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  • Wer schützt jene, die uns schützen?

    14.04.2026 | Text: Bianca Herzog-Planko | Foto: Helvetia
    Großveranstaltungen, nächtliche Einsätze, Entscheidungen unter Druck – für viele Menschen ist das ein Ausnahmezustand. Für andere ist es Alltag. Polizei und Bundesheer sorgen täglich dafür, dass wir uns sicher fühlen können. Doch was bedeutet Sicherheit, wenn man selbst täglich Risiken eingeht? Und wie entstehen Versicherungslösungen, die dieser Realität gerecht werden? Ein Blick auf Benjamin Zuber zeigt: Manchmal beginnt dieses Verständnis nicht im Büro, sondern im Einsatz selbst.
Benjamin Zuber - Temleiter Exekutive - bei Helvetia Österreich

Wer schützt jene, die uns schützen?

14.04.2026 | Text: Bianca Herzog-Planko | Foto: Helvetia
Benjamin Zuber - Temleiter Exekutive - bei Helvetia Österreich
Großveranstaltungen, nächtliche Einsätze, Entscheidungen unter Druck – für viele Menschen ist das ein Ausnahmezustand. Für andere ist es Alltag. Polizei und Bundesheer sorgen täglich dafür, dass wir uns sicher fühlen können. Doch was bedeutet Sicherheit, wenn man selbst täglich Risiken eingeht? Und wie entstehen Versicherungslösungen, die dieser Realität gerecht werden? Ein Blick auf Benjamin Zuber zeigt: Manchmal beginnt dieses Verständnis nicht im Büro, sondern im Einsatz selbst.
Versicherungslösungen für Polizei und Bundesheer
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„Ich weiß, was es heißt, Verantwortung zu tragen.“

Wenn Benjamin Zuber über Versicherung spricht, spricht er nicht nur als Experte. Er spricht aus Erfahrung. Als junger Leutnant beim Bundesheer führte er über 40 Berufssoldaten und war als Pionieroffizier für Geräte im Wert von mehreren Millionen Euro verantwortlich. Entscheidungen mussten schnell getroffen werden. Fehler konnten schwerwiegende Folgen haben. Diese Zeit hat ihn geprägt. Und sie prägt bis heute, wie er über Sicherheit denkt.

Vom Einsatz zur Absicherung

Heute ist Benjamin Zuber Teamleiter im Exekutivvertrieb bei Helvetia Österreich. Sein Fokus: Versicherungslösungen für jene Menschen, die täglich für unsere Sicherheit im Einsatz sind: Polizei und Bundesheer. Die Verbindung ist kein Zufall. Sie ist eine Fortsetzung seiner eigenen Geschichte. „Wer für unsere Sicherheit sorgt, braucht eine Absicherung, die den realen Einsatzbedingungen standhält.“

Wenn Theorie auf Realität trifft

Großveranstaltungen wie der Eurovision Song Contest 2026 zeigen, wie sichtbar Sicherheit wird. Was oft unsichtbar bleibt: die Risiken dahinter. Einsätze unter Druck. Körperliche Belastung. Verantwortung für Menschen und Material. Für Benjamin Zuber sind das keine abstrakten Szenarien. Er kennt sie aus eigener Erfahrung. Genau deshalb weiß er auch: Standardversicherungen reichen hier nicht aus.

Die Realität hinter dem Einsatz

Die Anforderungen an Exekutivbedienstete sind besonders:

  • Einsätze in Extremsituationen
  • körperlich fordernde Aufgaben
  • Spezialrisiken wie alpine Einsätze oder Tauchen
  • hohe persönliche Verantwortung

Diese Realität spiegelt sich auch in typischen Schadensfällen wider. Polizistinnen und Polizisten etwa gelten erst dann wieder als dienstfähig, wenn sie vollständig einsatzbereit sind, was oft längere Ausfallzeiten bedeutet. Nach tätlichen Angriffen kann Schmerzengeld notwendig werden. Ausrüstung wird beschädigt oder geht verloren. Und in manchen Fällen werden Beamtinnen und Beamte selbst haftbar gemacht.

Sicherheit neu gedacht

Ein Bereich, der sich stark verändert hat, ist der Rechtsschutz. Durch digitale Tools und KI ist rechtliches Wissen heute schneller verfügbar. Anzeigen und Klagen nehmen zu – auch gegen Polizist:innen im Zuge von Amtshandlungen. Für Benjamin Zuber zeigt sich hier deutlich: Absicherung muss sich weiterentwickeln, genauso wie die Realität der Einsätze.

Mehr als nur Einsatz: der Alltag zählt

Was oft unterschätzt wird: Auch abseits des Einsatzes entstehen Risiken. Viele Exekutivbedienstete sind temporär an anderen Dienstorten stationiert. Persönliche Gegenstände oder Ausrüstung befinden sich dann nicht im eigenen Zuhause. Deshalb denkt Helvetia bei der Absicherung weiter und bezieht auch den Dienstort in Lösungen wie die Haushaltsversicherung mit ein.

Erfahrung, die Vertrauen schafft

Die Wurzeln dieser Spezialisierung reichen weit zurück. Schon in den 1980er-Jahren entwickelte Helvetia gemeinsam mit dem Bundesheer eigene Lösungen – darunter die Amts- und Organhaftpflicht.

Heute betreut Helvetia österreichweit mehrere zehntausend Verträge im Exekutivbereich. Doch für Benjamin Zuber ist ein Punkt entscheidend: Verstehen, worum es wirklich geht: Es geht nicht nur um Risiken, es geht um Verantwortung.

Benjamin Zuber
»Wer für unsere Sicherheit sorgt, braucht eine Absicherung, die den realen Einsatzbedingungen standhält.«
Benjamin Zuber, Teamleiter Exekutive bei Helvetia Österreich
Frieden. Einsatz. Abgesichert.

Die Bundesheer- & Polizeiorganisation der Helvetia Versicherung blickt auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurück. Das speziell ausgebildete Betreuerteam ist flächendeckend in ganz Österreich aufgestellt.

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