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zur Frage des Tages

Helvetia Kunstpreis

Mit dem Kunstpreis fördert Helvetia künstlerische Nachwuchstalente. Jährlich wird ein Absolvent einer Schweizer Kunsthochschule mit diesem begehrten Preis ausgezeichnet.

Der Helvetia Kunstpreis

Der 2004 lancierte Förderpreis versteht sich als Starthilfe für Diplomandinnen und Diplomanden der Schweizer Fachhochschulen im Bereich «Bildende Kunst und Medienkunst» und unterstreicht das langjährige Engagement des Unternehmens für das Schweizer Kunstschaffen. Es werden gezielt Künstlerinnen und Künstler gefördert, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Während der Fokus bei der eigenen Sammlung von Schweizer Gegenwartskunst, die als eine der bedeutendsten ihrer Art gilt, hauptsächlich auf Malerei, Zeichnung und Fotografie ausgerichtet ist, wird der Förderpreis für junge Kunst bewusst offener gehalten. Damit sollen ausdrücklich auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration Resonanz finden. Mit dem Kunstpreis verbunden sind ein Preisgeld von CHF 15'000 und eine Ausstellung an der internationalen Kunstmesse LISTE, Art Fair Basel.


Der Gewinner 2019

Kaspar Ludwig: Helvetia Kunstpreisträger 2019

Der Helvetia Kunstpreis 2019 geht an Kaspar Ludwig (*1989). Der Preisträger hat den Master-Studiengang an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Basel absolviert. Kaspar Ludwig bewegt sich in seinem künstlerischen Schaffen in unterschiedlichen Bereichen. In seiner prämierten Arbeit "Why should I buy pillows when All I want us sleep" präsentiert er als Boden- und Soundinstallation mehrere aus Metallblechen zusammengesetzte Kissenskulpturen, die mit Druckluft aufgeblasen wurden. Die gleichen Bleche werden in den Carrara-Steinbrüchen verwendet. Dort werden sie in Steinspalten gesteckt, mit Wasser gefüllt, um mit Hilfe des starken Drucks Teile des Marmors abzuspalten. Den Skulpturen wohnt eine Ambivalenz inne, einerseits steht das Kissen für Ruhe, Weichheit und Komfort, andererseits bergen die Kissen in ihrem Entstehungsprozess das Potenzial zu explodieren. Indem die an den Kissen angebrachten Tonabnehmer die Umgebungsgeräusche aufnehmen und diese über ein Soundsystem verstärkt werden, machen die Skulpturen auch latente Energien erfahrbar. Kaspar Ludwig überzeugte die Jury mit der präzisen Setzung im Raum und der Verbindung von Alltag und Poesie. Durch konzise Eingriffe oder leichte Verschiebungen lässt er gefundene, alltägliche Gegenstände neuartig und unbekannt erscheinen. Im Nachspüren ihrer Herkunft und ihrer künstlerischen Verwendung wird sein stetes Interesse an kulturgeschichtlichen Phänomenen deutlich. Die Arbeit von Kaspar Ludwig ist vielversprechend. Der Kunstpreis soll einen substanziellen Beitrag zur Förderung seiner künstlerischen Entwicklung leisten.

Die Jury 2019

Die diesjährige Jury des Helvetia Kunstpreises besteht aus Ines Goldbach (Direktorin Kunsthaus Baselland) Olivier Kaeser (Freischaffender Kurator), Joanna Kamm (Direktorin LISTE-Art Fair Basel), Andreas Karcher (Leiter Fachstelle Kunst Helvetia), Nathalie Loch (Kuratorin Helvetia Kunstsammlung) und Karine Tissot (Direktorin Centre d'art contemporain Yverdon-les-Bains).

Kunstpreis – Medienmitteilung

Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger

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