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Pensionskassen­ausweis. Ihr Vorsorgeausweis einfach erklärt.

Mindestens einmal im Jahr erhalten Sie Ihren Vorsorgeausweis von Ihrer Pensionskasse zugestellt. Hand aufs Herz: Schauen Sie ihn an? Oder landet er ungesehen im nächsten Ordner? Wir erklären Ihnen, weshalb Sie sich den Auszug genauer ansehen sollten, und was Sie aus den Zahlen für Ihre Vorsorge erfahren können.
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Der Vorsorgeausweis kurz erklärt

Auf Ihrem Vorsorgeausweis finden Sie eine Übersicht der Leistungen, die Ihnen dank der beruflichen Vorsorge zustehen. Der Vorsorgeausweis, auch Pensionskassenausweis genannt, wird jeweils zu Beginn des Jahres ausgestellt, nachdem Ihr Arbeitgeber die neuen Gehälter gemeldet hat.

Kennzahlen auf Ihrem Vorsorgeausweis sind unter anderem:

  • Versicherter Lohn
  • Jährliche Pensionskassenbeiträge Arbeitnehmer:in und Arbeitgeber:in
  • Voraussichtliches Altersguthaben bei Pensionierung
  • Leistungen bei Invalidität oder im Todesfall
  • Einkäufe und Einkaufsmöglichkeit in die Pensionskasse
  • Leistungen bei vorzeitiger Pensionierung

So ist Ihr Pensionskassenausweis aufgebaut

Persönliche Angaben

Ganz oben auf Ihrem Ausweis sehen Sie Ihre persönlichen Angaben. Unter anderem entnehmen Sie dort, wann Sie in die Pensionskasse eingetreten sind und wann Ihre ordentliche Pensionierung ansteht. Für die Berechnung Ihrer Prämien und die Erbringung von Leistungen sind vor allem auch Ihr Alter, der Zivilstand und das Geschlecht wichtig.
 

Gehaltsdaten

In diesem Abschnitt finden Sie die Lohndaten. Der versicherte Lohn ist eine zentrale Bezugsgrösse der beruflichen Vorsorge. Er dient zur Bestimmung der Beiträge sowie der Vorsorgeleistungen. Der versicherte Lohn ergibt sich aus dem Vorsorgereglement bzw. dem Vorsorgeplan Ihrer Pensionskasse.

Altersgutschrift

Ab dem 25. Lebensjahr zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber einen monatlichen Sparbeitrag in Ihre Pensionskasse ein. Die Höhe der Altersgutschrift ist abhängig vom Alter und der Höhe des versicherten Lohns.

Nebst dem monatlichen Sparbeitrag wird auch der Risikobeitrag für Invalidität und Tod ausgewiesen. Dieser ist bereits ab dem 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahrs obligatorisch.

Die Beiträge der Arbeitnehmenden werden jeweils vom monatlichen Gehalt abgerechnet und vom Arbeitgeber respektive der Arbeitgeberin zusammen mit dessen/deren Anteil an die Pensionskasse überwiesen. Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin muss mindestens 50% der Gesamtbeiträge bezahlen.

Altersguthaben und Altersrente

In Ihrem Vorsorgeausweis sehen Sie Ihr aktuelles Altersguthaben sowie die Entwicklung im letzten Jahr. Da Ihr Altersguthaben jährlich verzinst wird, kann die Verzinsung Ihr Guthaben über die Jahre deutlich erhöhen.

Die Kennzahlen «voraussichtliches Altersguthaben» und «voraussichtliche jährliche Altersrente» weisen aus, wie viel Geld Sie zum Zeitpunkt respektive nach der Pensionierung aus Ihrer Pensionskasse erhalten. Auch die «voraussichtlichen Leistungen bei einer vorzeitigen Pensionierung» sind ersichtlich. Falls Sie über eine Frühpensionierung nachdenken, können Sie hiermit vergleichen, welchen Einfluss diese auf Ihre Altersleistungen hätte.

Der Vorsorgeausweis ist immer eine Momentaufnahme und bezieht sich auf den Tag, auf den er aktualisiert wurde. Neben der veränderbaren Verzinsung führen beispielsweise auch Gehaltsänderungen, ein neues Arbeitspensum oder der Wechsel zu einer anderen Pensionskasse zu Leistungsveränderungen.

Risikoleistungen bei Invalidität oder im Todesfall

In diesem Abschnitt sehen Sie, wie Sie und Ihre Angehörigen durch die Pensionskasse abgesichert werden für den Fall, dass Ihnen etwas zustösst.

Wenn Sie erwerbsunfähig werden, sei es durch eine Krankheit oder durch einen Unfall, unterstützt Sie Ihre Pensionskasse mit einer Invalidenrente und – sofern Sie Kinder haben – mit Invaliden-Kinderrenten. Die Leistungen werden in Ergänzung zur Invalidenversicherung erbracht.

Im Falle Ihres Todes erhält Ihr Ehepartner oder Ihre Ehepartnerin eine jährliche Rente ausbezahlt. Die meisten Pensionskassen richten auch Leistungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner aus. Diese müssen bei den meisten Pensionskassen aber angemeldet werden. Sofern Sie in einer Lebensgemeinschaft leben, ist es auch wichtig, zusätzlich die Begünstigtenordnung zu überprüfen und eventuell anpassen zu lassen. Ihre Kinder erhalten eine Waisenrente. Diese wird bis zum vollendeten 18. Altersjahr ausbezahlt – oder bis zum Abschluss der Ausbildung (max. bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs).

Einkauf in die Pensionskasse

Um Ihr Pensionskassenguthaben aufzustocken, können Sie freiwillig Einkäufe in die Pensionskasse vornehmen. Mit einem Einkauf erhöhen Sie Ihr Altersguthaben und somit die Altersrente sowie die Risikoleistungen. Die Einkaufssumme kann in der Regel von der Steuer abgezogen werden. Die maximale reglementarische Einkaufssumme zeigt den maximalen Betrag, den Sie zusätzlich in die Pensionskasse einzahlen können.

Frühzeitiger Bezug von Pensionskassengeldern

Eine der wenigen Möglichkeiten, frühzeitig Geld aus der Pensionskasse zu beziehen, ist die Finanzierung von selbstgenutztem Wohneigentum. Die für diesen Zweck vorbezogene Summe wird auf dem Vorsorgeausweis festgehalten. Der Vorbezug unterliegt Rahmenbedingungen und ab dem 50. Altersjahr kommen weitere Einschränkungen dazu. Bei Interesse empfehlen wir eine individuelle Beratung, denn der Vorbezug hat Einfluss auf die Leistungen der Pensionskasse. Zudem kann die Amortisation der Hypothek auf unterschiedliche Weise organisiert werden. Dies alles hat auch Einfluss auf die Steuerbelastung.

Grafik Vorsorgeausweis DE
Der Vorsorgeausweis zeigt Ihnen nicht nur den Stand Ihres Pensionskassenvermögens, sondern umfasst weitere wichtige Kennzahlen für die Planung Ihrer Vorsorge.

Gut zu wissen

Der aktuelle Vorsorgeausweis bezieht sich auf Ihr jetziges Einkommen, Ihre heutige Pensionskassenlösung und auf die aktuelle Verzinsung und Gesetzgebung. Die Zahlen werden sich bis zur Pensionierung ändern. Grundsätzlich gilt: Je näher Sie vor der Pensionierung stehen, desto genauer sind die Zahlen. Auch der Umwandlungssatz kann sich im Verlauf der Zeit ändern. Er ist relevant für die Umrechnung Ihres Kapitals in eine Altersrente, sofern Sie die Rente einem Kapitalbezug vorziehen. Auswirkungen auf Ihre Leistungen können auch der Vorbezug von Kapital für Wohneigentum, die Erhöhung des Altersguthabens durch einen freiwilligen Einkauf oder aber die Teilung der Altersguthaben aufgrund einer Scheidung haben.

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