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  • So macht Gärtnern Spaß: Inspiration aus dem Winzergarten

    19.04.2022 | Text: Christina Mittelbach; Foto: Christina Mittelbach
    Normalerweise gibt es von mir Blogbeiträge zum Versicherungswesen zu lesen. Dieses Mal berichte ich von meinem Herzensprojekt, dem Winzergarten. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen teilen, ein bisschen Freude am Gärtnern versprühen und vielleicht schon bald auch dich davon begeistern, deinen grünen Daumen unter Beweis zu stellen.
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So macht Gärtnern Spaß: Inspiration aus dem Winzergarten

19.04.2022 | Text: Christina Mittelbach; Foto: Christina Mittelbach
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Normalerweise gibt es von mir Blogbeiträge zum Versicherungswesen zu lesen. Dieses Mal berichte ich von meinem Herzensprojekt, dem Winzergarten. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen teilen, ein bisschen Freude am Gärtnern versprühen und vielleicht schon bald auch dich davon begeistern, deinen grünen Daumen unter Beweis zu stellen.
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Weg vom Gedanken "Gärtnern ist nur etwas für große Flächen" ...

Du hast einen kleinen Balkon und denkst, der Platz reicht nicht zum Gärtnern? Doch, absolut. Selbst auf kleinstem Raum lassen sich viele Gemüsesorten kultivieren. Und auch Blumenliebhaber können voll auf ihre Kosten kommen, indem auf wenigen Quadratmetern unzählige Blumen um die Wette strahlen. 

... hin zu "die Welt ein Stückchen besser machen" 

Wenn du mit dem Gärtnern startest, wirst du bald merken, dass du einen wichtigen Beitrag für die Natur leistest. Ein paar Samen säen, ist weniger Arbeit als gedacht. Es lässt deine Lieblingsspeise dank frischer Kräuter und knackigem Gemüse noch feiner schmecken oder sorgt für Blumen, die dir schon früh morgens entgegenstrahlen. – Und mit deiner Freude wirst du nicht allein bleiben. Denn schon bald werden sich einige Insekten bei dir blicken lassen und deine Begeisterung mit dir teilen. Vielleicht sogar jene, die man nur selten vors Auge bekommt. - Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen… Noch nie zuvor habe ich die Holzbiene oder das Taubenschwänzchen im eigenen Garten gesehen.

Empfehlungen aus eigener Erfahrung

Gefühlt gibt es hunderte Tipps – von der  Anzucht bis zur Ernte und weit darüber hinaus. Ich wüsste gar nicht, wo ich starten soll. – Manchmal scheiden sich auch die Geister und nicht jeder geht den gleichen Weg. Noch hinzukommt, dass jede/r unterschiedliche Voraussetzungen hat. – Von der kleinen Wohnung mit/ohne Balkon bzw. Terrasse, einem kleinen Garten beim Haus oder einer größeren Grünfläche. Deshalb gebe ich euch ein paar "universelle" Empfehlungen – abseits der Gärtnerfachsprache zu Licht- und Dunkelkeimer, Fruchtfolge, Kältereiz, samenfestes Saatgut und der unliebsamen Braunfäule. 

#1 Auf Vielfalt achten

Früher haben wir selbst oft nicht auf die exakte Sortenbezeichnung geachtet: Zwei bzw. drei verschiedene Salate, Radieschen, Gurken, Karotten, ein paar Cherry- und Salattomaten, Kürbisse, reichlich Blumen, usw. Doch auch schon damals war uns die Vielfalt im Garten wichtig. Letztes Jahr gab es dann erstmals ein Paradies an Raritäten. Jede/r, die/der sich das auch wünscht, für die/den heißt es selbst aktiv werden und sie aus Samen ziehen. Viele Sorten bekommt man nämlich nicht als vorgezogenes Pflänzchen im Gartencenter zu kaufen. Und auch beim Saatgut stößt man mal an seine Grenzen – überhaupt, wenn man eine Liebe für Raritäten hat. Da lohnt sich die Arbeit der Saatgutsuche und Anzucht schon mal. Schließlich ist mein Resultat: Sortenvielfalt = Insektenvielfalt. 

#2 Gärtnern das ganze Jahr über

Gärtnern ist nicht nur ein Hobby für den Sommer. Absolut nicht. Es gibt jeden Monat etwas zu tun. Im Jänner kann man zum Beispiel schon mit der Anzucht gewisser Sorten starten, die eine lange Keimzeit haben (z.B.: Chili, Paprika, …). Im Februar und vor allem im März lassen sich dann noch mehr Pflanzen vorziehen. Später im April können die ersten Pflanzen geschützt nach draußen - die Mehrheit dann im Mai nach den Eisheiligen. Nach intensiven Gartenwochen bis in den Herbst hinein, gibt es auch im Oktober genug zu tun: Überwinterung der Knollen, Ernten der Samen, Sortieren des Saatguts etc. Auch im Winter kann man draußen etwas ernten: bestimmte Wintersalate, Feldsalat, Rosenkohl, Radieschen, etc. oder man stellt mit Sprossen oder Microgreens seinen grünen Daumen in den eigenen vier Wänden unter Beweis.

#3 Einen groben Überblick haben

Ich bin selbst nicht diejenige, die alles durchplant. Meistens kommt es dann sowieso anders als man denkt und man entdeckt ein besseres Plätzchen als ursprünglich gedacht. Hinzu kommt, dass sich unser Saatgut oft vermehrt… vor allem im Winter und zwar nicht, weil ich es aussäe, sondern weil ich immer neue tollen Sorte entdecke. Auch zu so manchem Saatguttausch kann ich nicht nein sagen. - Gut, dass ausreichend Platz ist, aber bei der Menge schadet es natürlich trotzdem nicht, einen groben Plan im Auge zu behalten. Könnte ansonsten ja knapp werden mit der freien Fläche. 

#4 Das grüne Chaos walten lassen

Ja, richtig gelesen: Es muss und soll kein englischer Rasen sein. Je weniger perfektionistisch, desto mehr erfreut es die Tierwelt. Deshalb kann gerne auch auf etwas Unordnung gesetzt werden – das spart obendrein noch Zeit. Besonders im Winter sind stehengebliebene Stauden ein Paradies für die Fauna. Neben dem Effekt, dass sich Insekten und Vögel wohlfühlen, sind Pflanzen auch eine gegenseitige Bereicherung, die dank "ihrer guten Nachbarschaft" erst so richtig in Fahrt kommen und frei von Krankheiten gehalten werden.

#5 Optimismus bewahren

Leichter gesagt als getan. Nach dem Motto "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen" kann nicht gleich alles auf Anhieb klappen – auch erfahrene Hobbygärtnerinnen müssen ab und zu einstecken, wenn die Bedingungen nicht passen oder die Ernte gewisser Sorten leer ausgeht. – Jedes Jahr ist schließlich anders, aber das ist noch kein Grund zur Verzweiflung. Und das sage ich, die ihre Melonenbirnen tagtäglich bewundert hat und diese dann kurz vor dem Erntezeitpunkt von den Schnecken vernascht wurden. (Das war damals, als wir noch nicht Unterstützung von unseren lebensfrohen Schneckenfressern hatten.) 

Der Winzergarten – ein Herzensprojekt

Abschließend noch ein paar Worte über mich und den Winzergarten. Dank meiner grünen Wurzeln aufgrund des Familienweinguts (daher auch der Name Winzergarten) bin ich schon immer eine große Naturliebhaberin gewesen. Meine Leidenschaft zum Gärtnern teile ich seit jeher mit meiner Mama. Der Winzergarten ist nämlich sozusagen "unser Revier" und das der fröhlichen Watschelfüße Jakob & Luisa und natürlich unzähliger Insekten. Auf dem gleichnamigen Instagram-Account gebe ich Einblicke in unseren Garten und teile Erfahrungen. Im Gegenzug lerne ich auch immer etwas Neues dazu und profitiere vom unglaublich tollen Austausch. – Alles in allem ein toller Ausgleich zum Job und dem parallelen Masterstudium im Green Marketing. (Übrigens habe ich auch schon mein Praktikum während dem Bachelor bei Helvetia gemacht und einen Blogbeitrag dazu verfasst.) 

PS: Ihr seid neugierig geworden, wie man auf engstem Raum mehr als hundert verschiedene Blumen oder Gemüsesorten kultiviert kann? Schreibt mir gerne über meinen Instagram-Account, dann gebe ich euch Empfehlungen. Wissen ist ja bekanntlich das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt… Also gerne auch her mit euren Tipps! ;-) 

mittelbach-christina-portrait
Christina Mittelbach
Die Helvetia-Marketingmitarbeiterin entdeckte ihren grünen Daumen schon in den frühen Kinderjahren. In den vergangenen Jahren intensivierte sie ihr Hobby immer mehr und kultiviert mittlerweile weit mehr als 200 verschiedene Sorten.
Nachhaltigkeit. Vorausschauend und zukunftsorientiert.

Die Photovoltaikanlage am Dach oder das Schutzwaldengagement von Helvetia sind nur zwei Beispiele die zeigen, dass Helvetia ihre unternehmerische Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Mitarbeitenden und der Umwelt wahrnimmt. Sie möchten mehr über das grüne Engagement von Helvetia erfahren?

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