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Chamäleontischer Farbenzauber im Helvetia Art Foyer

Das Helvetia Art Foyer zeigt bis zum 19. November 2020 mit «Chameleon» eine Auswahl grossformatiger Gemälde und kleinerer Papierarbeiten des Künstlers Giacomo Santiago Rogado. Der Titel der Ausstellung ist ideal auf die ausgestellten Werke zugeschnitten. Mindestens genauso gut passt er aber auch zum Schweizer Künstler selbst, seinen Techniken, Vorstellungen und Idealen.

16. September 2020, Text: Mirjam Arnold, Foto: Viktor Kolibàl, Video: Helvetia

Chameleon – Giacomo Santiago Rogado

Dass die aktuelle Ausstellung im Helvetia Art Foyer den Namen «Chameleon» trägt, ist keinesfalls weit hergeholt, auch wenn das Tier selbst auf keinem der Bilder direkt abgebildet ist. Chamäleons, die zu den ältesten Reptilien auf der Erde zählen, faszinieren den Schweizer Künstler Giacomo Santiago Rogado: Bekannt für ihre Tarnkünste und ihr Sichtfeld von 360 Grad, erleben sie die Welt in einem Umfang, den wir uns nur schwer vorstellen können. «Chamäleons [...] liegen mir und meiner Arbeit mit ihren Eigenschaften irgendwie sehr nahe», meint Giacomo Santiago Rogado. Farbenspiele, malerische Effekte und optische Illusionen sind genau im Sinn des in Luzern geborenen Künstlers.

Farbenkünstler

Chamäleons sind Farbenkünstler, doch Giacomo Santiago Rogado hat sich diesen Titel mindestens genauso verdient. Farbenspiele sind sehr präsent in seinen Gemälden, beispielsweise in «Intuition 12» (2014), «Spirit 2» (2015) oder auch «Formación» (2019).  Eine Lieblingsfarbe hat der Gewinner des Swiss Art Awards nicht. «Farben sind wie Gefühle, sie kommen und gehen und können unkontrollierbar und überraschend sein – wie beim Chamäleon. Ich liebe alle Farben und könnte mich niemals für eine entscheiden.» Der Künstler experimentiert gerne und geniesst die unendlichen Möglichkeiten und neuen Kombinationsformen, die sich währenddessen ergeben.

Ideen entstehen während dem Kreieren

Der Künstler versucht sich gerne an neuen Techniken. Alle Werke, die aktuell im Helvetia Art Foyer ausgestellt sind, sind mittels Mischtechnik entstanden. Ausprobieren ist ein fester Bestandteil seines Arbeitsprozesses. Neue Ideen kommen Giacomo Santiago Rogado während dem Arbeiten: beim Verwenden von Farben und dem Spielen mit unterschiedlichen Techniken. Frühere Arbeiten des in Berlin lebenden Schweizers sind geprägt von geometrischer Ordnung. Von dieser begann er sich während seiner Entwicklung zu lösen, die Farben flossen freier und unkontrollierter. Dennoch versuchen sich die unterschiedlichen Techniken in seinen Werken gegenseitig stets das Gleichgewicht zu halten.

Werke im Dialog

Das Helvetia Art Foyer ist als Ausstellungsraum anspruchsvoll, es gibt viele Ecken und Fenster, Durchgänge, Säulen und schräg stehende Wände. «Für mich lag jedoch genau darin die Herausforderung. Ich wollte mit wenigen, präzise ausgewählten Arbeiten eine Ruhe in den Raum bringen und einen konzentrierten Blick auf die Malerei ermöglichen. Mit der Auswahl von vier grossformatigen Arbeiten entsteht ein Dialog untereinander, und es eröffnet sich ein neuer Raum zwischen ihnen. Die Reihe von Papierarbeiten hingegen erzeugt durch das kleine Format und den Studiencharakter einen vielleicht intimeren Zugang», erklärt Giacomo Santiago Rogado den Aufbau der Ausstellung.

Impressionen aus der Ausstellung «Chameleon»
Impressionen aus der Ausstellung «Chameleon»

«Chameleon»

Weitere Informationen zur Ausstellung «Chameleon» und den Werken sowie ein Interview mit dem Künstler finden Sie hier.

Eckdaten der Ausstellung «Chameleon»

20. August bis 19. November 2020
Jeden Donnerstag, 16 bis 20 Uhr

Zusätzliche Öffnungszeiten

Kunsttage Basel: Do 17. & Fr 18. September 2020, 10 bis 18 Uhr
Kunst und Meditation mit Amanda Haas: Fr 18. September 2020, 11 bis 12 Uhr
Künstlergespräch mit Giacomo Santiago Rogado: Fr 18. September 2020, 12:00 bis 12:30 Uhr

Helvetia Art Foyer, Steinengraben 25, 4051 Basel
Eintritt kostenlos

Engagement für die Kunst

Das Helvetia Art Foyer ist Teil des Kunstengagements von Helvetia. Kunstwerke aus der eigenen Sammlung werden in monografischen, dialogischen und thematischen Ausstellungen einem breiten Publikum präsentiert. Die Kunstsammlung der international tätigen Versicherungsgruppe zählt mit etwa 1'800 Werken von rund 400 Künstlerinnen und Künstlern zu den bedeutendsten im Bereich zeitgenössischer Schweizer Kunst. Zudem erhalten Kunstschaffende die Möglichkeit, ihre Werke einem breiten Publikum im Art Foyer zu präsentieren. Pro Jahr finden drei bis vier Ausstellungen statt. Helvetia, die auch Kunst versichert, pflegt ein breites Engagement für die Kunst. Dazu zählen auch der Helvetia Kunstpreis, mit dem junge Künstler beim Start ins Berufsleben unterstützt werden, sowie Digitalisierungsprojekte mit ausgewählten Schweizer Museen.

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