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Konzern und Innovation
Engagement

mitipi – vom internen Projekt zum erfolgreichen Start-up

mitipi ist auf Erfolgskurs: Das Start-up gewann unter anderem den «Efma – Accenture Innovation in Insurance Award». Ausserdem vertreiben die Partner Digitec, Brack, Interdiscount und Microspot das Produkt von mitipi namens Kevin. Das Besondere: Das Start-up stammt aus dem Helvetia-eigenen Incubator. Wir haben Julian gefragt, wie der Weg von der Idee bis zum Start-up ablief und wie Helvetia ihn währenddessen unterstützt hat.

24. Oktober 2018, Autor: Mirjam Arnold, Bild: Helvetia

mitipi entstand im Helvetia-eigenen Incubation-Programm. CEO Julian Stylianou sollte sich damals mit dem Thema Heimsicherheit auseinandersetzen und dank der Digitalisierung ein neues Geschäftsmodell entwickeln. Ziel war es nicht, eine eigene Firma – ein Start-up – zu gründen, sondern eine Idee auszuarbeiten, die Erfolg verspricht und die man rein theoretisch umsetzen könnte.

Neuer Mitbewohner Kevin

Heute sieht die Realität ganz anders aus: mitipi ist als eigenständige Firma Anfang 2018 ausgegründet worden. Ihr Produkt, Kevin, befindet sich mitten im Industrialisierungsprozess. Es stehen nur noch kleinere Anpassungen und Nachjustierungen an, bevor die Produktion gegen Ende Jahr gestartet wird. Dann ist Kevin bereit und kann bei Ihnen einziehen. Der virtuelle Mitbewohner, der seinen Namen dem Film «Kevin – Allein zu Haus» verdankt, soll Einbrecher abschrecken. Durch das Zusammenspiel von Licht- und Soundeffekten wird auch bei Abwesenheit der Eindruck vermittelt, dass jemand zu Hause ist. Das Besondere: Kevin kann mit einer App gesteuert werden und ganz verschiedene Profile einnehmen: von der Studenten-WG bis zum Familientrubel.

Erfolgreiche Pitches für die Unterstützung von Helvetia

Helvetia hat mit der Kickbox einen erfolgreichen Weg gefunden, Geschäftsideen von Mitarbeitenden voranzutreiben und zu unterstützen. «Man spürt, dass die Geschäftsleitung von Helvetia das Innovationsprogramm unterstützt. Ansonsten wären solche Ideen nicht umsetzbar», so Julian. «Es ist nicht selbstverständlich, dass man die Freiheit und Mittel erhält, einfach mal zu machen. Es war für alle Beteiligten ein Experiment.»

Pitche jetzt deine eigene Idee unter www.helvetia-pitchbooth.com.

Mit dem richtigen Team auf Achterbahnfahrt 

Wie seid ihr auf die Idee hinter Kevin gekommen?

«Von der Ausarbeitung verschiedener Ideen, über die Fokussierung bis hin zur Konkretisierung war es ein langer Weg. Durch Befragungen wurde uns klar, dass im Bereich Heimsicherheit das Thema Einbruch die Menschen am stärksten beschäftigt. Wir konnten Gespräche mit Einbruchsopfern, Präventionsstellen, der Polizei, einer Psychologin und sogar einem Einbrecher führen. So erkannten wir das zentrale Problem bei Einbrüchen: die psychologischen Folgen der Opfer und das damit verbundene ungute Gefühl zu Hause. Um das Gefühl von einem sicheren Zuhause nicht zu gefährden, muss der Einbruch verhindert werden. Kevin ist somit die konsequente Weiterentwicklung einer Reihe verschiedener Simulationen (wie z.B. Zeitschaltuhren), mit denen man versucht Anwesenheit vorzutäuschen.»

Wenn du auf den bisherigen Werdegang von mitipi zurückblickst, worauf bist du da am meisten stolz?

«Am glücklichsten macht mich das Team. Wir haben gemeinsam die verschiedensten Ups und Downs gemeistert; es ist wie Achterbahnfahren. Eine Idee ist wertlos ohne deren Umsetzung. Dafür braucht es gute Leute an Board. Das ist der wichtigste Faktor. Wir wissen einander zu schätzen und jeder kämpft für jeden. Nur gemeinsam kann man zum Erfolg kommen.»

Dein Tipp für Jungunternehmer: 

«Der Weg ist das Ziel. Man stellt sich einen Plan vor, aber der ändert sich dauernd auf dem Weg. Es geht darum, sich anpassen zu können. Man muss aber darauf achten das Ziel im Blickfeld zu halten. Am besten nimmt man Schritt für Schritt. Eine Prise Naivität schadet auch nicht, sonst würde man gewisse Themen gar nicht erst angehen.»

Die wichtigsten Milestones von mitipi

  • Ende Sommer 2016: Annahme des ersten Konzepts, Budget für ersten Prototypen
  • Frühling 2017: Julian überzeugte die Geschäftsleitung weiter zu investieren
  • Gründer-Team: Laura Schilliger, Jakob Cevc, Khanh Nguyen und Julian Stylianou
  • IFA Berlin 2017: Konzept um Kevin zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert
  • CES Las Vegas: Erster funktionaler Prototyp vorgestellt
  • Januar 2018: Firma wird in eigene AG ausgegründet
  • Februar 2018: Erfolgreiche Kickstarterkampagne
  • Kevin kann auf Microspot, Interdiscount, Digitec, Brack oder bei mitipi vorbestellt werden
  • Für 2019 ist die Marktlancierung geplant
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