Ihr Browser ist veraltet

Sie verwenden den Microsoft Internet Explorer. Damit Sie diese Website ohne Anzeigeprobleme benutzen können, empfehlen wir Ihnen einen neuen Browser zu installieren (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari oder Microsoft Edge).

Mich interessieren
?
Suche momentan nicht verfügbar, bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular

Helvetia lanciert Schutzwaldprojekt im Unterwallis

Helvetia Versicherungen unterstützt den Kanton Wallis mit einer Spende von 10 000 Bäumen für die Diversifizierung des Schutzwaldes in der Region Val de Bagnes. Gemeinsam mit dem Walliser Staatsrat Franz Ruppen, Jean-Christophe Clivaz, Chef der Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft, Martin Jara, CEO Helvetia Schweiz, Jean-Maurice Favre, Generalagent Helvetia Valais Romand, und weiteren Vertreterinnen und Vertretern wurden heute in der Nähe von Verbier die ersten Bäume gepflanzt.
09.09.2022 | Medienmitteilungen
V.l.n.r.: Jean-Marie Puttalaz, Jean-Maurice Favre, Martin Jara, Amélie Wenger-Reymond, Franz Ruppen und Jean-Christophe Clivaz.
V.l.n.r.: Jean-Marie Puttalaz, Jean-Maurice Favre, Martin Jara, Amélie Wenger-Reymond, Franz Ruppen und Jean-Christophe Clivaz.

Seit über zehn Jahren engagiert sich Helvetia zugunsten der Schweizer Schutzwälder. Ein intakter Schutzwald nimmt als flächig wirkendes, biologisches Schutzsystem eine zentrale Rolle bei der Prävention gegen Naturgefahren ein und bewahrt Menschen, Bauten, Loipen, Wander- und Verkehrswege vor Elementarschäden. In den nächsten Monaten werden 10 000 Jungbäume im Unterwallis in der Region Val de Bagnes gepflanzt. Jean-Maurice Favre, Generalagent Helvetia Valais Romand, erklärt: «Die Pflege von Schutzwäldern ist eine wichtige Investition in unsere Sicherheit. Nur ein intakter, diversifizierter Wald kann uns und künftigen Generationen den in dieser Region notwendigen Schutz vor Naturgefahren bieten.» 

Seit 2008 hat der Kanton Wallis mehr als eine Viertelmilliarde Franken in die Pflege seiner
22 000 Hektar Schutzwald investiert. «Wir tun also alles, um die Schutzfunktion des Waldes gegen natürliche Gefahren langfristig zu gewährleisten», sagt Franz Ruppen, Staatsrat des Kantons Wallis und Vorsitzender des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt. 

Prävention gegen Naturgefahren  
Val de Bagnes beherbergt zahlreiche hohe Gipfel, darunter unter anderem den Grand Combin mit einer Höhe über 4 300 Metern. Das Gebiet um den Berg ist mit über 4 000 Hektar Wald bedeckt. 90 Prozent dieser Waldfläche dient primär dem Schutz der Bevölkerung und der Infrastruktur vor Naturgefahren wie beispielsweise Lawinen, Erdrutschen oder Steinschlägen.  

Die Region von Val de Bagnes zählt mehr als 10 000 Einwohner:innen und weist eine starke Wirtschaft vor. Da das Tal zahlreichen Naturgefahren ausgesetzt ist, sind vielfältige Initiativen seitens der Behörden gefordert. Genau hier setzt das Engagement von Helvetia an. Insgesamt hat die Versicherungsgruppe schon weit mehr als eine halbe Million Bäume in der Schweiz und in ihren Ländermärkten Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich gespendet. Mit der neusten Baumspende wird das Unterwallis bei der Bewirtschaftung des Schutzwaldes unterstützt, sodass dieser auch zukünftig seiner Funktion gerecht werden kann. 

Diversifizierung für einen nachhaltigen Schutz 
Regionale Forstexperten integrieren die 10 000 Jungbäume schrittweise in den bestehenden Schutzwald und achten bei den systematischen Planzungen darauf, die Wälder mit verschiedenen klimaresistenteren Baumarten anzureichern. Denn längere Hitzeperioden und Schädlinge stellen eine Gefahr für den Baumbestand dar. Aufgrund des Klimawandels nehmen auch Unwettergefahren wie Steinschläge und Lawinen zu. «Ein Wald mit geringer Baumartenvielfalt kann seine Schutzfunktion schnell verlieren», erklärt Jean-Christophe Clivaz, Chef der Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft. «Die Fichte, welche in unserer Region stark verbreitet ist, ist besonders anfällig für langanhaltende Trockenperioden und den Befall durch den Borkenkäfer. Wiederholt heisse Sommer, Extremereignisse wie Stürme und Borkenkäferschwärme könnten daher zum Absterben der Fichten führen und so die Schutzfunktion des Waldes verringern.» 

Auch Jean-Marie Putallaz, Regionalförster und Ingenieur der Region Unterwallis, ist bei der Pflanzung der ersten Bäume vor Ort. Er ergänzt: «Mit der Baumspende von Helvetia pflanzen wir in vier Gebieten des Waldes um Verbier gezielt zusätzliche Baumarten, die zur Diversifizierung der Bestände beitragen und die Biodiversität steigern. Damit initiieren und unterstützen wir einen sonst natürlichen Wandel und geben dem Wald die Möglichkeit, sich an die neue Situation anzupassen, noch bevor die klimatischen Bedingungen ihn dazu zwingen.» 

Das Schutzwald Engagement von Helvetia ist eine Investition in die Zukunft. Darum betont Martin Jara, CEO Helvetia Schweiz: «Ein intakter Schutzwald steht nicht von heute auf morgen. Es wird Jahrzehnte dauern, bis die neu gepflanzten Bäume ihre Schutzwirkung entfalten. Wie wir im Versicherungsgeschäft müssen auch die Forstfachleute langfristig planen, damit der Schutzwald Sicherheit bietet, bevor ein Schaden entsteht. Deshalb ist unser Engagement für den Schutzwald eine Herzensangelegenheit.» 

Für zehn Franken ein eigener Baum 
Wer den Schutzwald allgemein und die Aufforstung im Unterwallis im Speziellen unterstützen möchte oder mithelfen will, den Wald klimafit zu machen, kann bei Helvetia für CHF 10 einen persönlichen Baumpass beziehen. Für jeden Pass wird ein zusätzlicher Baum in einem der unterstützten Gebiete auf einer speziell gekennzeichneten Parzelle gepflanzt. Informationen zum Schutzwald-Engagement und allen bisherigen Schutzwaldprojekten von Helvetia sind online unter www.helvetia.ch/schutzwald verfügbar. 


Kontaktinformationen
Jonas Grossniklaus
Leiter Media Relations

Telefon: +41 58 280 50 33
media.relations@helvetia.ch