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Tipps

Bewusster Leben leichtgemacht – 10 Tipps für mehr Nachhaltig­keit

Ressourcenschonend leben ist aufwändig – oder etwa doch nicht? In ihrem ersten Gast-Blogbeitrag geben die beiden "Klammer Sisters" interessante Tipps für einen nachhaltigeren Lebensstil, mit dem man ganz nebenbei auch noch Geld sparen kann. Da das Thema Nachhaltigkeit bei Helvetia großgeschrieben wird, freuen wir uns, dass die Ernährungswissenschafterin und die Diätologin durch ihre Ratschläge zu nachhaltigem Denken motivieren wollen.

27. Februar 2018, Text: Carmen und Jasmin Klammer, Fotos: Pixabay, Matthias Lauringer

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Ökologische Überbeanspruchung der Ressourcen

Seit den 1970er Jahren verursachen die Menschen eine ökologische Überbeanspruchung der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Dies übersteigt bei Weitem die Regenerationsfähigkeit der Erde. Daraus resultiert folglich ein Ungleichgewicht, welches Folgen nach sich zieht. Um den Rohstoffverbrauch der Erde zu decken, bräuchten wir, nach Angabe des "Global Footprint Networks" eigentlich 1,6 Planeten. Wir nutzen somit weitaus mehr ökologische Ressourcen und Dienstleistungen, als die Natur in dieser Zeit regenerieren kann.

Wie können Sie ganz einfach nachhaltiger sein?

Zur Nachhaltigkeit beizutragen bedeutet keinen großen Aufwand für Sie. Bereits mit kleinen Veränderungen können Sie Großes bewirken. Wir persönlich achten insbesondere beim Einkauf von Lebensmitteln auf die tatsächlich benötigte Menge, die Herkunft und überdies auf die Saisonalität. Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps und Tricks für einen bewussteren Lebensstil und dafür wie Sie nicht mehr benötigte oder nicht mehr ganz so ansprechend aussehende Lebensmittel trotzdem noch verwenden und verwerten können.

Unsere 10 Tipps für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen

  1. Bananen werden oft ziemlich schnell braun, oder? Um dies zu verhindern, ist vor allem deren Aufbewahrung entscheidend. Sie sollten nicht neben Äpfeln gelagert werden, da diese beim reifen Ethylen freisetzen. Dies löst eine Kettenreaktion im Obstkorb aus und führt zu einer vorzeitigen Reifung von Bananen und anderer Ethylen-empfindlicher Früchte. Was kann man machen, wenn die Bananen dennoch braun geworden sind? Unser Tipp, bevor diese im Müll landen: Bananen für zukünftige Smoothies und Milchshakes einfrieren, der Shake wird dadurch sogar noch cremiger. Ein weiterer Tipp: Backen Sie ein Bananenbrot. Je brauner die Früchte, desto süßer schmecken sie. Somit sind sie ideal für ein Bananenbrot, da dadurch Zucker für den Teig eingespart werden kann. Unser Bananenbrot-Rezept finden Sie hier.
  2. Gehen Sie auf den Markt um Ihre wöchentlichen Einkäufe zu erledigen und nehmen Sie Ihren eigenen Einkaufsbeutel mit. Sie werden sehen, wie viel Verpackungsmüll Sie zukünftig vermeiden können.
  3. Das Toast- oder Sandwichbrot wird schon wieder alt, weil Sie nicht rechtzeitig die ganze Packung essen konnten? Wir haben eine Lösung: Machen Sie “French Toast” daraus. Lassen Sie hierfür das Brot 2 Minuten lang in einer Eimasse (aufgeschlagene Eier verquirlt mit Milch) einweichen und braten Sie den Toast anschließend in einer Pfanne bis er gold-braun ist.
  4. Zu viele Zitronen gekauft? Pressen Sie doch einfach die Zitronen aus. Der gewonnene Saft kann nun als Eiswürfel eingefroren werden. Das nächste Mal, wenn Sie Ihrem Wasser mehr Geschmack verleihen möchten, können Sie die Zitroneneiswürfel verwenden.
  5. Versuchen Sie saisonal und lokal einzukaufen.
  6. Wurde Ihr Brot oder die Semmeln schon wieder hart? Dann machen Sie daraus doch einfach Knödel. Wir haben hierfür ein tolles Rezept: Wie wäre es mit selbstgemachten Kaspressknödel?
  7. Schon einmal von “Food-Sharing” gehört? Falls Sie auf Urlaub fahren und noch zu viele Lebensmittel zu Hause haben, können Sie diese mithilfe einer Börse an andere Personen in Ihrer Nähe weitergeben, bevor Sie sie wegwerfen.
  8. Versuchen Sie öfter pflanzenbasierte Lebensmittel zu essen. Keine Angst, wir wollen nicht, dass Sie Veganer/In werden: Dennoch essen die meisten von uns zu wenig Hülsenfrüchte, die wiederum viele Ballaststoffe liefern. Überdies können durch eine Reduzierung des Fleischkonsums sehr viele CO2-Emissionen eingespart werden.
  9. Vermeiden Sie Plastik, wo immer Sie können: Verzichten Sie auf Plastikflaschen, Plastiktaschen und Strohhalme. Wichtig ist auch die Vermeidung von “Coffee-To-go” Bechern. Gewusst? Ein To-go Becher landet bereits nach 15 Minuten im Müll! Nehmen Sie einfach Ihren eigenen Becher mit, viele Kaffeehäuser bieten bereits 20-50 Cent Rabatt an.
  10. Haben Sie keine Angst vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Dies bedeutet lediglich, dass das Produkt mindestens bis zu diesem Zeitpunkt haltbar ist, meist jedoch noch einige Zeit darüber hinaus. Gerade Milchprodukte, insbesondere Joghurt, Sauerrahm oder Topfen sind oftmals noch Tage oder Wochen länger haltbar.
    Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen fortan Ihren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten!

Die Thematik Nachhaltigkeit liegt auch der Helvetia Versicherung sehr am Herzen - sie leistet hier vorbildliche Arbeit. Nicht zuletzt deshalb wurde Helvetia mit einer “blueCARD” ausgezeichnet. Diese wurde insgesamt nur an 3 historische Gebäude in Österreich verliehen. Zudem wird die Stromversorgung der Generaldirektion in Wien aus Sonnenenergie gewonnen. Dies führt zu einer Einsparung von ca. 10 Tonnen CO2 pro Jahr.Wussten Sie bereits, dass Helvetia seit nunmehr 10 Jahren zusammen mit Faircheck an einer “Weiterfairverwertung” arbeitet? Nur leicht beschädigte und oftmals noch einwandfrei funktionierende Gegenstände werden im Normalfall sofort entsorgt. Durch dieses gemeinschaftlich durchgeführte Projekt erhält “Schadenware” eine zweite Chance. Die Produkte werden recycelt und an karitative Einrichtungen weitergegeben.

Aus diesem Grund freut es uns sehr, dass gerade wir für Helvetia - ein Unternehmen, das großen Wert auf Nachhaltigkeit legt - zukünftig ein paar Gastbeiträge für den Helvetia Blog verfassen dürfen.

2018-02-klammersisters-1-portrait
Wir sind Carmen und Jasmin - Ernährungswissenschafterin und Diätologin – und Schwestern. Zur Helvetia Versicherung haben wir eine ganz spezielle Verbindung, da wir beide unsere Sommerpraktika hier absolviert haben. Wir erinnern uns an viele prägende, nette und spannende Erlebnisse bei Helvetia. Unser Instagram Name “klammer_sisters” entstand aus einer spontanen Aussage einer Abteilungsleiterin während unserer Praktikumszeit, die unbedingt eine der "Klammer Sisters” in ihrer Abteilung haben wollte. Zu diesem Zeitpunkt entstand dieser Name und ist seitdem für uns ein Synonym für "Schwestern-Power".
Jasmin & Carmen Klammer
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