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  • Tipps zur sicheren Bergwanderung in Österreich

    17.07.2024
    Der Sommer lockt hinaus in die Berge: Wandern und Klettern zählen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Österreich. Doch gerade in der warmen Jahreszeit häufen sich die Bergunfälle. Es ist wichtig zu wissen, welche Risiken beim Wandern und Klettern bestehen, wie sich Bergunfälle durch richtige Vorbereitung vermeiden lassen und wie eine passende Absicherung die Folgen mindern kann.
Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit. Hier springt die gesetzliche Unfallversicherung jedoch nicht ein.

Tipps zur sicheren Bergwanderung in Österreich

17.07.2024
Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit. Hier springt die gesetzliche Unfallversicherung jedoch nicht ein.
Der Sommer lockt hinaus in die Berge: Wandern und Klettern zählen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Österreich. Doch gerade in der warmen Jahreszeit häufen sich die Bergunfälle. Es ist wichtig zu wissen, welche Risiken beim Wandern und Klettern bestehen, wie sich Bergunfälle durch richtige Vorbereitung vermeiden lassen und wie eine passende Absicherung die Folgen mindern kann.
Unfallversicherung
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📖 Lesedauer 5 Minuten

Wandern im Urlaub: Beliebter denn je

Österreich bleibt das „Land der Berge“ – und das spiegelt sich auch in der Freizeitgestaltung:
38 % der Österreicher:innen wandern oder klettern regelmäßig, noch vor Radfahren (35 %) und Schwimmen (34 %).
Im Urlaub stehen Wandern und Klettern mit 45 % ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Doch gerade in der Hochsaison Juli und August steigen auch die Bergunfall-Zahlen drastisch an.

Bergunfall-Risiken beim Wandern

Mit steigenden Temperaturen steigt auch das Risiko für einen Bergunfall. Laut Statistik Austria passieren 60 % aller Freizeitunfälle in Österreich in den Sommermonaten.
Typische Ursachen für einen Bergunfall:

  • Überforderung & mangelnde Kondition
  • Hitze & Dehydration
  • Wetterumschwung
  • Unzureichende Ausrüstung
  • Selbstüberschätzung auf schwierigem Gelände

Auch an heißen Tagen über 30 °C ist besondere Vorsicht geboten: Statistiken zeigen eine Zunahme der Unfälle um 13 % bei extremer Hitze.
Die aktuelle Unfallbilanz 2024 des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) verdeutlicht die Risiken von Bergunfällen in Österreich. Im vergangenen Jahr mussten insgesamt 804.500 Menschen nach Freizeitunfällen medizinisch behandelt werden. Die daraus resultierenden Behandlungskosten beliefen sich auf rund 2,74 Milliarden Euro.
Diese Zahlen machen deutlich, dass ein Bergunfall jeden treffen kann und eine sorgfältige Vorbereitung daher unerlässlich ist.

Optimale Ausrüstung und passende Kleidung für mehr Sicherheit
Viele Unfälle passieren aufgrund unzureichender Vorbereitung und falscher Bekleidung. So lassen sich die Risiken deutlich reduzieren:
Feste, profilierte Wanderschuhe für sicheren Halt
Kleidung im Zwiebelprinzip – wetterfest und atmungsaktiv
Immer dabei: Regenjacke, Sonnenhut, Sonnencreme
ausreichend Wasser & energiereiche Snacks
Wanderkarte, Kompass oder GPS
Mobiltelefon mit Notrufnummern
Erste-Hilfe-Set & Rettungsdecke
Bei Klettersteigen: Helm, Gurt, Klettersteigset
Tipp: Prüfen Sie vor jeder Tour das Wetter und kehren Sie bei Gewittergefahr rechtzeitig um.

Überprüfung der Versicherung: Sind die Folgeschäden bei einem Bergunfall gedeckt?

Ein Bergunfall kann schwerwiegende gesundheitliche und finanzielle Folgen haben. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig zu prüfen, ob die bestehende Versicherung die entstehenden Kosten tatsächlich abdeckt. Denn nicht jede Police leistet umfassend für alle Folgen eines Freizeit- oder Sportunfalls in den Bergen.

  • Wer übernimmt die Bergungskosten in unwegsamem Gelände?
    Bergrettungseinsätze können schnell mehrere tausend Euro kosten. Es ist entscheidend, ob die Versicherung diese Kosten vollständig oder nur anteilig übernimmt.
  • Sind die Kosten für Rehabilitation und Therapien nach einem Unfall gedeckt?
    Nach der Akutbehandlung im Krankenhaus folgen oft langwierige Rehabilitations- und Heilmaßnahmen, deren Kosten erheblich sein können.
  • Wird eine Invaliditätsrente bei bleibenden Schäden gezahlt?
    Falls der Unfall dauerhafte körperliche Einschränkungen zur Folge hat, kann eine Invaliditätsleistung die finanzielle Existenz sichern. Hier lohnt ein Blick auf die Höhe und die Bedingungen der Zahlung.
  • Wer kommt für Umbaukosten für barrierefreies Wohnen auf?
    Im schlimmsten Fall wird die Anpassung des Wohnraums an die neue Lebenssituation notwendig – etwa der Einbau eines Treppenlifts oder barrierefreie Umbauten. Auch diese Kosten sind nicht in jeder Versicherung automatisch enthalten.

Eine sorgfältige Überprüfung der Versicherungsbedingungen hilft, böse Überraschungen zu vermeiden.

 

Tipp:

Mehr zu Freizeitunfälle findest du im Helvetia Ratgeber.

 

Mehr dazu >>

Barbara Ighiriae-Helmich
»Trotz aller Vorsicht kann es vorkommen, dass etwas passiert und häufig stellt sich nach der Erstversorgung die Frage, wer beispielsweise für die Folgekosten einer verunglückten Wandertour aufkommt.«
Andreas Gruber, Vorstand Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich
Unfall­versicherung. Weltweiter Schutz - rund um die Uhr.

Ein Unfall kann jedem von uns passieren und unser Leben schlagartig ändern. Denn die gesetzliche Unfallversicherung lässt uns bei Freizeit-, Sport- und Haushaltsunfällen im Stich. Sorgen Sie daher mit einer privaten Unfallversicherung vor - für jeden Fall der Fälle.

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