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Engagement

Zweite Chance für Schaden­ware

Fair, innovativ, kreativ. So könnte man die Initiative "Weiterfairverwertung" beschreiben, die der Schadenregulierer faircheck nun zum dritten Mal gemeinsam mit Helvetia umgesetzt hat. Ein Blick auf das Projekt, das nachhaltige und soziale Verarbeitung von Schadenfällen vorantreiben möchte.

18. September 2017, Text: Katharina Wildauer, Ursula Czerny, Fotos: istock, heidenspass

Ein heißer Sommertag im Juni 2017, dunkle Wolken brauen sich am Himmel im Osten Österreichs zusammen. Am späten Nachmittag zieht ein Sommergewitter über Wien hinweg, auf heiße Sonnenstunden folgen Windböen und Starkregen. Der Sturm zerfetzt auch die Markise eines Wiener Cafés, das Kunde bei Helvetia ist. In der Schadenabteilung bemüht man sich, den Schadenfall so schnell wie möglich zu bearbeiten. Dabei gibt es Unterstützung von den faircheck Schadenregulierer, die die Begutachtung des Schadens vor Ort übernehmen. Bereits seit mehr als 10 Jahren setzt Helvetia mit faircheck auf einen starken und verlässlichen Partner. "Denn für den Kunden zählt vor allem die rasche und reibungslose Abwicklung und Lösungsorientiertheit im Schadenfall.", wie uns Gerald Klammer, Leiter Schadenservice.

Doch was geschieht nun eigentlich mit jenen beschädigten Materialien, wie die große Markise des Cafés? Mit dem Projekt "Weiterfairverwertung" übernehmen Faircheck und Helvetia soziale Verantwortung und zeigen, wie nachhaltiges Wirtschaften aussehen kann. Das Konzept ist simpel, aber effektiv: oftmals einwandfreie oder leicht beschädigte Wirtschaftsgüter aus Schadenfällen werden an karitative Einrichtungen weitergegeben – Recycling statt Entsorgung. Als Dr. Eva Kasper, Leiterin für Projekte und Innovationen bei faircheck, von der Markise erfährt, leitet sie die Weiterfairwertung sofort in die Wege. Bei Helvetia erteilt man sofort die nötige Freigabe für das Material, das sonst entsorgt werden würde.

Aus der beschädigten Markise entsteht nun in der Sozialwerkstatt heidenspaß in Graz ein Upcycling-Produkt: Benachteiligte und arbeitslose junge Menschen verarbeiten den Stoff zu Innenfutter für Taschen. Ein erster Prototyp ist nun bereits fertig, demnächst gibt es die Tasche online und im Geschäft heidenspaß zu kaufen. Durch die Weiterfairverwertung erhalten schadhafte Güter neuen Wert, der Lebenszyklus von Materialien wird verlängert und Mehrwert für die Gesellschaft kreiert. Der aktuelle Fall ist bereits die dritte Kooperation im Rahmen der Initiative Weiterfairwertung in nur einem Jahr: Im Herbst 2016 spendet Helvetia eine LKW-Ladung hochwertiger Textilien aus einem Schadenfall an die SOMA Sozialmärkte. Im Jänner dieses Jahres konnte ebenso eine Markise für die Produktion von Necessaires im Verein heidenspaß wiederverwertet und upcycled werden.

Stefan Hackl, Teamleiter Schaden-Elementar ist erfreut über die Zusammenarbeit: "Unternehmerische Verantwortung ist uns bei Helvetia wichtig. Wenn sich die Chance bietet, handeln wir. Daher freut es uns, wenn ein wichtiger Partner wie faircheck soziales Engagement und Nachhaltigkeit fördert und gemeinsam Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt erzielt werden kann."

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