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Der wegfallende Eigenmietwert hinterlässt Spuren

Der Eigenmietwert ist schon bald Geschichte. Sein Abschied löst zwar (noch) nicht den erwarteten Renovationsboom aus, beschert den Handwerkern aber durchaus ein paar zusätzliche Aufträge. Und auch die Hypothekargeber könnten den Eigenmietwert in Form von höheren Amortisationen zu spüren bekommen. Allerdings sind die Absichten für Rückzahlungen geringer als vor der Abstimmung.

Investitionspläne steigen leicht an – ein Boom ist (noch) nicht in Sicht 

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«Der Renovationsboom aufgrund der bevorstehenden Abschaffung des Eigenmietwerts scheint auszubleiben. Die Investitionspläne sind zwar leicht über Vorjahr, aber nicht über den Absichten vergangener Jahre.»
Lukas Vogt, CEO von MoneyPark.

Nasszellen lösen den Garten an der Spitze ab 

Stromspeicher für zu Hause werden vermehrt geplant

Mit 31% hat letztes Jahr ein Drittel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer in den Garten/Aussenbereich investiert. Nun plant dies nur noch jede fünfte befragte Person zu tun (20%), während jede vierte (25%) die Nasszellen sanieren möchte. Damit dürften Sanitärfirmen vor der Abschaffung des Eigenmietwerts volle Auftragsbücher erhalten. Gewinner sind auch Küchenbauer (20%) und Heizungs-, Lüftungs- und Klima-Spezialistinnen (18%), welche aufgrund der Investitionsabsichten vermehrt gefragt sein dürften. Einen erneuten Sprung in der Skala der beliebtesten Investitionen macht auch der Batteriespeicher. 15% der Befragten wollen sich einen anschaffen. Letztes Jahr waren es noch 9% und damit macht der Stromspeicher vier Plätze gut. Auch Anbieter von Solaranlagen können mit vielen Aufträgen rechnen. So gaben letztes Jahr fast gleich viele Befragte an, eine Solaranlage installieren zu wollen, effektiv waren es dann sogar 21%, die letztes Jahr eine Solaranlage realisiert haben.

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Auch für ungeplanten Unterhalt ist Geld vorhanden 

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Amortisationsabsichten geringer als erwartet, aber immer noch substanziell 

Beträchtliche Konsequenzen für den Hypothekarmarkt, weniger für den Gebäudezustand

Zwar sind die befragten Hypothekarnehmerinnen und -nehmer doch nicht ganz so «rückzahlungswillig» wie noch vor der Abstimmung angegeben, aber immer noch jede vierte Person plant ihre Hypothek zu reduzieren oder komplett zurückzuzahlen. Setzen sie ihre Absichten in die Tat um, hätte dies schon beträchtliche Konsequenzen für den Hypothekarmarkt. Das jährliche Wachstum von rund 3% würde durch die Rückzahlungen zumindest teilweise kompensiert und damit der Hypothekarmarkt deutlich langsamer wachsen. Je nachdem aus welchen Quellen die Hypothekarnehmer ihre Hypotheken zurückzahlen, könnte dies auch auf die Kreditvergabe der Hypothekargeber einen weiterführenden Einfluss haben. Wenn die Rückzahlungen aus liquiden Mitteln erfolgen, «verlieren» die Banken genau jene Einlagen, welche sie zur Refinanzierung ihrer Hypotheken verwenden. Die Befürchtung, wonach aufgrund der wegfallenden Unterhaltsabzüge mittel- und langfristig weniger Unterhaltsarbeiten und energetische Sanierungen an den Immobilien vorgenommen würden, dürfte sich zerstreuen. Ebenso der erwartete Renovationsboom, der zwar bis zur Abschaffung im Jahr 2029 noch Zeit hätte, aber für den bislang wenig Anzeichen vorhanden sind.  

Gut zu wissen

Nicht nur die Abschaffung des Eigenmietwerts, auch der Volksentscheid vom 8. März 2026 über die Einführung der Individualbesteuerung hat Einfluss auf die Steuerrechnung von Eigenheimbesitzenden. Je nach Besitzverhältnis kann sie bei verheirateten Paaren zu höheren oder tieferen Steuern führen. 

Zum Ratgeber

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«Je gleichmässiger Einkommen und Vermögen auf die beiden Ehepartner verteilt sind, desto positiver sind die Auswirkungen auf die Steuerlast, während eine starke Ungleichverteilung zu höheren Steuern führen kann.»
Dusan Dusanovic, Leiter Kompetenzzentrum Vorsorge, Vermögen und Eigenheim