Besonders auf Auslandsreisen und beim Onlineshopping ist die Kreditkarte ein beliebtes und sicheres Zahlungsmittel. Aber auch im Alltag hat sie im Vergleich zur Debitkarte einige Vorteile. Doch wie funktioniert eine Kreditkarte eigentlich und welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Kreditkartenarten?
Eine Kreditkarte ist eine Karte, mit der Sie bargeldlos Zahlungen vornehmen sowie im Notfall am Bancomat Bargeld abheben können. Sie können sie zum sicheren Bezahlen vor Ort im Geschäft nutzen, aber auch beim Onlineshopping.
Herausgeber von Kreditkarten sind in der Regel Banken, wobei die Karten häufig an das Zahlungssystem eines der grossen Kreditkartenanbieter wie Visa, Mastercard oder American Express angeschlossen sind. So können Sie zum Beispiel bei Helvetia Kreditkarten von Visa oder Mastercard vom Anbieter Cornèrcard beantragen.
Oft sind in Bankpaketen bereits Kreditkarten enthalten: Wenn Sie bei Helvetia etwa ein Privatkonto eröffnen und eines der Bankpakete YOUniverse oder EasyPlus wählen, verfügen Sie über kostenlose Kreditkarten. Bestellen Sie bei einer Bank eine Kreditkarte extra, müssen Sie unter anderem die Kosten für die Jahresgebühren zusätzlich zahlen.
Aber was sind die Unterschiede zwischen Kredit- und Debitkarten? Tatsächlich haben Kreditkarten einige Vorteile gegenüber Debitkarten:
Viele Menschen zahlen heute mit Kreditkarte – aber wie funktioniert das eigentlich genau?
Bei Kreditkarten setzt die Kartenherausgeberin oder die herausgebende Bank einen monatlichen Verfügungsrahmen fest, also die Höhe des Kreditlimits. Der am Ende eines Monats fällige Gesamtbetrag, also die Summe aller Kreditkartenzahlungen, die Sie getätigt haben, wird dann gesammelt von Ihrem Konto eingezogen. Bei anderen Kartentypen wird das Geld nach jeder Zahlung direkt vom Konto (bei einer Debitkarte) oder einem vorab auf die Karte geladenen Guthaben (bei einer Prepaid-Karte) abgebucht. Genaueres über die verschiedenen Arten von Kreditkarten erfahren Sie weiter unten.
Grundsätzlich funktioniert das Zahlen mit einer Kreditkarte aber ähnlich wie bei einer Debitkarte: Vor Ort stecken Sie Ihre Karte ins Lesegerät oder legen sie auf. Kleinere Beträge können Sie häufig ohne PIN-Eingabe bezahlen, bei grösseren Beträgen erfolgt zur Sicherheit eine PIN-Abfrage. Ausserdem können Sie Ihre Kreditkarte für mobile Bezahllösungen wie Apple Pay, Google Pay oder Samsung Pay verwenden.
Bei Zahlungen im Internet müssen Sie Ihre Kreditkartendaten wie Kartennummer, Ablaufdatum und Kartenprüfnummer (CVC oder CVV) angeben. Des Weiteren gibt es ein sogenanntes Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren namens «3D-Secure», für das Sie sich bei Ihrer Bank registrieren. Onlinezahlungen werden dann durch die Eingabe eines Einmal-Passworts, das Ihnen zum Beispiel per SMS zugeschickt wird, zusätzlich abgesichert.
Tipp: Kreditkarten sind bei richtiger Handhabung ein äusserst sicheres Zahlungsmittel. In einem gesonderten Beitrag lesen Sie, wie Sie Kreditkartenbetrug vorbeugen können.
Es gibt nicht die «eine» Kreditkarte, sondern verschiedene Kreditkarten-Typen mit teils grossen Unterschieden. Dabei denken viele zunächst an den Unterschied zwischen Visa Card und Mastercard, aber viel entscheidender bei der Wahl einer Kreditkarte sind die Art der Zahlungsabwicklung und die damit verbundenen Konditionen.