Zwischen März und August beginnt für viele Wildtiere die aktivste Zeit des Jahres. Besonders Spechte suchen in dieser Phase nach geeigneten Brutplätzen und finden diese zunehmend an gedämmten Hausfassaden.
Wärmedämmverbundsysteme wirken für die Tiere wie morsches Holz. Die Folge: Es entstehen Löcher in der Fassade, die auf den ersten Blick klein erscheinen, jedoch erhebliche Auswirkungen haben können.
Dringt Feuchtigkeit ein, verliert die Dämmung an Wirkung. Energieverluste und steigende Heizkosten sind mögliche Folgen, ebenso langfristige Schäden an der Bausubstanz.
Wildtierschäden entwickeln sich häufig schleichend. Daher empfiehlt es sich, Fassaden und Dachbereiche insbesondere im Frühling und Sommer regelmäßig zu kontrollieren.
Typische Hinweise auf Schäden sind:
Wichtig ist, betroffene Stellen erst dann dauerhaft zu verschließen, wenn sie nicht mehr von Tieren genutzt werden. Eine fachgerechte Sanierung hilft, Folgeschäden zu vermeiden und die Gebäudesubstanz langfristig zu schützen.
Neben Spechten können auch andere Wildtiere Schäden verursachen. Marder nutzen Gebäude beispielsweise als Rückzugsort für Paarung und Aufzucht.
Dabei kann es zu folgenden Problemen kommen:
Die Auswirkungen reichen von Energieverlusten bis hin zu Schäden an der Gebäudetechnik.
Schäden durch Wildtiere können mit erheblichen Kosten verbunden sein. Umso wichtiger ist ein Versicherungsschutz, der auch solche Risiken berücksichtigt.
Die Eigenheimversicherung von Helvetia bietet in Kombination mit dem optionalen MultiRisk-Zusatzpaket Schutz bei Schäden durch wild lebende Tiere. Dadurch lassen sich finanzielle Belastungen reduzieren und der langfristige Werterhalt der Immobilie sichern.
Wildtiere sind Teil der Natur, können jedoch am Gebäude erhebliche Schäden verursachen. Regelmäßige Kontrollen, frühzeitiges Handeln und ein passender Versicherungsschutz tragen dazu bei, Risiken zu minimieren und langfristige Kosten zu vermeiden.
»Schon kleine Öffnungen können rasch große Schäden verursachen. Gerade in der Brutzeit steigt die Gefahr durch Wildtierschäden deutlich.«