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  • Eine haarige Angelegenheit - Fellwechsel beim Hund

    28.03.2023 | Text: Ursula Czerny | Foto: iStock
    Es ist wieder so weit: Haare am Boden, auf Möbeln, im Auto, auf der Kleidung. Hundebesitzer kennen es: die Fellwechsel-Zeit beginnt. Im FrĂŒhjahr verabschiedet sich der wĂ€rmende Winterpelz, die sogenannte Unterwolle und macht Platz fĂŒr das luftige Sommerfell. Warum die Fellpflege jetzt besonders wichtig fĂŒr die Gesundheit unserer Fellnasen ist und wie man sie beim Fellwechsel unterstĂŒtzen kann, verraten wir in diesem Beitrag.
Ihr Hund haart gerade sehr stark? Kein Wunder, es ist Fellwechsel-Zeit! Wir verraten, warum die Fellpflege jetzt besonders wichtig ist.

Eine haarige Angelegenheit - Fellwechsel beim Hund

28.03.2023 | Text: Ursula Czerny | Foto: iStock
Ihr Hund haart gerade sehr stark? Kein Wunder, es ist Fellwechsel-Zeit! Wir verraten, warum die Fellpflege jetzt besonders wichtig ist.
Es ist wieder so weit: Haare am Boden, auf Möbeln, im Auto, auf der Kleidung. Hundebesitzer kennen es: die Fellwechsel-Zeit beginnt. Im FrĂŒhjahr verabschiedet sich der wĂ€rmende Winterpelz, die sogenannte Unterwolle und macht Platz fĂŒr das luftige Sommerfell. Warum die Fellpflege jetzt besonders wichtig fĂŒr die Gesundheit unserer Fellnasen ist und wie man sie beim Fellwechsel unterstĂŒtzen kann, verraten wir in diesem Beitrag.
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Tierversicherung

Die Tage werden lĂ€nger und die Temperaturen steigen. Wir tauschen die Winterjacke gegen eine Weste und auch unsere Hunde brauchen jetzt weniger Schutz vor der KĂ€lte und passen ihr Fell den TemperaturverĂ€nderungen an. Der Fellwechsel bei Hunden ist ein natĂŒrlicher Prozess, der zwei Mal im Jahr, also im FrĂŒhjahr und im Herbst, stattfindet. Er dauert jeweils ca. sechs bis acht Wochen und fĂ€llt im FrĂŒhjahr besonders heftig aus, denn die meisten Rassen haben sich im Herbst wĂ€rmende Unterwolle wachsen lassen, die sie nun nicht mehr benötigen. Dieses weiche, dĂŒnne Wollhaar liegt unter dem Deckhaar und isoliert den Hund hervorragend gegen KĂ€lte und NĂ€sse.

Fell ist nicht gleich Fell

Die IntensitĂ€t des Fellwechsels ist von verschiedenen Faktoren wie Alter, Rasse und Hormonstatus abhĂ€ngig. Ältere Hunde haaren meist mehr als junge. Kastrierte mehr als unkastrierte Tiere und HĂŒndinnen verlieren besonders vor der LĂ€ufigkeit vermehrt Fell. Manche Hunde reagieren auch in besonderen Stresssituationen mit intensiverem Haarausfall.
Es gibt aber auch rassetypische Unterschiede beim Fellwechsel. Die Haartypen sind entscheidend, denn Hunde mit starker Unterwolle, das sind beispielsweise die typischen Vertreter nordischer Rassen wie Labradore, haaren intensiver als andere kurzhaarige Hunde – also wie Dalmatiner, Boxer oder Magyar Vizsla. Denn diese Rassen benötigen, dem milderen Klima ihrer ursprĂŒnglichen HerkunftslĂ€nder entsprechend, keine kĂ€lteisolierende Haarschicht.
Bezogen auf den Fellwechsel erscheinen letztere eventuell als die pflegeleichteren Mitbewohner. Im Winter allerdings frieren diese Hunderassen leichter und können sich im Sommer sogar einen Sonnenbrand holen.

Es gibt auch Hunderassen, die wenig bis gar kein Fell verlieren, wie z.B. die mit drahtigen oder sehr langen Haaren und jene die ĂŒberhaupt nicht haaren und als besonders allergikerfreundlich gelten wie z.B. der Pudel. Bei diesen Rassen ist allerdings ein regelmĂ€ĂŸiger Friseurbesuch Pflicht, da bei Pudel, Yorkshire Terrier und Co. ansonsten die Haarpracht ĂŒberhandnimmt. Das Fell verfilzt und verknotet und bietet Floh & Co. somit perfekte Lebensbedingungen.


Fazit: Jeder Felltyp ist anders und hat seine Vor- und Nachteile. Die eine oder andere Pflege und UnterstĂŒtzung braucht jedoch jedes Haarkleid unserer liebsten Vierbeiner.

Probleme beim Fellwechsel erkennen

Ist das Fell des Hundes glĂ€nzend, spricht alles fĂŒr einen gesunden Fellwechsel. Ist das Fell hingegen glanzlos, stumpf und greift sich fettig oder ölig an bzw. wirkt es ausgedĂŒnnt oder weist es sogar kahle Stellen auf, kratzt sich der Hund auffĂ€llig oft, riecht unangenehm, dann ist es Zeit fĂŒr einen Besuch beim Tierarzt.

UnterstĂŒtzung beim Fellwechsel: BĂŒrsten heißt das Zauberwort

GrundsĂ€tzlich gilt: Das alte Fell muss weg, damit das Neue nachkommt. Die Unterwolle ist oft so dicht, dass sie keine Luft mehr an die Haut lĂ€sst – praktisch im Winter, aber suboptimal, wenn es wĂ€rmer wird. KĂ€mmt man die Unterwolle nicht rechtzeitig und sorgfĂ€ltig aus, verbinden sich die toten Haare mit den nachwachsenden, dĂŒnneren Sommerhaaren und dem Deckhaar und es kann zu Verfilzungen kommen. TĂ€gliches BĂŒrsten ist also unerlĂ€sslich. Die gemeinsame Fellpflege festigt die soziale Bindung zwischen Hund und Halter:in, entfernt das abgestorbene Fell, löst Verknotungen und Verfilzungen, fördert die Durchblutung der Haut, regt die TalgdrĂŒsen an, die schĂŒtzendes Fett produzieren und beugt Juckreiz vor. Und die beste Nachricht: tĂ€gliches BĂŒrsten reduziert außerdem noch das Haaren!

Hunde, die sich ohne menschliche Hilfe von ihrer Unterwolle befreien, sehen nicht besonders hĂŒbsch aus. Die toten Haare schieben sich in Platten durch das Deckhaar und verleihen unserem Vierbeiner ein rĂ€udiges Aussehen. Der Hund beginnt unangenehm zu riechen, denn die toten Haare werden zunehmend von Bakterien besiedelt, die sie zersetzen.

Haare bestehen zum Großteil aus Keratin, also Eiweiß. WĂ€hrend des Fellwechsels steigt somit der Bedarf an hochwertigem Eiweiß. Achten Sie daher stets auf qualitativ hochwertiges Futter.

So kÀmmen Sie richtig

Bei lang- und drahthaarigen Hunden werden zuerst die Deckhaare grĂŒndlich gebĂŒrstet, um zu verhindern, dass sich spĂ€ter die Unterwolle darin verhakt. Besonders sorgfĂ€ltig muss an diesen Stellen gebĂŒrstet werden:

  • RĂŒcken und beide Flanken
  • HĂ€ngeohren
  • Hals und Brust
  • Lendenpartie

Um die Unterwolle zu entfernen, eignen sich UnterfellbĂŒrsten mit leicht gekrĂŒmmten Zinken. Bearbeiten Sie zuerst die dichtesten Stellen und leeren Sie die BĂŒrste nach jedem Striegeln.

Bei Hunden, deren Wollhaare genauso lang sind wie die Deckhaare, brauchen Sie eine UnterfellbĂŒrste mit lĂ€ngeren Zinken, da man ansonsten beim BĂŒrsten nicht bis auf die Haut kommt.

Nach sechs bis acht Wochen sollte sich die ganze Unterwolle gelöst haben. Unsere Vierbeiner tragen dann statt dickem Pelz nur eine Sommerflaumschicht. Bei manchen Hunden ist am Bauch sogar nur die pure Haut zu sehen.

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