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Helvetia lanciert neuartige Kaskovariante zwischen Voll- und Teilkasko

Die neue Totalschadenkasko von Helvetia deckt alle Leistungen der Teilkasko und zusätzlich den Totalschaden nach einer selbstverschuldeten Kollision – zu einer deutlich tieferen Prämie als die Vollkasko. Eine erste Auswertung des erstmals in der Schweiz angebotenen Produkts zeigt: Besonders gefragt ist die Versicherung bei Halterinnen und Haltern von rund zehn Jahre alten Fahrzeugen.
27.08.2026 | Medienmitteilung Markt Schweiz
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Rund neun von zehn Abschlüssen der neuen Totalschadenkasko von Helvetia entfallen auf Privatpersonen. Die versicherten Fahrzeuge sind im Median rund zehn Jahre alt und hatten als neues Fahrzeug einen Katalogpreis von rund 44 000 Franken. Vier von fünf Policen wurden für Personenwagen abgeschlossen, gefolgt von Motorrädern. Die Analyse der ersten Verkaufszahlen unterstreicht: Vor allem Besitzerinnen und Besitzer älterer Occasionen suchen in Anbetracht der steigenden Kosten nach einer optimalen Alternative zwischen Teil- und Vollkasko.
 
«Als einzige Versicherung der Schweiz bieten wir diese Lösung an. Wir haben das Produkt zuerst bewusst ohne aktive Bewerbung eingeführt, um die Nachfrage zu testen. Dass die Totalschadenkasko trotzdem so rasch Anklang findet, zeigt, dass viele Kundinnen und Kunden auf eine Lösung gewartet haben, die den wichtigsten Schutz im Fall eines Totalschadens bietet, ohne die Prämie einer Vollkasko bezahlen zu müssen», sagt Chrys Fischbacher, Leiter Produktmanagement Motorfahrzeugversicherungen bei Helvetia.
 
Deutlich günstiger als Vollkasko
Wie hoch die Ersparnis ausfällt, hängt von Fahrzeug und Profil ab. Prämienberechnungen für fünf typische Mittelklassewagen im Alter zwischen fünf und neun Jahren zeigen: Im Durchschnitt ist die Prämie der Totalschadenkasko rund ein Drittel (33%) günstiger als jene der Vollkasko. Je nach Fahrzeug und Profil entspricht das einer Ersparnis von hundert bis mehreren hundert Franken pro Jahr. Der entscheidende Schutz im Totalschadenfall bleibt trotz Ersparnis erhalten.
 
Ein Mittelweg zwischen Voll- und Teilkasko
Die Totalschadenkasko schliesst damit eine Lücke zwischen Teil- und Vollkasko. Sie umfasst alle Leistungen der Teilkasko, etwa bei Hagel, Diebstahl, Glasbruch oder Marderbiss, und deckt zusätzlich den Totalschaden nach einer selbstverschuldeten Kollision. Kleinere Kollisionsschäden sind hingegen nicht gedeckt.
 
Damit richtet sich das Modell an Halterinnen und Halter älterer Fahrzeuge, für die eine Vollkasko aufgrund des gesunkenen Fahrzeugwerts nicht mehr im gleichen Mass attraktiv ist, die aber weiterhin gegen den finanziell gravierendsten Schadenfall abgesichert sein möchten. Wer von der Vollkasko direkt auf eine reine Teilkasko wechselt, verzichtet vollständig auf den Schutz bei selbstverschuldeten Kollisionen – auch im Totalschadenfall.
 
Nach Einschätzung von Helvetia eignet sich die Vollkasko vor allem für neue und wertvolle Fahrzeuge. Mit zunehmendem Alter und sinkendem Zeitwert des Fahrzeugs prüfen viele Halterinnen und Halter günstigere Alternativen. Die Totalschadenkasko setzt genau in dieser Lebensphase des Fahrzeugs an und bietet damit eine sinnvolle Ergänzung der bisherigen Kaskodeckungen.
 
 
 
Hinweise zur Datenanalyse und zum Produkt
Die Angaben beruhen auf der Auswertung der Totalschadenkasko-Abschlüsse zwischen dem 23. März und dem 31. Juli 2026. Fahrzeugwerte beziehen sich auf den Katalog-Neuwert inklusive Zubehör, nicht auf den aktuellen Zeitwert. Aufgrund der noch jungen Datenbasis sind feingliedrige Auswertungen statistisch nur begrenzt belastbar.
Die Totalschadenkasko ist für Fahrzeuge ab dem vierten Betriebsjahr und derzeit über die persönliche Beratung bei Helvetia abschliessbar. Ab dem 19. September 2026 ist das Produkt zusätzlich online auf www.helvetia.ch erhältlich.

Kontaktinformationen
Medien

Corporate Communications
Telefon: +41 58 280 50 33
media.relations@helvetia-baloise.com