Bernd Allmer, Mitglied des Vorstandes der Helvetia Versicherung Österreich und verantwortlich für den Bereich Human Resources, ist überzeugt: Die Lebensmitte ist kein Karriereende, sondern oft ein neuer Anfang. Im Gespräch erklärt er, warum Versicherungen als Arbeitgeberinnen unterschätzt werden, wie Künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag verändert – und weshalb Fairness und Vielfalt bei Helvetia mehr als Schlagworte sind.
Versicherungen gelten am Arbeitsmarkt nicht immer als erste Wahl. Zu Unrecht, wie Bernd Allmer betont. Gerade bei Berufseinsteiger:innen, aber auch bei erfahrenen Fachkräften, stehen Jobsicherheit und stabile Einkommen hoch im Kurs. Beides bietet die Versicherungsbranche in besonderem Maß.
Bei Helvetia kommen weitere Vorteile hinzu: flexible Arbeitsmodelle, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie vielfältige Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer genauer hinschaut, erkennt schnell, dass moderne Versicherungsjobs alles andere als verstaubt sind.
In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gewinnt Stabilität wieder an Bedeutung. Kaum eine Branche steht so sehr für Sicherheit wie die Versicherung – sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für Mitarbeitende.
Gleichzeitig befindet sich die Branche im Wandel. Neue Technologien, veränderte Kundenerwartungen und moderne Arbeitsformen prägen den Alltag. Genau diese Kombination aus Sicherheit und Veränderung macht Helvetia als Arbeitgeberin attraktiv.
Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Arbeitsalltags bei Helvetia. Sie unterstützt unter anderem bei der Vertragsgestaltung oder in der Schadenabwicklung. Ziel ist es, Prozesse effizienter zu machen und den Service für Kundinnen und Kunden weiter zu verbessern.
Für Mitarbeitende bedeutet das vor allem eines: Entlastung von Routinetätigkeiten. So bleibt mehr Zeit für anspruchsvolle Aufgaben, persönliche Beratung und Qualität. Das steigert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Zufriedenheit im Job.
Gerade für ältere Arbeitnehmer:innen bringt dieser Wandel viele Chancen. Alter ist bei Helvetia kein Ausschlusskriterium. Entscheidend sind die Anforderungen der jeweiligen Position – und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.
Mitarbeitende 50+ bringen langjährige Erfahrung, Fachwissen und ausgeprägte soziale Kompetenz mit. Einschulungen, Weiterbildungen und der Umgang mit neuen Technologien gehören für alle Generationen selbstverständlich dazu. Wer motiviert ist, findet bei Helvetia unabhängig vom Alter seinen Platz.
Ein sichtbares Zeichen für diesen Anspruch ist das „We Pay Fair“-Siegel, das Helvetia kürzlich erhalten hat. Es bestätigt den konsequenten Weg zu mehr Lohngerechtigkeit und Gleichstellung.
Faire Bezahlung entsteht nicht zufällig. Helvetia analysiert Gehaltsstrukturen regelmäßig und setzt gezielt Maßnahmen, um mögliche Unterschiede zu reduzieren. Besonders wichtig ist dabei, dass Frauen im Laufe ihrer Karriere – etwa durch Karenzzeiten – nicht benachteiligt werden. Leistung steht im Mittelpunkt.
Gute Bewertungen auf Plattformen wie kununu oder Auszeichnungen bei Best Recruiters kommen nicht von ungefähr. Helvetia arbeitet kontinuierlich daran, Rahmenbedingungen zu verbessern und auf Feedback zu reagieren – von innen wie von außen.
Dieses offene Verständnis stärkt die Bindung der Mitarbeitenden und macht das Unternehmen auch für neue Talente attraktiv.
Flexibles Arbeiten ist bei Helvetia fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Unterschiedliche Lebensphasen brauchen unterschiedliche Modelle – für Eltern ebenso wie für Mitarbeitende, die Angehörige betreuen oder bewusst Freiräume schaffen möchten.
Diese Flexibilität trägt wesentlich dazu bei, dass Beruf und Privatleben gut vereinbar bleiben – unabhängig vom Alter oder der jeweiligen Lebenssituation.
Gerade im Außendienst eröffnen sich viele Möglichkeiten für Quereinsteiger:innen und gezielt für die Generation 50+. Kundinnen und Kunden haben unterschiedliche Bedürfnisse, bei denen Lebenserfahrung oft eine große Rolle spielt.
Helvetia setzt daher auf strukturierte Onboarding-Programme, klare Schulungspläne und Mentor:innen. Vielfalt im Vertrieb – auch mehr Frauen – ist dabei ein zentrales Anliegen.
Bernd Allmers Botschaft ist klar: Die Karriere endet nicht mit 50. Im Gegenteil – sie kann genau dort noch einmal neu beginnen. Wer Erfahrung, Offenheit und Lernbereitschaft mitbringt, findet bei Helvetia einen sicheren, fairen und modernen Arbeitsplatz mit echten Perspektiven.
»Mut zur Veränderung lohnt sich in jedem Alter.«