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Kleinkrafträder
Moped, Roller & Co.

Versicherungs­kennzeichen für Roller, Moped & Mofa

Auch bei geringen Geschwindigkeiten auf dem Moped können schnell Unfälle passieren. Neben fester Kleidung und einem sicheren Helm ist ein gültiges Versicherungskennzeichen daher für jeden Rollerfahrer unerlässlich.
Rückansicht eines Rollers, an dem ein Versicherungskennzeichen angebracht ist.

Das Kennzeichen am Moped repräsentiert einen gültigen Versicherungsschutz für das aktuelle Verkehrsjahr. Verpflichtend ist nur der Abschluss einer Haftpflichtversicherung, optional kann der Schutz aber durch eine Teilkaskoversicherung erweitert werden. Nicht nur Kleinkrafträder müssen haftpflichtversichert werden, auch andere Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit zwischen 6 km/h und 45 km/h benötigen ein Versicherungskennzeichen 50ccm.

Um welche Fahrzeuge es sich hierbei handelt erfahren Sie unter anderem in unserem Ratgeber. Außerdem erhalten Sie wichtige Informationen darüber, wie Sie ein Moped Versicherungskennzeichen erhalten, wann Sie sich um den Versicherungsschutz kümmern müssen, was es mit den verschiedenen Farben der Kennzeichen auf sich hat und mehr. Wir beantworten Ihnen alle Fragen rund um das Versicherungskennzeichen für Mofa, Moped & Co.

Wissen Sie’s?

Sie bekommen von Ihrer Versicherung jedes Jahr automatisch ein neues Kennzeichen zugeschickt.

Was sind Versicherungskennzeichen?

Nicht alle Fahrzeuge, die am Straßenverkehr teilnehmen, müssen bei der Zulassungsstelle angemeldet werden und benötigen daher auch kein amtliches Kennzeichen. Kleinkrafträder wie Roller, Mopeds und Mofas, aber auch motorisierte Pedelecs beispielsweise gehören zu diesen zulassungsfreien Fahrzeugen. Zulassungsfrei bedeutet aber nicht automatisch auch versicherungsfrei.

Für die Zweiräder muss ein gültiger Versicherungsschutz bestehen, der mit dem sogenannten Versicherungskennzeichen nachgewiesen wird. Als Fahrer eines Kleinkraftrads oder Leichtkraftfahrzeugs sind Sie verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für Ihr motorisiertes Fahrzeug abzuschließen. Dieser Versicherungsschutz kann optional durch eine Teilkaskoversicherung erweitert werden.

Gültigkeit und Verlängerung

Ein Kalenderblatt mit dem Stichtag 1. März, an dem das neue Versicherungsjahr beginnt und ein neues Versicherungskennzeichen benötigt wird.

Für Versicherungskennzeichen beginnt das Verkehrsjahr am 1. März eines jeden Jahres und endet im Folgejahr Ende Februar. Anders als Sie es vielleicht von anderen Versicherungsverträgen kennen, verlängert sich der Vertrag für die Rollerversicherung nicht automatisch.

Wenn Sie zum 1. März ein neues Versicherungskennzeichen für Ihr Kleinkraftrad haben möchten, um lückenlos mit gültigem Versicherungsschutz auf der Straße unterwegs zu sein, müssen Sie einen neuen Vertrag abschließen. Daher empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig um einen neuen Vertrag bei Ihrer Versicherung und entsprechend um ein neues Kennzeichen zu kümmern. Insbesondere zu Beginn eines neuen Verkehrsjahrs werden Rollerfahrer verstärkt kontrolliert.

Sind Sie eher ein Schönwetterfahrer und möchten Ihren Roller noch nicht sofort im März nutzen, können Sie auch erst zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt ein neues Versicherungskennzeichen beantragen. Ab Mai wird Ihnen dann eine anteilige Prämie für die Versicherung Ihres motorisierten Zweirads berechnet und Sie zahlen für jeden weiteren Monat immer nur bis Ende Februar des Folgejahres den betreffenden Anteil.

Welche Fahrzeuge benötigen ein Kennzeichen?

Grundsätzlich sind alle Fahrzeuge bis 50ccm zwar nicht zulassungspflichtig, aber versicherungspflichtig. Wahrscheinlich denken Sie bei diesen Fahrzeugen als erstes an Kleinkrafträder wie Roller, Mopeds oder Mofas, es gibt allerdings noch weitere Fahrzeuge, die zur Teilnahme am Straßenverkehr ein Versicherungskennzeichen benötigen. Finden Sie jetzt heraus, ob Sie für Ihr Gefährt eine Versicherung abschließen und es mit einem Kennzeichen ausstatten müssen.

50ccm Kennzeichen für Roller, Mopeds, Mofas und Mokicks

Während Motorräder über 50ccm bei der Zulassungsstelle angemeldet werden müssen und ein amtliches Kennzeichen benötigen, ist für Roller, Mopeds, Mofas und Mokicks mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ein sogenanntes 50er Kennzeichen ausreichend. Bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen im Hinblick auf die erste Aufnahme in den Verkehr sind 50er Kennzeichen auch für Mopeds, Mokicks und Roller aus der ehemaligen DDR, die eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h beziehungsweise 60 km/h erreichen, ausreichend. Neben Zweirädern benötigen auch Dreiräder bis zu 50ccm ein 50er Kennzeichen.

Weitere versicherungspflichtige Fahrzeuge

E-Bikes, Pedelecs und S-Pedelecs sind zunehmend beliebte Fortbewegungsmittel, insbesondere für kurze Strecken in der Stadt. Auf Pedelecs mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h können Sie ohne Fahrerlaubnis aufsteigen und ohne Kennzeichen losfahren. Es besteht die Möglichkeit, die Pedelecs über die Hausratversicherung abzusichern.

Möchten Sie schneller unterwegs sein, kommt ein E-Bike oder S-Pedelec für Sie in Frage. S-Pedelecs erreichen mit Tretunterstützung Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h, bringen daher eine Versicherungspflicht mit sich und müssen mit einem Versicherungskennzeichen versehen werden. Möchten Sie mehr über die Elektrofahrräder erfahren, können Sie sich hier über Versicherungen für E-Bikes und S-Pedelecs informieren.

Ebenfalls beliebt im Straßenverkehr sind Segways und Quads. Sobald die Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h überschritten wird, muss auch für diese Fahrzeuge eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen und ein Versicherungskennzeichen angebracht werden. Gleiches gilt für Mikrofahrzeuge und Elektrofahrzeuge bis 45 km/h. Für Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist ein elektrischer Krankenfahrstuhl im Alltag eine wahre Erleichterung. Überschreitet die Geschwindigkeit des Elektrorollstuhls 6 km/h, ist auch hier eine Haftpflichtversicherung und entsprechend ein Kennzeichen Pflicht. Weitere hilfreiche Informationen finden Sie unter Leicht-Kfz Versicherung.  

Was kostet ein Versicherungskennzeichen?

Rückansicht eines Rollers mit Versicherungskennzeichen, für das eine Prämie gezahlt wurde.

Wie viel Sie für ein Versicherungskennzeichen und die damit verbundene Versicherung zahlen müssen, hängt in erster Linie davon ab, welches Fahrzeug Sie versichern möchten. Ob Sie nur die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung abschließen oder den Schutz durch eine Teilkaskoversicherung erweitern, beeinflusst die Kosten ebenfalls maßgeblich.

Einen pauschalen Preis für das Kennzeichen gibt es demnach nicht. Bei Helvetia erhalten Sie Versicherungskennzeichen für ein volles Versicherungsjahr bereits ab 45 Euro, sofern alle Fahrer des Fahrzeugs über 23 Jahre alt sind. Für jüngere Fahrer ab 15 beziehungsweise 16 Jahren fällt die Prämie etwas höher aus. Die folgende Tabelle bezieht sich auf die Kosten pro Versicherungsjahr von Anfang März bis Ende Februar für Fahrer über 23 Jahre und soll der Orientierung dienen.

Versicherungskennzeichen Haftpflicht / Versicherungsjahr Haftpflicht & Teilkasko / Versicherungsjahr
Moped Kennzeichen
Mofa Kennzeichen
Mokick Kennzeichen
Roller Kennzeichen
ab 45€ ab 65€
Kennzeichen für dreirädriges Kleinkraftrad ab 45€ ab 65€
E-Bike Kennzeichen ab 45€ ab 65€
S-Pedelec Kennzeichen ab 45€ ab 65€
Kennzeichen für Elektrofahrzeug ab 45€ ab 65€
Kennzeichen für Krankenfahrstuhl   ab 54€ ab 67€
Quad Kennzeichen ab 113€ ab 239€
Kennzeichen für Mikrofahrzeug ab 113€ ab 239€
Segway Kennzeichen ab 500€ ab 650€
Was kostet ein Versicherungskennzeichen für Ihr Fahrzeug?
Jetzt berechnen!

Wie erhalte ich ein Mopedkennzeichen?

Nach erfolgreichem Online-Abschluss der Versicherung erhalten Sie Ihr Versicherungskennzeichen wenige Tage später per Post, sodass Sie es so schnell wie möglich an Ihrem Fahrzeug anbringen können. Der Versicherungsschein wird Ihnen zusammen mit dem Kennzeichen zugestellt.

Möchten Sie den Antrag auf ein Versicherungskennzeichen nicht online stellen, können Sie den Versicherungsvertrag alternativ auch vor Ort persönlich bei Ihrem Helvetia Ansprechpartner abschließen. Das Mopedkennzeichen wird Ihnen kostenlos per Post zugeschickt.

Aufbau der Kennzeichen für Roller, Mopeds und Mofas

3 Versicherungskennzeichen in Schwarz, Blau und Grün.

Anders als Kfz-Nummernschilder sind Versicherungskennzeichen für Mopeds, Mofas & Co. rechteckig und zweigeteilt. Die erste Zeile des Kennzeichens besteht aus drei Zahlen, die drei Buchstaben in der zweiten Zeile repräsentieren den Versicherer.

Die Versicherungskennzeichen wechseln jährlich zwischen den Farben Schwarz, Blau und Grün. Durch den Farbwechsel kann bei einer polizeilichen Kontrolle oder der Aufnahme eines Schadens oder Unfalls schnell festgestellt werden, ob ein gültiger Versicherungsschutz besteht.

Um auszuschließen, dass ein Kennzeichen nach Ablauf der drei Jahre nochmals unerlaubt verwendet wird, ist zusätzlich das jeweilige Jahr auf dem Schild eingeprägt.

Versicherungskennzeichen Farbe

Farbe Versicherungsjahr (ab 1. März)
Schwarz 2017 2020 2023
Blau 2018
2021 2024
Grün 2019 2022 2025

Vorschriftsmäßige Anbringung des Kennzeichens: Das sollten Sie beachten

Rückansicht eines Rollers mit Versicherungskennzeichen, das vom Halter montiert wurde.

Bei Mopeds, Mokicks, Mofas und Rollern sollte das Versicherungskennzeichen an der Rückseite des Fahrzeugs möglichst unter der Schlussleuchte fest angebracht werden. Zur einfachen und sicheren Montage gibt es online oder im Fachhandel geeignete Kennzeichenhalter. Auch bei anderen versicherungspflichtigen Kleinkrafträdern, Leichtkraftfahrzeugen und Krankenfahrstühlen sollte das Kennzeichen gut sichtbar an der Rückseite angebracht werden. Das Kennzeichen darf dabei maximal um 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt sein, der untere Rand sollte mindestens 20 cm über der Fahrbahn liegen.

Was muss ich bei Verlust des Mofa Kennzeichens oder Verkauf meines Fahrzeugs beachten?

Sie kommen zu Ihrem geparkten Mofa zurück und stellen fest, dass das Versicherungskennzeichen gestohlen wurde. Ignorieren Sie den Vorfall nicht und melden Sie den Diebstahl umgehend Ihrer Versicherung. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Ihnen nach der Entwendung mögliche Missbräuche angelastet werden. Sie erhalten von Ihrem Versicherer bei Rückgabe des bisherigen Versicherungsscheins umgehend ein Ersatzkennzeichen sowie einen neuen Versicherungsschein.

Entscheiden Sie sich im laufenden Versicherungsjahr dazu, sich von Ihrem Roller zu trennen, haben Sie zwei Möglichkeiten, sich von dem Vertrag zu lösen. Geben Sie das Versicherungskennzeichen sowie den Versicherungsschein Ihres Rollers an die Versicherung zurück, werden Ihnen die bereits gezahlten Prämien anteilig erstattet. Es ist allerdings auch möglich, dass der Käufer und neue Besitzer des Zweirads die Versicherung übernimmt. Diese Überschreibung sollte ebenfalls über den Versicherer laufen und nicht privat abgewickelt werden, da Sie sonst weiterhin für eventuell anfallende Schadensersatzansprüche haftbar gemacht werden können. Nach Ihrer Mitteilung wird dem Käufer ein neuer Versicherungsschein ausgestellt.
 

Unser Fazit: Die wichtigsten Fakten zum Roller, Moped und Mofa Versicherungskennzeichen   

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass alle Kleinkrafträder und Leichtkraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h zwar nicht zulassungspflichtig, aber versicherungspflichtig sind. Damit Sie als Versicherungsnehmer ein Versicherungskennzeichen für Ihr Fahrzeug erhalten, müssen Sie mindestens eine Haftpflichtversicherung abschließen, die Sie vor Schadensersatzansprüchen Dritter schützt. Wahlweise können Sie diesen Schutz durch eine Teilkasko erweitern, die auch für Schäden am eigenen Fahrzeug aufkommt. Denken Sie daran, dass das Versicherungskennzeichen am letzten Tag im Februar seine Gültigkeit verliert, unabhängig davon wann Sie die Versicherung abgeschlossen haben. Teilen Sie Ihrem Versicherer also rechtzeitig mit, dass Sie gerne ein neues Nummernschild in neuer Farbe hätten.

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