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Gehackt: Verbrechen per Mausklick

Was früher der Einbruch war, ist heute der Datendiebstahl. Cyberkriminelle haben sich stark weiterentwickelt und arbeiten mit vollautomatisierten Softwares. Sie können jede Art von Daten für viel Geld im Darknet verkaufen. Deshalb bleiben auch kleinen Unternehmen Hackerangriffe nicht erspart.

25. November 2021, Text: Victoria Arapinac; Fotos: Helvetia, istock

Michaela Steininger, Cyber Produktspezialisitin, und Elisabeth Hofstätter, Gewerbekoordinatorin, im Podcast
Helvetia Mitarbeiterinnen Michaela Steininger, Cyber Produktspezialistin, und Elisabeth Hofstätter, Gewerbekoordinatorin, im Podcast.

Durch die rasche Digitalisierung, die Einführung von 5G, neue Mobilfunkstandards und Industrie 4.0 kommen viele Daten ins Internet. Diese können missbräuchlich verwendet und im Darknet verkauft werden. Durch Corona und Homeoffice steigt die Anzahl von Cyberangriffen zusätzlich an.

Das Internet als Eisberg

Um das Darknet besser zu verstehen, stellt man sich das Internet am besten als Eisberg vor. Die Spitze davon – ein sehr kleiner Teil – ist alles Öffentliche, wie z.B.: alle Websites, Suchmaschinen oder E-Mails.

Darunter gibt es das Deep Web. Dieser mittlere Teil ist Behörden, Universitäten und Banken vorbehalten, die dort sicher ihre Daten speichern.

Der unterste Teil des Eisbergs ist das sogenannte Darknet. Um zum Darknet zu gelangen, muss man sich den TOR-Browser herunterladen. Hier ist jeder Datensatz wertvoll. Es wird mit Kryptowährungen wie Bitcoin gehandelt und die Nutzer bleiben anonym. Illegale Tätigkeiten wie Menschen-, Drogen- und Waffenhandel sowie Cyberangriffe finden in diesem Teil des Internets statt.

Um das Darknet besser zu verstehen, stellt man sich das Internet am besten als Eisberg vor.

Cyber-Angriffe können Existenzen bedrohen

Besonders schlimm ist es, wenn ganze Identitäten gestohlen werden. Es ist sehr aufwendig, solche Fälle zu bearbeiten. Die Folgen sind schwer: Reputationsschäden belasten das Image. Die Kunden bekommen ein schlechtes Bild, welches nicht leicht loszuwerden ist. Viele Unternehmen kann dies ihre Existenz kosten.

Unternehmen absichern – mit der Helvetia Cyber-Versicherung

Eine Cyber-Versicherung deckt den Schaden, wenn digitale Daten und Programme missbräuchlich abgefangen, verwendet, verändert oder blockiert werden. Eigenschäden wie die Wiederherstellung von Daten und Systemen, Drittschäden wie Verletzung des Datenschutzes sowie Kosten für Forensik und Reputationsmaßnahmen werden dadurch gedeckt.

Zusätzlich kann man durch einen Cyber-Sicherheits-Check Sicherheitslücken identifizieren. Es handelt sich dabei um Beratung und Hilfestellung für Unternehmen, um das Risiko für Hackerangriffe zu minimieren. Denn 59 % der Angriffe kommt über E-Mails, Dateianhänge und Links ins System. Prävention kann also nur durch Schulung der Angestellten erfolgen.

Podcast mit Helvetia Spezialistinnen

Kein Antivirenprogramm bietet 100%igen Schutz. Private und Unternehmen sind digital angreifbarer geworden. Cyberangriffe sind jedoch kein Grund zur Panik, solange man ein adäquates Sicherheitsmodell für Prävention, Erkennung und Reaktion hat. Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem Podcast mit Elisabeth Hofstätter, Gewerbekoordinatorin für den Partnervertrieb, und Michaela Steininger, Versicherungstechnik Firmenkunden. 

 

Michaela Steininger, Produktspezialistin Versicherungstechnik Schaden-Unfall Firmenkunden bei Helvetia
»Nur eine gut geschulte Belegschaft kann zu einer angemessenen Prävention beitragen.«
Michaela Steininger, Produktspezialistin Versicherungstechnik Schaden-Unfall Firmenkunden bei Helvetia.

Elisabeth Hofstätter, Gewerbekoordinatorin Helvetia Partnervertrieb Österreich.
»Die ganze Welt kann mit einem Programm in einem Zug infiziert werden.«
Elisabeth Hofstätter, Gewerbekoordinatorin Helvetia Partnervertrieb Österreich.