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Das erlebt Schadenexperte Schleiss in seinem Job

Helvetia Schadenexperte Rolf Schleiss aus Ueken AG besichtigt jedes Jahr bis zu 1700 beschädigte Fahrzeuge in der ganzen Schweiz. Seinen wachsamen Augen entgeht kein Betrugsversuch. Er weiss, wann es ein von der Autoversicherung gedeckter Schaden ist und wann etwa Autofahrer mit Eiswürfeln einen Hagelschaden imitieren möchten.

21. Dezember 2016, Text: Isabella Awad, Foto: Michael Sieber

Helvetia Schadenexperte Rolf Schleiss hat schon einige solche Unfallautos gesehen. Diese nimmt er dann genauer unter die Lupe.
Helvetia Schadenexperte Rolf Schleiss mag seinen Job. «Was man hingegen nicht so leicht wegsteckt, sind Unfälle, die Tote fordern.»

«Mein Job dreht sich um alle möglichen Schaden an Fahrzeugen: an Autos, Motorrädern, Velos, Lastwagen, zwischendurch auch mal an Trams. Ich schätze auch Wohnwagen ein und bestimme den Wert von Oldtimern für eine Autoversicherung. Ich bin jeden Tag rund 100 Kilometer in der ganzen Schweiz unterwegs und erstelle zirka sechs Expertisen zu Schäden, die über eine Versicherung angemeldet werden. Das ergibt rund 1000 Expertisen pro Jahr. Dafür besichtige ich bis zu 1700 Schadenfälle», sagt unser Schadenexperte Rolf Schleiss.

Nicht alle Schäden werden von der Versicherung bezahlt

«Aufwendig wird es, wenn ich einen Schadenfall ablehnen muss, beziehungsweise dem Kunden erklären muss, dass der Schaden nicht von der Versicherung gedeckt wird. Das mache ich meist telefonisch. Ich konfrontiere den Kunden gleich mit den Fakten, zum Beispiel ‹der Schaden an Ihrem Auto kommt nicht vom Parkieren›, und ergänze dann mit sachlichen Argumenten, die ich beim Inspizieren des Schadens herausgefunden habe. Das gibt nicht selten Diskussionen. Die 17 Jahre als Fahrzeug-Experte lehrten mich, nicht alle Diskussionen rund um Schaden persönlich zu nehmen. Was man hingegen nicht so leicht wegsteckt, ist etwa ein Unfall, der Tote fordert. Wenn ich ein Auto von einem Unfall inspiziere, stimmt mich das nachdenklich.»

Kreativer «Hagelschaden»

«Jedoch wird es in meinem Job in der Welt der Versicherungen und Schaden manchmal auch lustig. Schmunzeln muss ich oft bei Beschreibungen von Schaden. Wenn der Kunde notiert, dass er aus dem Auto ausgestiegen sei und kurz danach sein Auto nicht mehr gefunden habe, weil es davongerollt ist. Oder wenn jemand Eiswürfel vom Balkon aufs Autodach fallen lässt und einen Hagelschaden, der von der Autoversicherung gedeckt wird, anmeldet. Das wurde uns tatsächlich so als Schaden gemeldet. Doch der Plan, so Geld von der Autoversicherung zu kassieren, ging nicht auf, da ein Nachbar die Szene beobachtete. Mir werden wohl alle Schaden-Inspektoren beipflichten, wenn ich sage: Es gibt in unserem Job in der Welt der Schaden und Versicherungen nichts, was es nicht gibt.»

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