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Die Frage ist nicht ob, sondern wann ein Unternehmen gehackt wird

Ob im privaten oder geschäftlichen Bereich, Cyberkriminalität ist ein boomendes Geschäft. Mit unterschiedlichen Methoden gelingt es Hackern, sich immer häufiger Zugang zu sensiblen Daten zu verschaffen und daraus Profit zu schlagen. Wie Unternehmen sich vor unliebsamen Gästen aus dem Web schützen können, verrät uns Cyber-Expertin Michaela Steininger.

04. November 2020, Text: Harriet Burtscher, Michaela Steininger; Fotos: istock, Helvetia

Einkauf, Bankengeschäft oder schlichtweg die tägliche Kommunikation, ohne das Internet würde unser Alltag nicht funktionieren. Mit Verlagerung etlicher Tätigkeiten ins Netz vereinfachte sich nicht nur unser Alltag, sondern auch unsere Arbeitsweise. Dies zeigt sich besonders im Corona-Jahr 2020, wo Homeoffice eine ganz neue Bedeutung erfährt und die digitale Welt zur virusfreien Umgebung erklärt wird. Jedoch so vermeintlich virusfrei zeigt sich auch der digitale Raum nicht, kaum wahrnehmbare Gefahren lauern auch im Netz. 

Eine Statistik des Bundeskriminalamts Österreich bestätigt, dass Cyberkriminalität massiv wächst. Allein 2019 wurden knapp 29.000 Schadensfälle gemeldet, 44 % mehr als im Vorjahr, die Dunkelziffer wird sogar weitaus höher geschätzt. Oft besteht der Irrglaube, dass ausschließlich Großkonzerne betroffen sind. Die Realität zeigt, dass auch Kleinunternehmen, wie der Trafikant im Ort oder der Bäcker von nebenan, nicht vor Cyberattacken gefeit sind. Die Folgewirkungen eines Angriffs können für alle Unternehmen verheerend sein, von langfristigen Reputations- und Vertrauensschäden bis hin zur Bedrohung der Existenz.

Wie gefährlich Cyberkriminalität in Vergleich zu anderen Geschäftsrisiken ist, hält auch der Risk Barometer fest. Mit 49 % Zustimmung und damit auf Platz 1 der Reihung werden Cyber-Vorfälle als größte Geschäftsrisiken in Österreich bewerten. Erst nachfolgend finden sich Risiken wie Naturkatastrophen oder Feuer. Anders formuliert: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen in Österreich gehackt werden kann, ist 30mal höher als ein Feuerausbruch im Unternehmensgebäude. Michaela Steininger, Cyber-Expertin in der Versicherungstechnik bei Helvetia hält fest: «Die Frage, die sich heutzutage Unternehmer und Unternehmerinnen stellen müssen, ist nicht ob sie gehackt werden, sondern wann.»

Phishing & Co. – die Methoden der Cyberkriminellen

Nicht nur Websites und IT-Systeme werden professioneller, sondern auch die Cyberkriminalität. Es gibt mittlerweile unzählige Methoden, um mit illegalen Machenschaften im Internet Geld zu verdienen. Eine davon ist das "Phishing". So wie der Name bereits vermuten lässt, wird mit dieser Technik gezielt nach Daten gefischt. Ein als normal getarntes Email mit der Bitte um wichtige Informationen wie etwa Login-Daten, öffnet den Hackern Tür und Tor ins System. Zurück bleibt meist nur ein geplündertes Konto. 

Eine andere Variante des Cyberbetrugs ist die so genannte "Malware", eine schadhafte Software wie beispielsweise Viren oder Trojaner, die häufig unbemerkt in das System des PC oder Laptops gelangen und oftmals irreparable Schäden hinterlassen.
Als besonders gefährlich wird die 3. Generation der "Ransomware", eine Erpressungssoftware, eingestuft. Oft gelangt diese bereits über den Mailanhang oder einen Link, welcher auf eine Website führt, auf den Rechner. Einmal installiert werden sämtliche Daten kopiert, verschlüsselt und unzugänglich gemacht. Eine hohe Erpressungssumme kann im günstigsten Fall zwar die Verschlüsselung lösen, sodass der Rechner wieder funktioniert, jedoch bleiben den Hackern die zuvor kopierten Daten, die dann im Darknet teuer weiterverkauft werden. In diesem Fall sind sowohl der finanzielle Verlust wie auch die Überschreitung der DSGVO und somit die Haftungsfrage eine enorme Belastung für das geschädigte Unternehmen.

Tipps und Tricks für mehr Sicherheit im Netz


Der Cyber Security Check ist ein hilfreiches Tool und gibt einen ersten Überblick der individuellen Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen und macht etwaige Sicherheitslücken transparent. Zudem bieten die drei Säulen der Cyber Vorsorge von Helvetia eine hilfreiche Orientierung und Unterstützung bei den Sicherheitsvorkehrungen in Unternehmen. Zum einen empfiehlt sich im Unternehmen Bewusstsein für Internet Security zu schaffen, zum anderen braucht es eine auf die Bedürfnisse angepasste und zeitgemäße IT sowie das gewisse Know-how. Die Cyberversicherung der Helvetia als 3. Säule dient als Back-up und hilft im Schadensfall.

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«Mit der Cyberversicherung bieten wir eine optimale Unterstützung branchenübergreifend - denn alle Unternehmen von Großkonzernen bis hin zum Trafikant können Opfer von Cyberkriminalität werden. Wir bieten Vorsorge, unterstützen in Krisenfällen und schützen somit gerade auch Kleinunternehmen vor der Existenzbedrohung.»
Michaela Steininger, Cyber-Expertin in der Versicherungstechnik, Helvetia Versicherungen Österreich
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