Wir sind Teil der Helvetia Baloise Gruppe.

Wir sind Teil der Helvetia Baloise Gruppe.

Mich interessieren
?
Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf Zum Kontaktformular
  • Black Friday: So erkennen Sie Fake-Shops und Online-Betrug

    22.11.2022 | Ursula Czerny | iStock
    Black Friday, Cyber Monday und die vorweihnachtliche Shoppingzeit locken mit attraktiven Angeboten. Doch zwischen echten Schnäppchen verstecken sich auch betrügerische Online-Shops, gefälschte Werbung und Phishing-Nachrichten. Wie groß das Risiko tatsächlich ist, zeigen aktuelle Zahlen aus Österreich. Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt es sich sicherer online einkaufen.
Black Friday: So erkennen Sie Fake-Shops und Online-Betrug

Black Friday: So erkennen Sie Fake-Shops und Online-Betrug

22.11.2022 | Ursula Czerny | iStock
Black Friday: So erkennen Sie Fake-Shops und Online-Betrug
Black Friday, Cyber Monday und die vorweihnachtliche Shoppingzeit locken mit attraktiven Angeboten. Doch zwischen echten Schnäppchen verstecken sich auch betrügerische Online-Shops, gefälschte Werbung und Phishing-Nachrichten. Wie groß das Risiko tatsächlich ist, zeigen aktuelle Zahlen aus Österreich. Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt es sich sicherer online einkaufen.
Mehr zur Helvetia Cyber-Versicherung
Helvetia Blog

Black Friday: Wenn das Schnäppchen zur Kostenfalle wird

Ein neues Smartphone zum halben Preis, Markenschuhe mit 70 Prozent Rabatt oder ein besonders günstiges Weihnachtsgeschenk: Rund um den Black Friday überbieten sich Online-Shops mit Sonderangeboten. Doch nicht jedes vermeintliche Schnäppchen ist tatsächlich eines.

Laut einer repräsentativen Studie des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens aus dem Jahr 2025 ist bereits jede vierte befragte Person rund um Shopping-Aktionstage mit betrügerischen Angeboten in Kontakt gekommen.

Auch die Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen, dass Internetbetrug ein relevantes Problem bleibt. Im Jahr 2025 wurden in Österreich 31.001 Fälle von Internetbetrug angezeigt. Zwar entspricht das einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, dennoch bleibt das Risiko hoch. Besonders tückisch: Betrügerische Online-Shops sind mittlerweile oft kaum noch von seriösen Anbietern zu unterscheiden.

Fake-Shops erkennen: Diese Warnsignale sollten Sie kennen

Professionelle Produktbilder, attraktive Rabatte und ein überzeugender Internetauftritt reichen längst nicht mehr aus, um die Seriosität eines Online-Shops zu beurteilen. Auf folgende Warnsignale lohnt es sich besonders zu achten:

Vorsicht vor Phishing und gefälschten Paketnachrichten

Nicht nur Fake-Shops können zum Problem werden. Rund um die vorweihnachtliche Einkaufszeit sind auch gefälschte Nachrichten besonders relevant.

Eine SMS meldet beispielsweise, dass ein Paket nicht zugestellt werden konnte. Für die erneute Lieferung müsse lediglich ein kleiner Betrag bezahlt werden. Der enthaltene Link führt jedoch auf eine betrügerische Website, die Zahlungsdaten abfragt.

Auch vermeintliche Rabattaktionen bekannter Marken können über gefälschte E-Mails, Social-Media-Anzeigen oder Messenger-Nachrichten verbreitet werden.

Besonders wichtig: Selbst wenn eine Nachricht oder Website täuschend echt aussieht, bedeutet das nicht, dass sie tatsächlich vom angegebenen Unternehmen stammt. Mithilfe künstlicher Intelligenz lassen sich mittlerweile auch überzeugende Texte und Bilder für Betrugsversuche erstellen.

Tipp: Bei unerwarteten Nachrichten keine Links anklicken, sondern die Website des jeweiligen Unternehmens selbst aufrufen oder die offizielle App verwenden. 

Sieben Tipps für sicheres Online-Shopping

Wer rund um Black Friday und Cyber Monday auf Schnäppchenjagd geht, kann mit wenigen Maßnahmen das Betrugsrisiko reduzieren.

  1. Preise vergleichen: Unrealistisch günstige Angebote kritisch hinterfragen.
  2. Online-Shops überprüfen: Impressum, Kontaktdaten und unabhängige Bewertungen kontrollieren.
  3. Sichere Zahlungsmethoden wählen: Bei unbekannten Shops möglichst auf reine Vorkasse verzichten.
  4. Links kritisch prüfen: Angebote nach Möglichkeit direkt über die bekannte Website des Händlers aufrufen.
  5. Auf Gütezeichen achten: Seriöse Gütezeichen überprüfen, statt sich allein auf ein eingeblendetes Logo zu verlassen.
  6. Konten absichern: Unterschiedliche, starke Passwörter verwenden und nach Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
  7. Geräte aktuell halten: Regelmäßige Updates helfen, bekannte Sicherheitslücken zu schließen.

Ein zusätzlicher Sicherheitscheck ist über die österreichische Plattform Watchlist Internet möglich. Dort finden sich aktuelle Warnungen vor betrügerischen Online-Shops und anderen Internetfallen.

Auf einen Fake-Shop hereingefallen: Was tun?

Trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass eine Bestellung bei einem betrügerischen Anbieter landet. Dann ist rasches Handeln wichtig.

Zahlung überprüfen:
Wurde mit Kreditkarte oder einem Zahlungsdienstleister bezahlt, sollte umgehend Kontakt mit dem jeweiligen Anbieter aufgenommen werden. Unter Umständen ist eine Rückbuchung oder ein Käuferschutzverfahren möglich.

Bank kontaktieren:
Wurden Bank- oder Kartendaten bekannt gegeben, sollte das betroffene Finanzinstitut unverzüglich informiert werden. Gegebenenfalls müssen Zahlungsmittel gesperrt werden.

Passwörter ändern:
Wenn Zugangsdaten eingegeben wurden, sollten diese sofort geändert werden – insbesondere dann, wenn dasselbe Passwort auch für andere Konten verwendet wird.

Beweise sichern:
Bestellbestätigungen, Zahlungsbelege, Nachrichten und Screenshots können bei der weiteren Klärung helfen.

Anzeige erstatten:
Bei Verdacht auf Betrug kann bei der Polizei Anzeige erstattet werden. Verdächtige Online-Shops können außerdem der Watchlist Internet gemeldet werden.

Auch beim Online-Shopping gilt: Vorsorge ist besser als Nachsicht

Black Friday und Cyber Monday bieten viele Möglichkeiten, beim Einkauf zu sparen. Entscheidend ist jedoch, echte Angebote von betrügerischen Versprechen zu unterscheiden.

Wer Preise vergleicht, unbekannte Shops überprüft und mit persönlichen Daten sorgfältig umgeht, reduziert das Risiko erheblich.

Zusätzliche Unterstützung bei bestimmten Cyberrisiken kann eine entsprechende Versicherung bieten.

Rechtliche Probleme beim Online-Shopping? Gut, wenn Sie rechtlich abgesichert sind.

Die bestellte Ware wird nicht geliefert, der Händler verweigert die Rückerstattung oder es kommt zu einem Streit über einen Online-Kauf? In solchen Fällen kann eine Rechtsschutzversicherung wertvolle Unterstützung bieten. Die Helvetia Rechtsschutzversicherung hilft bei versicherten rechtlichen Auseinandersetzungen und übernimmt je nach vereinbartem Versicherungsschutz unter anderem Anwalts- und Gerichtskosten.

Praktisch für Helvetia Kundinnen und Kunden: Mit der neuen Online-Partneranwaltssuche finden Sie schnell und einfach passende Anwältinnen und Anwälte in Ihrer Nähe oder nach Fachgebiet.

Cyberkriminalität: Gut zu wissen, wo es Hilfe gibt

Ob Phishing, Identitätsdiebstahl oder der Missbrauch von Zahlungsdaten: Cyberkriminalität kann auch Privatpersonen treffen.

Die Helvetia Card Home Cyber ergänzt die Haushaltsversicherung um ausgewählte Leistungen rund um digitale Risiken. Dazu zählen unter anderem Beratung bei Cyberkriminalität, eine 24-Stunden-Hotline sowie Kauf- und Kontoschutz im vereinbarten Umfang.

Cyber­versicherung. Rasche Hilfe bei Cyberkriminalität.

Wir beraten Sie in Schadenfällen im Zusammenhang mit der Benutzung des Internets wie zB. Befall von Viren, Cyber-Erpressung, unerlaubte Veröffentlichung von Fotos, unberechtigte Abmahnung bei "free"-Downloads, Identitäts-Diebstahl, E-Mail-Betrug uvm.

Weitere spannende Themen

Newsletter
Sie möchten keine Tipps, Reportagen oder Gewinnspiele mehr verpassen? Dann registrieren Sie sich für den Helvetia Newsletter!