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Österreich bleibt das „Land der Berge“ – und das spiegelt sich auch in der Freizeitgestaltung:
38 % der Österreicher:innen wandern oder klettern regelmäßig, noch vor Radfahren (35 %) und Schwimmen (34 %).
Im Urlaub stehen Wandern und Klettern mit 45 % ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Doch gerade in der Hochsaison Juli und August steigen auch die Bergunfall-Zahlen drastisch an.
Mit steigenden Temperaturen steigt auch das Risiko für einen Bergunfall. Laut Statistik Austria passieren 60 % aller Freizeitunfälle in Österreich in den Sommermonaten.
Typische Ursachen für einen Bergunfall:
Auch an heißen Tagen über 30 °C ist besondere Vorsicht geboten: Statistiken zeigen eine Zunahme der Unfälle um 13 % bei extremer Hitze.
Die aktuelle Unfallbilanz 2024 des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) verdeutlicht die Risiken von Bergunfällen in Österreich. Im vergangenen Jahr mussten insgesamt 804.500 Menschen nach Freizeitunfällen medizinisch behandelt werden. Die daraus resultierenden Behandlungskosten beliefen sich auf rund 2,74 Milliarden Euro.
Diese Zahlen machen deutlich, dass ein Bergunfall jeden treffen kann und eine sorgfältige Vorbereitung daher unerlässlich ist.
Ein Bergunfall kann schwerwiegende gesundheitliche und finanzielle Folgen haben. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig zu prüfen, ob die bestehende Versicherung die entstehenden Kosten tatsächlich abdeckt. Denn nicht jede Police leistet umfassend für alle Folgen eines Freizeit- oder Sportunfalls in den Bergen.
Eine sorgfältige Überprüfung der Versicherungsbedingungen hilft, böse Überraschungen zu vermeiden.
»Trotz aller Vorsicht kann es vorkommen, dass etwas passiert und häufig stellt sich nach der Erstversorgung die Frage, wer beispielsweise für die Folgekosten einer verunglückten Wandertour aufkommt.«