob Welpe oder ausgewachsener Hund – hinein:

  • Wie sieht Ihre eigene Lebenssituation aus?
  • Können Sie ein hundefreundliches Umfeld bieten?
  • Können Sie garantieren in den nächsten 10 bis 15 Jahren ausreichend Zeit für Ihren vierbeinigen Freund aufzubringen? Haben Sie neben der Arbeit noch genug Energie, sich um die Aufzucht eines kleinen Welpen zu kümmern oder passt ein gemütlicher, älterer Hund eher zu Ihnen?

Wenn Sie all diese Fragen ehrlich für sich beantworten, werden Sie sicher herausbekommen, ob ein Welpe oder ein Junghund die richtige Wahl ist. Doch egal ob Welpe oder erwachsener Hund: Für Anfänger ist es in beiden Fällen wichtig, sich ausreichend in die wichtigen Themen der Hundehaltung, Hundepflege und Hundeerziehung einzulesen.

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