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Inside Helvetia

Viele Wege führen zu Helvetia!

Helvetia zählt zu den Top Lehrlingsausbildern Österreichs. Aber nach welchen Lehrlingen sucht die Helvetia eigentlich? "Unsere Zielgruppe sind junge Leute zwischen 17 und 20 Jahren, die eine berufsbildende Schule abgeschlossen oder abgebrochen haben. Vor allem ist uns wichtig, dass ein Lehrling offen, kommunikativ, freundlich und vor allem kundenorientiert ist", so Petra Karacs, Lehrlingsbeauftragte der Helvetia.

11. Juni 2015, Text: Jennifer Vogl

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Sandra Sokoll: "Ich habe die Schule abgebrochen"

Sandra Sokoll hat die HLW im 4. Schuljahr abgebrochen, weil das Lernen sie nicht mehr reizte. Viel lieber wollte sie mit beiden Beinen im Berufsleben stehen. Für die Helvetia war der fehlende Schulabschluss kein Problem. Im Gegenteil, sie wurde mit offenen Armen empfangen und auch nicht anders behandelt, nur weil sie die Schule abgebrochen hatte.

Für Petra Karacs ist die bisherige Ausbildung der Bewerber eher zweitrangig."Viel wichtiger ist, dass ich spüre wie der Bewerber für den Beruf brennt. Dies bemerke ich unter anderem an seinem Motivationsschreiben."

Nun bedeutet eine Lehre auch, wieder zur Schule zu gehen. Doch mittlerweile findet Sandra wieder Gefallen daran, da es für sie eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag ist

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Lukas Reuterer: Von der Uni zur Lehrstelle

Lukas Reuterer hat über einen anderen, ebenfalls ungewöhnlichen Weg zur Helvetia gefunden. Nach seiner Matura an einem niederösterreichischen Gymnasium entschied Lukas sich zunächst für ein BWL-Studium in Wien. Die graue Theorie und der Mangel an sozialen Aspekten während der Ausbildung veranlassten ihn aber dazu, sich neu zu orientieren. Bei einem zufälligen Gespräch mit dem Helvetia-Betreuer seines Vaters wurde Lukas' Interesse für die Branche geweckt.

"Lehrlinge mit Lukas Vorgeschichte sind selten", bestätigt uns Petra Karacs. Genauso unüblich ist es, dass die Lehrlinge wie Lukas bereits im 2. Lehrjahr einsteigen.

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