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Expertentipps
Haftpflicht

Bratwurst oder Rettungswagen?

Alljährlich werden bei ca. 4 000 Grillunfällen rund 500 Personen verletzt. In den meisten Fällen sind es Kinder, die aufgrund ihrer Größe oft schwere Verbrennungen im Gesicht und am Oberkörper davontragen. Für sie bedeutet ein unbedachter Moment häufig der Beginn einer schmerzhaften Leidenszeit und eine teilweise erhebliche, oft lebenslange Beeinträchtigung der Gesundheit.

Text: Christiane Gagel, Fotos: iStock

Grill

Sommer, Sonne, Notaufnahme?

Grillen fordert alle Sinne - und damit ist nicht nur der Geruchssinn gemeint. Ein offenes Feuer ist heimelig und wenn der Bratwurstgeruch durch die Gärten zieht macht der Sommer erst richtig Spaß. Aber der Grillspaß kann auch böse enden. Schon mancher Funkenflug hat im Nachhinein für Überraschungen gesorgt. Abgebrannte Gartenhütten oder Ernteflächen, die durch das Hantieren mit glühender Kohle (bspw. in der Nähe eines erntereifen Feldes) in Brand geraten, können große finanzielle Schäden (Feuerwehreinsatz, Schadenersatz für den Landwirt etc.) zur Folge haben.

Auf keinen Fall Brandbeschleuniger nutzen

Für Schäden, die man schuldhaft einem Dritten zufügt, steht in der Regel die Privathaftpflicht ein. Wer also Brandbeschleuniger verwendet und dabei jemanden verletzt, muss natürlich für diesen Schaden geradestehen. Doch nicht nur das: Auch andere Anwesende, die den Einsatz von Brandbeschleunigern nicht verhindern, dem Grillmeister also nicht Einhalt gebieten, sobald dieser die Spiritusflasche zückt, haften bei einem Unfall. Es reicht nicht, auf die Gefahr hinzuweisen.Wer dabei ist, ist mit verantwortlich.

Haftung trotz Versicherung?

Laut Urteil eines Oberlandesgerichts muss man selbst aktiv einschreiten, um eine Gefahr abzuwenden. Tut man nichts, können alle Beteiligten haftbar gemacht werden. Kann jedoch keinem der Beteiligten ein Verschulden an einem Personen- oder Sachschaden nachgewiesen werden, zahlt die Haftpflicht nicht.

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