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E-Auto richtig laden – so maximieren Sie die Lebensdauer Ihres E-Auto-Akkus

Beim Laden eines E-Auto-Akkus kann man nichts falsch machen – oder doch? Der Akku ist das fragilste und wichtigste Bauteil eines Elektroautos. Ohne Akku fährt es nicht.
Zu sehen ist ein E-Auto, das richtig und schonend aufgeladen wird.

Deshalb sollte schonend damit umgegangen werden, unabhängig davon, ob Sie Ihr E-Auto zuhause laden oder den Stecker an einer öffentlichen E-Auto-Ladestation einstecken. Das richtige Laden des E-Auto-Akkus verringert den Verlust der Kapazität und erhöht die Lebensdauer.

Durch das schnelle Voranschreiten der Elektromobilität entwickeln sich Elektromotoren zu echten Alternativen zu Verbrennungsmotoren. Mittlerweile ist durch die verbesserte Kapazität der Akkus eine Reichweite von 300 Kilometern Standard. Beachten Sie unsere Ratgeber-Tipps zum richtigen Laden Ihres E-Autos und maximieren Sie die Lebensdauer des Akkus.

In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie den Akku Ihres E-Autos möglichst schonend aufladen und seine Lebensdauer verlängern. Auf unserer Produktseite erhalten Sie darüber hinaus wichtige Informationen zur Versicherung Ihres Elektrofahrzeugs.

Was denken Sie?

Mit der richtigen Fahrweise kann ich die Lebensdauer meines Akkus verlängern.

Was ist beim richtigen Laden eines E-Autos zu beachten?

Abgebildet ist ein Autobesitzer, der sich fragt, was er beim richtigen Laden des E-Autos beachten muss.

Das Schonen des Akkus eines Elektroautos beginnt im besten Fall bereits beim Ladevorgang. Ob Sie das Fahrzeug an einer Ladesäule oder Wallbox laden, macht keinen Unterschied. Setzen Sie lieber auf langsame, sogenannte „Schnarchladungen“ mit weniger Leistung als auf schnelle Ladevorgänge, um Ihr E-Auto richtig zu laden. Ständige Schnellladungen sind schädlich für den Akku, da die Zellen stark beansprucht werden. Das Laden des E-Auto-Akkus mit weniger Leistung dauert zwar länger, ist dafür aber umso schonender. Planen Sie Ihre Ladevorgänge im Vorfeld mit ein, dann sind auch 2 – 4 Stunden Ladezeit kein Problem. Die Nacht ist der optimale Zeitpunkt, um den Stecker des Fahrzeugs zum Laden in die heimische Wallbox einzustecken. Jedoch sollte der Akku weder tiefenentleert (0 %) noch voll aufgeladen (100 %) werden. Durch die beiden extremen Ladestände werden die Zellen stark strapaziert und so die Lebensdauer des E-Auto-Akkus verringert. Ist der Akku doch einmal zu 100 % aufgeladen, sollte der Strom möglichst schnell verbraucht werden. Das bietet sich zum Beispiel bei einer geplanten Langstreckenfahrt an, wenn die Reichweite Ihres Elektroautos voll ausgeschöpft werden soll. Um die extremen Akkuladestände im Alltag zu vermeiden, gibt es smarte Wallboxen und Apps, mit denen der Ladezeitpunkt und Ladestand festgelegt werden können. Zum Beispiel können Sie dann einstellen, dass Ihr E-Auto bis morgens um 8 Uhr, wenn Sie zur Arbeit losfahren wollen, zu 80 % geladen ist.

Zusätzlich zum schonenden Ladevorgang gibt es noch andere Faktoren, welche die Lebensdauer des E-Auto-Akkus beeinflussen. Extreme Temperaturen sind sehr belastend für die Batterie. Ein schattiger Parkplatz im Sommer kann schon viel ausmachen, ein Garagenstellplatz für alle Jahreszeiten ist jedoch am besten. Hitze lässt die Batterie schneller altern, Kälte sorgt für träge Ionen und erfordert dadurch mehr Leistung beim Laden. Optimal ist es, den Akku im Winter direkt nach der Fahrt wieder zu laden, solange das E-Auto – und dadurch auch die Batterie – noch warm ist.  

Kann ich den Akku während der Fahrt schonen?

Auch während der Fahrt kann ein E-Auto-Akku geschont werden, wenn Sie einige Punkte beachten. Wie jedes Fahrzeug, besonders Dieselfahrzeuge, sollte das Elektroauto erst einmal warmgefahren werden, bevor Sie Vollgas geben. Zudem sollten Sie nicht häufig stark beschleunigen und nicht lange Vollgas fahren. Das spart Strom bzw. Energie, erhöht dadurch die Reichweite und belastet vor allem die Batterie nicht so sehr. Dadurch verringert sich der Kapazitätsverlust und die Lebensdauer Ihres E-Auto-Akkus erhöht sich.

Wie funktioniert ein E-Auto-Akku?

In Elektroautos sind Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Sie sind haltbarer als herkömmliche Batterien und haben keinen Memory-Effekt. Früher verloren Akkus über die Zeit an Kapazität, wenn sie immer nur teilentladen und teilgeladen wurden. Der Akku „merkte“ sich den Stand der Teilentladung und stellte nur noch so viel Energie bereit, wie zuvor aufgeladen wurde. Das nennt man Memory-Effekt. Aber das war einmal. Moderne Lithium-Ionen-Akkus haben diesen Memory Effekt nicht mehr. Der Akku kann jederzeit aufgeladen werden, unabhängig von seinem Ladestand.

Doch wie funktioniert so ein Akku eigentlich? Wir erklären es kurz und knapp. Er besteht aus drei Komponenten: Kathode (Minuspol), Anode (Pluspol) und Elektrolyte. Die Elektrolyte liegen zwischen den Polen und sorgen dafür, dass die Ionen zwischen Anode und Kathode hin- und herwandern. Dadurch entsteht elektrische Energie, also Strom. Je nach Leistung der Ladestation oder Ladesäule und Batteriekapazität des E-Autos kann das Laden lange dauern oder schnell gehen.

Muss der Akku eines E-Autos gewartet werden?

Zu sehen ist ein Elektroauto, dessen Akku gewartet wird.

Generell ist ein E-Auto wartungsärmer als herkömmliche Autos, da weniger Verschließteile verbaut sind. Trotzdem sollte es jährlich von einer Fachwerkstatt für Elektroautos überprüft und gewartet werden, da der Akku das teuerste und wichtigste Bauteil ist. Ist er kaputt, fährt das E-Auto nicht mehr. Bei der Wartung werden die Pole von Schmutz und Staub gereinigt und auf Korrosion überprüft. Der Akku wird mit einem für ihn geeigneten Schmierfett schonend behandelt, daher sollten Sie die Wartung einem Fachmann überlassen. Wer seinen E-Auto-Akku regelmäßig überprüfen und warten lässt, erhöht die Lebensdauer.

Fazit: So laden Sie Ihr E-Auto richtig

Das Schonen des Akkus beginnt bereits beim richtigen Laden Ihres E-Autos. Ob Sie den Stecker Ihres Fahrzeugs dabei in die heimische Wallbox oder in eine öffentliche Ladestation einstecken, spielt keine Rolle. Häufige Schnellladungen mit hoher Leistung strapazieren die Zellen der Batterie stark und verringern so die Lebensdauer. Genauso schädlich sind extreme Ladestände wie eine Tiefenentleerung (0 %) oder eine Vollladung (100 %) und sollten daher vermieden werden. Ist Ihr Elektroauto doch einmal zu 100 % aufgeladen, verbrauchen Sie die Energie schnellstmöglich, um die Belastung des Akkus zu reduzieren. Auch äußere Faktoren wie Temperaturen können die Lebensdauer eines E-Auto-Akkus verringern. Zwar können Sie das Wetter nicht beeinflussen, aber wenn Sie einige kleine Tipps beachten, wird Ihr Akku auch bei Hitze oder Kälte schonend geladen. Bei niedrigen Temperaturen ist es sinnvoll, die Batterie direkt nach der Fahrt zu laden, solange das Elektroauto noch warm ist. Bei Hitze bietet sich ein schattiges Plätzchen an, denn hohe Temperaturen lassen den Akku schneller altern. Das gilt auch, wenn Ihr E-Auto gerade nicht geladen wird.

Dank der schnellen Entwicklung der Elektromobilität sind E-Autos alltagstauglich geworden.1 Reichweiten wie 300 Kilometer sind mittlerweile schon Standard. Auch bei der Fahrt können Sie Ihren E-Auto-Akku schonen. Fahren Sie Ihr Elektroauto erst einmal ein paar Minuten warm, bevor Sie Vollgas geben. Vermeiden Sie häufiges Beschleunigen und langes Vollgasfahren.

Ob zu Hause oder an einer öffentlichen Ladestation: Wenn Sie diese Tipps beachten und Ihr E-Auto richtig laden, können Sie die Lebensdauer des Akkus deutlich erhöhen.

Weitere häufig gestellte Fragen zum Thema E-Auto laden

   

1 https://efahrer.chip.de/news/alltagstauglichkeit-von-elektroautos-diese-studie-ueberrascht_10105
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