Wenn Benjamin Zuber über Versicherung spricht, spricht er nicht nur als Experte. Er spricht aus Erfahrung. Als junger Leutnant beim Bundesheer führte er über 40 Berufssoldaten und war als Pionieroffizier für Geräte im Wert von mehreren Millionen Euro verantwortlich. Entscheidungen mussten schnell getroffen werden. Fehler konnten schwerwiegende Folgen haben. Diese Zeit hat ihn geprägt. Und sie prägt bis heute, wie er über Sicherheit denkt.
Heute ist Benjamin Zuber Teamleiter im Exekutivvertrieb bei Helvetia Österreich. Sein Fokus: Versicherungslösungen für jene Menschen, die täglich für unsere Sicherheit im Einsatz sind: Polizei und Bundesheer. Die Verbindung ist kein Zufall. Sie ist eine Fortsetzung seiner eigenen Geschichte. „Wer für unsere Sicherheit sorgt, braucht eine Absicherung, die den realen Einsatzbedingungen standhält.“
Großveranstaltungen wie der Eurovision Song Contest 2026 zeigen, wie sichtbar Sicherheit wird. Was oft unsichtbar bleibt: die Risiken dahinter. Einsätze unter Druck. Körperliche Belastung. Verantwortung für Menschen und Material. Für Benjamin Zuber sind das keine abstrakten Szenarien. Er kennt sie aus eigener Erfahrung. Genau deshalb weiß er auch: Standardversicherungen reichen hier nicht aus.
Die Anforderungen an Exekutivbedienstete sind besonders:
Diese Realität spiegelt sich auch in typischen Schadensfällen wider. Polizistinnen und Polizisten etwa gelten erst dann wieder als dienstfähig, wenn sie vollständig einsatzbereit sind, was oft längere Ausfallzeiten bedeutet. Nach tätlichen Angriffen kann Schmerzengeld notwendig werden. Ausrüstung wird beschädigt oder geht verloren. Und in manchen Fällen werden Beamtinnen und Beamte selbst haftbar gemacht.
Ein Bereich, der sich stark verändert hat, ist der Rechtsschutz. Durch digitale Tools und KI ist rechtliches Wissen heute schneller verfügbar. Anzeigen und Klagen nehmen zu – auch gegen Polizist:innen im Zuge von Amtshandlungen. Für Benjamin Zuber zeigt sich hier deutlich: Absicherung muss sich weiterentwickeln, genauso wie die Realität der Einsätze.
Was oft unterschätzt wird: Auch abseits des Einsatzes entstehen Risiken. Viele Exekutivbedienstete sind temporär an anderen Dienstorten stationiert. Persönliche Gegenstände oder Ausrüstung befinden sich dann nicht im eigenen Zuhause. Deshalb denkt Helvetia bei der Absicherung weiter und bezieht auch den Dienstort in Lösungen wie die Haushaltsversicherung mit ein.
Die Wurzeln dieser Spezialisierung reichen weit zurück. Schon in den 1980er-Jahren entwickelte Helvetia gemeinsam mit dem Bundesheer eigene Lösungen – darunter die Amts- und Organhaftpflicht.
Heute betreut Helvetia österreichweit mehrere zehntausend Verträge im Exekutivbereich. Doch für Benjamin Zuber ist ein Punkt entscheidend: Verstehen, worum es wirklich geht: Es geht nicht nur um Risiken, es geht um Verantwortung.
»Wer für unsere Sicherheit sorgt, braucht eine Absicherung, die den realen Einsatzbedingungen standhält.«