Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    ?
    Suche momentan nicht verfügbar, bitte versuchen Sie es später noch einmal.
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Vorsorgen
Sparen
Säule 3a
Todesfall

Was ist das Erbprivileg der Lebensversicherung?

Was vielen unbekannt ist: Lebensversicherungen weisen ein sogenanntes Erbprivileg auf. Die Verteilung des Erbes hat keinen Einfluss auf die Auszahlung der Versicherungssumme. Und auch der Begünstigte ist frei wählbar, aber nicht in jedem Fall: Eine Übersicht.

27. September 2019, Text: Esin Ezer, Foto: Helvetia

Eine Frau höhlt mit zwei Kindern Kürbisse aus.
Lebensversicherungen weisen Privilegien auf, damit im Todesfall auch sicher die Richtigen abgesichert werden.

Lebensversicherungen weisen ein sogenanntes Erbprivileg auf. Das heisst, dass die Leistungen im Todesfall nicht in den Nachlass fallen. Je nachdem, ob eine reine Risikoversicherung oder eine kombinierte Spar- und Risikolösung gewählt wird, gibt es allerdings Unterschiede:

Risikoversicherung

Bei einer reinen Risikoversicherung wird die vertragliche Versicherungssumme im Todesfall direkt an die begünstige Person ausbezahlt. Ist der Begünstigte gleichzeitig ein gesetzlicher Erbe, hat dieser auch dann Anspruch auf die volle Vertragssumme, wenn er den Nachlass wegen Überschuldung ausschlägt. Grund dafür ist, dass die Leistungen der Lebensversicherung von der Erbmasse getrennt werden.

Gemischte Versicherung (Sparen und Risiko)

Auch bei einer gemischten Versicherung kann vom Erbprivileg profitiert werden. Aber Achtung: Ist die begünstige Person nicht gleichzeitig ein gesetzlicher Erbe, können die gesetzlichen Erben anhand einer Herabsetzungsklage einen Pflichtteil des Kapitals aus der Lebensversicherung einfordern. Dieser ist begrenzt auf den Rückkaufswert.

Lebensversicherungen können in der freien Vorsorge (3b) oder in der gebundenen Vorsorge (3a) abgeschlossen werden. In der freien Vorsorge ist die Wahl der Begünstigten jedoch flexibler:

Freie Vorsorge 3b

Bei einer Lebensversicherung der freien Vorsorge 3b ist der Begünstigte frei wählbar. Dieser muss noch nicht einmal zu den gesetzlichen Erben gehören. Es kann zum Beispiel auch ein Konkubinatspartner angegeben werden.

Gebundene Vorsorge 3a

Bei der gebundenen Vorsorge 3a hingegen sind die begünstigen Personen gesetzlich definiert. Vorrang haben Ehepartner oder eingetragene Partner.

Beratungstermin vereinbaren

Welche Art von Lebensversicherung ist nun die richtige für Sie? Helvetia hilft Ihnen gerne bei einem individuellen Beratungsgespräch weiter.

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung